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Enemy Territory: Quake Wars

 
Spielinfo



Entwickler:
Id Software
Publisher:
Activision
Genre:
Action
Altersempfehlung:
Release Datum:
28.05.2008


Bewertung

Spielmodi:
Sound:
Grafik:
Atmosphäre:
Gameplay:
Gesamtwertung: 8.1

Argumente

TOP

sehr schnelles Teamspiel
5 Klassen wählbar
unzählige Waffenkombinationen möglich
grosse Schlachtfelder


FLOP

zum Teil Server Überlastung Online
Offline Modus nich unbedingt der Hit
Keine Squads möglich


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XBOX 360 | 17.06.2008 - 11:06:59


Selbst auf den Konsolen hält der Titel das, was er verspricht: Schnelle, taktisch angehauchte Gefechte. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Wer das eher gemächliche und realistische Vorgehen aus der Battlefield-Reihe gewohnt ist, fühlt sich hier vermutlich wie in einem Geschwindigkeitsrausch. Herzstück von Quake Wars sind dabei nach wie vor die Missionsziele. Kein stupides und gewöhnliches Deathmatch oder Team Deathmatch. Eure Aufgabe besteht darin, nacheinander verschiedene Aufgaben zu erledigen, um letztendlich den Sieg auf der jeweiligen Karte zu erringen.

Bei diesem Vorhaben kommt es vor allem auf die insgesamt fünf Charakterklassen an, da man diese für bestimmte Aktionen zwingend benötigt. Brücken baut zum Beispiel lediglich der Techniker, während Geheimagenten einen Schildgenerator hacken und somit unbrauchbar machen. Diese Tatsache erfordert ein gutes Zusammenspiel der jeweiligen Gruppen, denn ohne Deckung wird der Teamkollege nicht lange an der Brücke herum schrauben können, sondern stattdessen vermutlich recht schnell ins Gras beissen. Ebenso kann der Soldat nur schwer einen Sprengsatz platzieren, wenn er inmitten der Feindbasis ohne Deckung agiert.

Dementsprechend unterschiedlich spielen sich die jeweiligen Klassen. Der Soldat marschiert mit schweren Waffen wie dem Raketenwerfer und Explosivstoffen aufs Schlachtfeld. Der Geheimagent setzt dank Maschinengewehr inklusive Zielfernrohr und Scharfschützengewehr eher auf Kämpfe über grössere Entfernungen. Offiziere und Techniker platzieren derweil verschiedene Objekte im eigenen Territorium.

Dazu zählen beispielsweise Automatikgeschütze, Artillerie, Haubitzen oder Raketenwerfer, die den eigenen Soldaten im Gefecht hilfreich zur Seite stehen und den Gegnern das Leben schwer machen. Mitunter entstehen so durchaus schwer zu knackende Verteidigungslinien. In solchen Situationen muss man als Angreifer schon äusserst überlegt vorgehen und nicht einfach blind nach vorne ins Verderben stürmen. Obwohl man das im Zweifelsfall natürlich auch tun könnte, um die Geschütze abzulenken.

Fazit

Meinung von xw|Swiss Reddi

Ja, Quake Wars ist kein Battlefield. Aber das will es eigentlich auch gar nicht sein. Es ist schneller. Hektischer. Und dadurch fast schon ein wenig aufregender. Ein grosser Vorteil von Splash Damages Multiplayer-Shooter ist das Spielprinzip. Aufgrund der strikt vorgegebenen Missionsziele bündeln sich die Gefechte stets an meist einem einzigen Punkt. Man muss seine Gegner nicht erst suchen, sondern wird gleich in Frontnähe befördert und bleibt im Normalfall vielleicht gerade Mal einige Sekunden ohne Feindkontakt. Für den Erfolg ist jedoch gerade in diesem Fall stets ein gutes Zusammenspiel nötig. Was leider nicht immer reibungslos klappt. Das Problem haben allerdings auch andere Spiele. Mit dem richtigen Team sorgt Quake Wars jedenfalls für mächtig Spielspass – wenn auch die Optik mittlerweile ein wenig angestaubt wirkt und Komfortfunktionen wie Squads weiter fehlen.


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