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Spielinfo Entwickler:
EA Redwood Shores Publisher: Electronic Arts Genre:
Action-Adventure Altersempfehlung: ![]() Release Datum: 10.04.2009 Bewertung Spielmodi: 6 Sound: 6 Grafik: 8 Atmosphäre: 6 Gameplay: 7 Gesamtwertung: 7 Argumente TOP Mafia Boss spielen diverse Städte FLOP Grafik Werbung |
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XBOX 360 | 19.04.2009 - 18:35:15 |
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![]() Nun ist es soweit der 2. Teil von Pate hat die Redaktion erreicht wir haben den Titel von Electronics Arts unter die Lupe genommen. Es ist nicht leicht ein Mafia Boss zu sein und das wird euch schon sehr schnell klar als Ihr in Kuba anfängt inmitten einer Revolte. Dabei kommt ein führendes Mitglied in der Familie um und Ihr nehmt somit seinen Platz ein und dann um eure neuen Aufgaben zu kümmern. Und dies ist die Corleone-Familie aus New York und der Konkurrenz ordentlich einzuheizen. Miami , Kuba, New York Am Anfang vom Spiel seht Ihr bekannte Gesichter sowie Namen. Als erstes könnt Ihr euer Alter Ego selber gestalten. Am meisten Spass macht es wenn Ihr die Zufallsfunktion benutzt somit seht Ihr diverse Figuren die schon wegen Ihrem Aussehen in den Knast gehören. Nachdem das Ihr in Kuba reichlich rumgeballert habt, geht es nach New York erst richtig zur Sache, gefolgt von Miami und nochmals Kuba. Auch in New York nimmt das Lernen noch kein Ende, denn während in Kuba nur der Third-Person-Action-Anteil erklärt wird, erfahrt ihr in den ersten Missionen dort etwas über die Strategie-Ebene des Spiels sowie die spärlichen Rollenspiel-Elemente. Ja, richtig gelesen, Der Pate 2 versucht sich als munterer Genre-Mix, was durchaus sinnige Ansätze hat. Oder zumindest versucht, darüber hinwegzutäuschen, dass die Missionen inhaltlich eher weniger zu bieten haben. Was sie mit der offenen Spielwelt gemeinsam haben. Das hört sich nicht mal uninteressant an, zum aschon mal was Bewegung ins Spiel kommt. Zumindest ab der Stadt Miami, wo ihr gleich gegen zwei gegnerischen Familien auf einmal zu tun bekommt. Letztendlich versanden die RPG- und Strategie-Elemente aber dennoch im Juhee. Warum? Weil Ihr recht schnell einsieht das Ihr keine Strategie haben müsst sonderen einfach alles unter euren Nagel zu reissen. DasSuchen von Leuten wird zur Nebensache. Am besten nehmt ihr alle Nebenmission an, die sich bieten, und ihr sammelt schon beim normalen Übernehmen feindlicher Läden so viel Kohle ein, dass euch das Geld nie ausgeht und immer die maximale Anzahl an Wachen anheuern könnt. Dadurch kommt es selten zu feindlichen Übernahmen und im Normalfall könnt ihr ganz locker alles nach und nach erobern. Ob ihr nun gezielt auf Kartelle geht oder bestimmte Einrichtungen, ist im Grunde absolut irrelevant. Beförderung in der Familie Das Upgrade von euren KI-Kollegen ist somit sehr sinnvoll. Und sei es nur deswegen, weil sie aufgrund ihres meist etwas dusseligen Vorgehens sonst eher ein Klotz am Bein als eine Hilfe sind. Zum Glück könnt Ihr mit dem Steuerkreuz euren Kollegen sagen wohin das sie gehen müssen und den Rest erledigen sie selber. Auslöschen einer Familie geht eigentlich sehr einfach von sich, entweder nehmt Ihr alle Gebäude von der entsprechenden Familie ein oder Ihr erledigt einfach wichtige Personen von der Familie somit könnt Ihr dann in das Familien Anwesen gehen und dort eine Bombe zünden damit der Boss ausgelöscht wird was meiner Meinung nach sehr einfach ist. Flaues Gefühl in der Magengegend Einen Betrieb zu übernehmen ist eigentlich recht simpel da Ihr euch einfach den Weg durch die Wachen zu ballenr um anschliessen den Geschäftsführer zu erpressen damit er euch Schutzgeld bezahlt. Jeder Chef hat Schwachstellen die zu finden sind. Der eine wird weich, wenn ihr ihm eine Pistole an den Riechkolben haltet, der nächste möchte gern kräftig was aufs Maul bekommen. Töten nutzt euch nichts, der Job ist gescheitert und ihr müsst es erneut probieren, wenn der gute Mann (oder Frau) wieder fit ist. Auch gibt es eine Stelle, an welcher der Widerstand bricht, und eine, an der die Not zum Widerstand wird, sichtlich gemacht durch einen Balken. Diesen Bereich zu finden und maximal auszunutzen, um größtmöglichen Profit zu erzielen, ist das moralisch äußerst fragwürdige Ziel dieser kleinen Minispiele Schon mal moralisch fragwürdig deswegen, weil man kein Blut in der Szene sieht, das Prinzip der Folterung und Erpressung aber recht deutlich erfüllt wird. Speziell wenn es dabei daran geht, Geschäftsführer weiblichen Geschlechts in die Mangel zu nehmen, bekomme zumindest ein schlechtes Gewissen. Es ist eine Sache, Polygonfiguren in Massen über den Haufen zu ballern, das tun wir schon seit es Videospiele gibt, aber Erpressung, Nötigung, Hinrichtungen und Folterung sind da schon irgendwie etwas anderes, auch wenn es nicht explizit dargestellt wird. Vielleicht werde ich langsam weich, aber irgendwo überschreitet Der Pate 2 da bei mir eine Grenze. Die Läden müssen mit den vorgegebenen Mitteln übernommen werden, ob Ihr gerne möchtet oder nicht. Und genau darum habt Ihr keine andere Möglichkeit das Geschäft zu übernehmen. Technisch leider nicht so der Hit Auch sonst gibt es dem Spiel einiges zu bemängeln. Sei es die Kameraführung in den Räumen oder das schlechte Fahrverhalten der Fahrzeuge. Auch die Fehler der KI oder das unlogische Verhalten der NPCs gehören dazu. Technisch wirkt das Spiel sehr schlecht wenn wir sehen was alles auf der Xbox360 möglich ist: fade Texturen, langweilige Gebäude, unübersichtliche Menüs, hölzerne Animationen. Die Effekte sind zuweilen gar nicht mal so schlecht, passen aber irgendwie so gar nicht zum Rest. Wo in anderen Spielen alles wie aus einem Guss wirkt, zeigt sich Der Pate 2 irgendwie zusammengewürfelt. Immerhin ist die Soundkulisse sowie die Sprachausgabe nicht schlecht. Doch ausgerechnet die Stimme des eigenen Charakters ist eine der unerfreulichsten in dem Spiel. Auch hier wieder Punkte verschenkt. |
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Fazit |
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