Ein weiterer Pluspunkt für das logische Gameplay ist das Wiedererweckungsfeature. Hierbei handelt es sich um die Hilfestellung des Partners oder der eigenen Figur. Wenn Sie sich nicht rechtzeitig vor den Feind in Deckung retten können und dabei angeschossen werden, sind Sie nicht sofort dem Tode geweiht (Sie müssen also nicht zum letzten Checkpoint zurück). Ihre Figur fällt für einen Moment auf den Boden, kann sich jedoch aufrappeln und wartet auf Hilfe. Bevor die nötige Hilfe bereitsteht, können Sie sich aber noch verteidigen. Sobald der Kamerad Sie aus der Schusslinie gezogen hat, dauert es nur ein paar Momente bis Sie wieder vollends genesen sind. Man muss hier anmerken, dass die Rettung eines Kameraden noch nie so lustig war wie bei "Army of Two The 40th Day". Ein Lob an die Entwickler!
Doch nicht nur die Rettung eines verletzten Partners gestaltet sich so amüsant, auch verschiedene Gegenstände lassen sich zu zweit viel besser erledigen. Ein Beispiel dafür wäre das Schutzschild, welches man immer in besonders heiklen Schussgefechten findet. Dabei ist ein Soldat für das Tragen des Schildes verantwortlich und der andere für das Erschießen der Widersacher. Später im Spiel müssen Sie gemeinsam mit ihrem Kamerad ein Wasserfahrzeug bedienen. Auch hier sind die Aufgaben gleich wie beim Schutzschild verteilt. Manchmal gibt es in den Missionen Rücken-an-Rücken-Gefechte, in denen Sie, wie schon der Name verratet, Rücken an Rücken mit Ihrem Partner Feinde abknallen. Die Zeit dabei wird verlangsamt, sodass man auch wirklich alle erledigen kann. Man hat wirklich das Gefühl, dass EA bei "Army of Two The 40th Day" das Augenmerk auf das Kooperationsgefühl geworfen hat.
Steuerung
Die Steuerung wurde 1zu1 vom Vorgänger übernommen und daher einfach spitze ist egal ob Ihr blind durch die Gegend schiesst oder gezieht Schüsse abgibt das Spiel spielt sich einfach super von der Hand weg. Was sicher ein Manko ist wenn man zu zweit an einem Bildschirm spielt, ist es zum Teil sehr schwer mit der Kamera umzugehen.
Grafik und Sound
Was die Grafik von "Army of Two The 40th Day" betrifft muss man sagen, dass hier wirklich keine schlechte Note zu vergeben ist. Die Landschaftsszenerien sind sehr gut mit einander abgestimmt und lassen kaum Platz für Makel. Manchmal kann es vorkommen, dass Bilder ein wenig "zerrissen" werden (Tearing), doch dieser Fall tritt zum Glück nur sehr selten ein. Die Hintergrundmusik passt auch ganz gut zum visuellen Teil, jedoch gibt es schwerwiegende Fehler bei den deutschen Synchronstimmen. Es kommt nicht selten vor dass Geräusche und Dialoge nicht zum Geschehen passen. Das schadet der ganzen Story und nimmt dem Spiel Realität.