Xboxworld.ch unterstützt Bündnis für eine selbstbesetimmte Jugendkultur.
Warum so genannte Killerspiele verboten werden sollen
Die Initianten: Videospiele, die Gewalt beinhalten insbesondere aus zwei Gründen verbieten
- Die Videospiele sollen verboten werden, weil es moralisch verwerflich sei, dass Gewalt „zum Spielerfolg“ beiträgt.
- Die Videospiele seien ein Sicherheitsrisiko, weil Videospiele mit tragischen Vorfällen wie Amokläufen in Verbindung gebracht werden.
Mit beiden Argumenten sind wir nicht einverstanden. Elektronische Videospiele wie Counter Strike erfreuen sich grösster Beliebheit. Fast jeder Dritte in der Altersgruppe zwischen 16 und 49 spielt in der Schweiz regelmässig elektronische Videospiele. Mit der starken Verbreitung von breitbandingen Internet-Anbindungen (ADSL, Kabel, Glasfaser etc.) steigt der Anteil derer, welche diese Spiele in einem Wettkampforientierten Kontext (Elektronischer Sport) spielen. Diese sind in sogenannten Clans organisiert. Clans sind die Vereine der Gamer, analog zu den Fussballclubs oder Leichtatletikvereinen. Vor allem Jugene spielen regelmässig am PC oder an Konsolen.
Für eine selbstbestimmte Jugendkultur!
Diese Jugendlichen haben sich ihre Freizeitkultur selbst ausgesucht. Es gibt keinen Grund, warum andere oder ältere Generationen darüber entscheiden sollten, ob die Jugendlichen diese Videospiele spielen dürfen oder nicht. Computerspiele sind Spiele, hier wird nicht das Töten geübt. Es gibt keinen moralischen Grund, die Videospiele zu verbieten. Im Gegenteil, die Gamer-Szene ist auch in der Schweiz stark im Wachsen begriffen. Hier entwickelt sich eine absolut friedliche neue (und teilweise sogar kreative) Jugendkultur. Innerhalb der Gamer-Bewegung, haben sich verschiedene Trends entwickelt, wie zum Beispiel die E-Sports Community, welche auf Basis von Computerspielen eine Sportgemeinschaft entwickelt hat. In diesem Bereich sind in den letzten Jahren verschiedene nationale und Internationale Ligen und Turniere entstanden, welche nach dem Vorbild traditioneller Sportarten aufgebaut sind. Der positive Effekt solcher Bewegungen sind mitlerweile auch von Sozialforschern erkannt worden.
Xboxworld.ch ruft alle Besucher dazu auf, die Pedition auszufüllen, um sich so für unser gemeinsames Hobby zu wehren!
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