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XBOX Live Arcade - Lara Croft and the Guardian of Light

 
Spielinfo



Entwickler:
Crystal Dynamics
Publisher:
Square Enix
Platformen:
Genre:
Xbox Live Arcade
Altersempfehlung:
Release Datum:
18.08.2010


Bewertung

Spielmodi:
Sound:
Grafik:
Atmosphäre:
Gameplay:
Gesamtwertung: 9.0

Argumente

TOP

-schicke Grafik

-gelungene Steuerung

-gutes Gesamtpaket
-viele DLC-Pakete sind geplant


FLOP

-ziemlich teuer

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XBOX 360 | 18.08.2010 - 11:10:11


Und da ist er auch schon wieder vorbei, der diesjährige „Summer of Arcade“. Viele Überraschungstitel hat er hervorgebracht, allen voran natürlich das Jump & Run-Game „Limbo“. Würde man „Lara Croft and the Guardian of Light“ als Überraschung bezeichnen, würde man den Entwicklern von Crystal Dynamics wohl unrecht tun, schließlich haben sie das Tomb Raider-Franchise wieder belebt. Aber wie man am Titel schon hört handelt es sich nicht um einen Tomb Raider-Teil, sondern um ein separates komplett anderes Spiel. Aber ist der Ausflug in ungewohntes gelungen? Oder sind die 1200M$ Points weggeschmissenes Geld? Wir sagen es euch in unserem Test.

Die Story des Arcade-Titels ähnelt mehr oder minder der Tomb Raider-Titel. So ist Mrs. Croft in Südamerika auf der Suche nach einem mystischen Spiegel. Dummerweise beherbergt dieser einen Dämon, welcher natürlich nicht allzu sehr angetan ist, dass er nun aufgeweckt wurde. Da Lara zuvor von einer privat Armee gefangene genommen wurde und gezwungen wurde den Dämon zu befreien, ist es nicht verwunderlich das ihr bald der „Hüter des Lichts“ beiseite steht und ihr bei dem Abenteuer hilft. Dieser „Hüter des Lichts“ ist übrigens der zweite Charakter im CoOp-Part.

Leider ist der CoOp-Part nur an der heimischen Konsole spielbar. Einen XBOX Live CoOp-Modus gibt es nicht, bzw. noch nicht. Die Entwickler von Crystal Dynamics arbeiten bereits an ihm und werden ihn alsbald nachreichen (was das wohl heißen mag?).

Das Spiel hat insgesamt 15 Level zu bieten, welche sich in ihrer Spieldauer arg unterscheiden. So ist ein Endkampf als einzelne Mission angesehen, dauert aber nur knapp zwei Minuten, andere Level können aber auch gerne eine halbe Stunde dauern. Bis man das Ende der Story erreicht hat wird man wohl knapp 8 Stunden am Controller verbringen. Aber danach sollte man sich noch einmal den Co-Op Modus zu Gemüte führen. Hier unterscheiden sich nämlich einige Stellen im Spiel, damit tatsächlich Teamwork gefordert ist.

Grafisch unterscheidet sich der Titel völlig von „normalen“ Spielen der Serie. Die Third-Person Sicht musste einer Isometrischen Perspektive weichen. Diese Wahl scheint exzellent mit der Grafikengine einherzugehen. Diese bietet viele Details und ermöglicht nahezu jeden Gegenstand in den Levels zu zerstören. Für einen Arcade Titel eine klasse Grafik!

Ebenfalls sollte man hervorheben, dass man sogar den Titel komplett synchronisiert und lokalisiert hat. Als Stimme hat man die bekannte Synchronsprecherin aus den Tomb Raider-Games gewählt. Meiner Meinung passt diese zwar nicht so richtig zu Lara, aber gut...

Für die Steuerung haben die Entwickler eine gute Lösung gefunden. So kann man mit den rechten Stick angeben in welche Richtung gezielt werden soll, der Auslöser wird mit der RT-Taste betätigt. Das klingt zwar etwas umständlich, aber geht selbst ohne Eingewöhnungszeit schnell von der Hand und funktioniert auch ziemlich präzise. Der Schwierigkeitsgrad ist angemessen und sollte kaum einen vor große Probleme stellen. Bemängeln könnte man evtl. die etwas mauen Rätsel. Ein wenig kniffeliger und interessanter hätten sie doch sein dürfen.

Fazit

Meinung von xw|ridestar

Wie ich schon bei den anderen Tests zu den „Summer of Arcade“-Titeln gesagt habe, war „Lara Croft and the Guardian of Light“ mein Favorit, dementsprechend waren meine Erwartungen hoch. Enttäuscht haben mich Crystal Dynamics nicht, sie haben einen gelungen Titel auf die Beine gestellt, bei dem nahezu jedes Rand ins andere greift und einen so von den Bildschirm fesselt. Okay, die Story ist etwas absurd und tiefgründig ist sie auch nicht unbedingt, aber dennoch will man nicht aufhören zuspielen. Selbst nach Abschluss der Story bietet der CoOp-Modus weiteren Spielspaß, da die Levels anders aufgebaut sind. Natürlich sind die Grundzüge gleich, allerdings wurden Rätsel eingebaut, die nur zu zweit zu lösen sind. Fraglich ist warum man nicht direkt einen Online CoOp-Modus in das Spiel integriert hat. Meine Vermutung ist die liebe Zeit, da wollte man wohl den Titel rechtzeitig für den „Summer of Arcade“ fertig bekommen.
Aber nichtsdestotrotz ist „Lara Croft and the Guardian of Light“ der beste Titel in diesem Jahr und kann sogar „Limbo“ schlagen, wenn auch nur knapp. Diese beiden Titel sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen, die anderen drei waren in Ordnung aber sind kein unbedingtes Muss...
 


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