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Guitar Hero 5

 
Spielinfo



Entwickler:
Red Octane
Publisher:
Activision
Platformen:
Genre:
Geschicklichkeit
Altersempfehlung:
Release Datum:
09.09.2009


Bewertung

Spielmodi: 8.7
Sound: 8.2
Grafik: 7.9
Atmosphäre: 8.7
Gameplay: 8.9
Gesamtwertung: 8.6

Argumente

TOP

85 Lieder
zu viert das gleiche Instrument spielen
Xbox Live Avatare Unterstützung


FLOP

nicht alle Lieder kompitable
zu wenig deutsche Lieder


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XBOX 360 | 14.09.2009 - 09:26:39


 Manche Spiele die muss man einfach haben, und dies ist auch beim neusten Teil von Guitar Hero der Fall wir haben das Spiel für Euch auf Herz und Nieren getestet.


Nach dem grandiosen Erfolg von „Rock Band“ möchte Activision in die Fußstapfen des Allstars treten und startet prompt den „Battle of the Rock-Sims“ mit der neuesten Edition ihrer altgediegenen „Guitar Hero“ Serie mit dem wohlklingenden Untertitel „Guitar Hero 5“. Manche meinen ja, „Guitar Hero“ sollte ein reines Klampfenspiel bleiben, andere wiederum begrüßen die umfangreichen Erweiterungen und freuen sich auf einen partytauglichen Spielspaß. Die Frage ist nur, ob den Entwicklern von Neversoft dies alles nicht eine Nummer zu groß war, oder ob wir es tatsächlich mit einem ernstzunehmenden Konkurrenten für „Rock Band 2“ zu tun haben! Wir nahmen das Plastik-Spielzeug in die Hand und rockten. Wie sich der neueste Teil spielt und was sich getan hat, erfahrt ihr in den folgenden Zeilen.

Activision und ihr Entwickler Neversoft haben mit dem letzten Ableger bewiesen, dass sie auch ohne dem ursprünglichen Vater von „Guitar Hero“ ein ordentliches Stück Software auf die Beine stellen können. Dank einer sehr hörenswerten Musikauswahl spielte sich „Legends of Rock“ in die Herzen der Plastik-Klampfen-Spieler. Jetzt hat das Gespann aber einiges nachzuholen, sofern man ein ebenso erhabenes Produkt wie Harmonix auf die Beine stellen möchte. Erster Schritt war völlig eindeutig: Die Integration eines Drummers und Sängers, um ebenfalls die Band komplettieren zu können. Als positives Paradebeispiel schauten sich die Entwickler zum Glück einige Gepflogenheiten von „Rock Band“ ab, denn das Interface macht einen ähnlich sauberen Eindruck wie das der Konkurrenz. Der Sänger bekommt wahlweise scrollende oder auch als Standbild angezeigte Texte inklusive Notenlinien in der oberen Hälfte des Bildes geboten, während sich die drei Instrumenten-Musiker den Rest teilen, wobei der Schlagzeuger wieder mittig ausgerichtet ist. Kleine aber feine Unterschiede finden sich aber dennoch. So bietet „Guitar Hero“ dem Sänger eine optisch recht übersichtliche Anzeige mit einer permanent vorhanden Stimmerkennung, wobei die tatsächliche Wertung einer Strophe nur mäßig dank aufleuchtender Farben am Ende dieser erkennbar ist. Der Drummer wiederum spielt zu den bekannten kreisrunden Symbolen ähnlich der Gitarristen. Leider fehlt nach wie vor während des Showauftritts eine Anzeige für den spielerischen Fortschritt, sieht man vom Rock-o-Meter mal ab. Erst nach erfolgreicher Beendigung offenbart die bekannte Sternenskala die Qualität eurer Aufführung – hier hat „Rock Band“ eindeutlich die Nase vorn.


Spielerische Qualitätsmerkmale


Das Grundlegende Spielprinzip hat sich mittlerweile sicherlich schon herumgesprochen. Passend zur Musik werden Notenfolgen vorgegeben, welche in einer Art Geschicklichkeitstest auf den Plastik-Instrumenten nachgespielt werden müssen. Die Gitarristen legen Griffe auf dem Gitarrenhals an und spielen die imaginäre Saite mit dem Anschlagschalter, während der Drummer seiner Aggression freien Lauf lassen kann und auf das Schlagzeug eindreschen darf. Das Drum-Set spielt es sich recht ähnlich wie in „Rock Band“. Durchgezogene Linien zeigen die Bassdrum an, während die restlichen fünf Symbole die jeweiligen drei Drums oder zwei Cymbals darstellen. Damit hebt sich „Guitar Hero 5“ auch schon von der Konkurrenz ab, da prinzipiell eine Taste mehr zu spielen ist. Zudem offeriert die Originalhardware entsprechend höher gelegene Hi-Hats, was dem Charakter eines echten Schlagzeugs etwas näher kommt.

Fazit

Meinung von xw|Swiss Reddi

„Guitar Hero 5“ schickt sich an, den Platzhirsch „Rock Band 2“ vom Thron zu stoßen. Beinahe währe es den Entwicklern von Neversoft sogar gelungen, vor allem weil der Serienname allein schon die Werbetrommel kräftig ankurbelt. Der Titel bleibt aber hinter den Erwartungen zurück. Das starre Karrierenschema wirkt gegenüber dem direkten Konkurrenten wie ein antikes Relikt aus vergangenen Tagen. Dagegen können auch die Verbesserungen im Detail wie der Bandmodus und der stetig änderbare Schwierigkeitsgrad kaum etwas ausrichten. Der Wechsel zur Bandsimulation ist den Mannen aber durchwegs gelungen. Abwechslungsreicheres Gameplay und Mehrspielermöglichkeiten offerieren lang anhaltenden Partyspaß, vor allem aufgrund der massentauglichen Musikauswahl. Doch nach wie vor ist „Guitar Hero“ ein Spiel für Freaks und Könner, die sich und der Welt beweisen, wie geschickt sie mit den Fingern umgehen können. Wer vorher schon auf „Guitar Hero“ stand, wird definitiv auch mit dem neuen Ableger jede Menge Spaß haben!


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