Mit dem neuen Spiel vom Publisher: Namco Bandai und dem Entwickler Ninja Theory begibt man sich in ein futuristisches Action-Adventure Spiel. In dem Spiel schlüpft man in die Rolle vom „Monkey“ der sehr Muskulös und auch ein Einzelgänger ist. Begleitet wird er von der Technologie-Expertin „Trip“. Gemeinsam begeben sie sich auf ein gefährliches Abenteuer, das schnell tödlich enden kann. Das klingt alles sehr viel versprechend und mit einem so bekannten Publisher und einem guten Entwickler sollte Enslaved eigentlich ein Erfolg werden. Der Entwickler Ninja Theory wurde besonders durch das Spiel “Heavenly Sword“ berühmt, das im Jahr 2007 für die Playstation 3 auf den Markt kam. Der Entwickler wurde auch durch seine gute Leistung für die Develop Industry Excellence Awards nominiert und Ninja Theory wird auch neusten Teil der Devil-May-Cry-Reihe entwickeln. Das klingt doch alles sehr viel versprechend und wen ihr wissen wollt ob das Spiel nur Ansatz weise gut geworden ist, dann solltet ihr unseren Bericht zu Enslaved: Odyssey to the West lesen.
Kampagne:
Zu Beginn der Kampagne befindet sich unser Held Monkey gefangen in einem Sklaven-Schiff das weit über den Wolken fliegt. Das Sklaven-Schiff sammelt Menschen ein und befördert sie in den Westen, doch was genau mit den Menschen dort passiert weiss niemand den es ist noch keiner von dem Ort zurück gekehrt. Eingeschlossen in einer Kapsel, sieht er aus einem kleinen Fenster wie sich eine rot Haarige Frau befreit. Sie lauft davon und daraufhin folgte eine Explosion die die Kapsel von Monkey zerstört und ihn so befreit. Auf dem auseinander fallenden den Sklaven-Schiff befindet sich nur noch eine Rettungskapsel die Monkey sicher rausholen kann. Auf dem Weg zur Rettungskapsel muss er sich blutrünstigen Roboter stellen. Mit seinen speziellen Handschuhen und seinem tödlichen Kampfstab macht sich Monkey auf den Weg zur Rettungskapsel. Bis dorthin muss er auch noch sehr viel herum kletter. Er klettert wie ein Affe von einem Vorsprung auf den anderen und dadurch hat er auch seinen Namen Monkey. Kurz bevor das Schiff ganz auseinander fällt, erreicht er die Kapsel. Doch wie er fest stellen muss ist er zu spät gekommen, den Trip ist vor ihm in der Kapsel gewesen und sie lässt unseren Helden nicht hinein. Sie katapultiert sich und Monkey der oben auf der Kapsel sich festhält aus dem Schiff und landen in einem verwucherten Gebiet. Bei der Landung stösst sich Monkey den Kopf und verliert für eine kurze Zeit das bewusst sein. Während er ohnmächtig ist, legt ihm Trip ein Sklaven-Stirnband an damit er nicht fliehen kann. Das Sklaven-Stirnband befolgt die Befehle von Trip und setzt Monkey grosse schmerzen zu, wen er nicht auf ihr Kommando hört. Als wäre das nicht schlimm genug, muss Monkey auch aufpassen das Trip nicht stirbt. Wen Trip tot ist, wird auch Monkey durch das Sklaven-Stirnband sterben. Trip hat ihm das Sklaven-Stirnband angelegt damit Monkey sie sicher in ihren Heimat Ort begleitet und dabei kommen sich die zwei auf der reisse emotional etwas näher und sie werden auch noch Unterstützung bekommen. Es erwartet euch ein interessantes Abenteuer das sich 150 Jahre in der Zukunft abspielt wo fast alle Menschen tot sind und wo ihr die restlichen Menschen von den Sklaventreibern befreien müsst.
Gameplay:
Gameplay mässig lässt sich Enslaved leicht bedienen, manchmal etwas zu leicht. Die Steuerung ist sehr simpel und einfach zu Handhabung. Mit dem A-Knopf macht man Hechtrollen, überspringt Hindernisse oder klettert an Vorsprüngen, Eisenstangen und sonstigen Sachen herum. Monkey macht spektakuläre Sprünge, wie die Zirkusartisten. Ihr müsst euch auch keine Sorgen machen das ihr eine Eisenstange verfehlt oder in eine tiefe Schlucht stürzt. Ihr müsst den linken Stick in die gewünschte Sprungrichtung halten und dann einfach den A-Knopf drücken und schon schwingt sich Monkey in die gewünschte Richtung. Selten müsst ihr unter Zeitdruck klettern. Das Klettersystem ist alles andere als anspruchsvoll. Mit den X und Y Tasten setzt man sich zur Wehr in einem Kampf. Die schnellen hiebe mit dem Kampfstab führt man mit der X-Taste aus und die schweren Schläge macht man mit der Y-Taste. Die Gegner sind aber auch nicht gerade anspruchsvoll und so schaltet man einen nach dem anderen aus ohne Probleme. Im späteren spielverlauf wird es etwas happiger, dann kommen mehrere Gegner gleichzeitig auf euch zu und ihr müsst gut aufpassen dass euer Lebensbalken nicht auf null sinkt. Zum Glück könnt ihr dank der Technologie-Expertin Trip euch immer wieder Upgraden Falls genügend Punkte vorhanden sind. Ihr könnt die Schlagkraft, Combos, Schild, Leben usw. Upgraden falls ihr das nötige Kleingeld dazu habt. Manchmal hat man bei den Kämpfen das Problem mit der Kamera. Es kann passieren dass man den Überblick verliert und die Kamera mit dem rechten Stick nicht so einrichten kann wie man will. Das Problem taucht hauptsächlich bei den Kämpfen auf, ansonsten hat man keine Probleme damit. Von der Steuerung ist das Spiel sehr anspruchslos und einfach, dass man eigentlich gar keine Probleme damit haben sollte.
Grafik & Sound:
Bei dem optischen Bereich ist Enslaved sehr schön dargestellt worden. Die verschiedenen Levels sehen sehr schön aus und unterscheiden sich zum grössten Teil von den anderen Gebieten die man schon durchforstet hat. Das gibt dem Spieler das Gefühl das man etwas erreicht hat und nicht immer an der gleichen Stelle herum trampelt. Auch die Charaktere sehen sehr gut aus und sind schön detailliert und die Mimik und Gestik verändert sich auch, was sehr schön zu sehen ist. Die Zwischenszenen sind Grafisch ziemlich gut und durch die gute Story fesselt das Spiel den Spieler. Grafisch gibt es praktisch nichts aus zu setzen.
Die Soundkulisse bietet nette Effekte und Geräusche die man hören kann. Auf die musikalischen stücke im Hintergrund passen sehr schön zu den jeweiligen Situationen. Die Synchronsprecher machen ihren Teil der Arbeit sehr schön und die Stimmen passen auch zu den einzelnen Charakteren. Der Gesprächsstoff von Monkey und Trip ist ziemlich interessant und man kann diese Szenen unmöglich weg klicken ausser man verfolgt die Story nicht. Die Grafik und der Sound zum Spiel passen wie die Faust aufs Auge.