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Spielinfo Entwickler:
dtp Vertrieb Publisher: dtp Vertrieb Platformen:
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Sportspiel Altersempfehlung: ![]() Release Datum: 25.11.2010 Bewertung Spielmodi: 5.2 Sound: 5.4 Grafik: 7.2 Atmosphäre: 6.8 Gameplay: 5.2 Gesamtwertung: 5.8 Argumente TOP 9 Sportarten zweckmässige Grafik FLOP fehlender Track&Field-Anreiz schlechte Charaktermodelle langweiliger Spielablauf undynamisch belanglos Werbung |
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XBOX 360 | 19.01.2011 - 19:07:24 |
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Wie schön waren doch die Zeiten, wo man nur zu speziellen sportlichen Anlässen wie eine Olympiade oder eine Weltmeisterschaft ein Spiel dazu auf den Markt warf! Mittlerweile droppen Entwickler und die jeweiligen Publisher auch dazwischen etliche Sportsammlungen, die man eigentlich getrost vergessen kann. Einer dieser Publisher ist dtp und beglückt uns jetzt mit der neuen Auskopplung der Winter Sports Serie der deutschen 49Games. Ob man dem ausgelutschten Genre aber was Neues abgewinnen kann, klären wir in unserem Test für Winter Sports 2011: Go For Gold / Winter Sports 3. Das Ziel vor Augen Wie jede Sportspielsammlung macht man sich natürlich auch hier zuerst schlau, auf was man sich hier noch freuen darf. Doch erstaunlicherweise gibt’s hier nirgends einen Menüpunkt für ein schnelles Spiel oder um die einzelnen Disziplinen antesten zu können. Nach einigen Versuchen landen wir dann schliesslich im Trainingsmenü und dürfen uns endlich an die neun verschiedenen Sportarten machen. Zur Auswahl stehen Viererbob, Snowboard Cross, Shorttrack, Biathlon, Ski Alpin Freestyle, Ski Alpin Abfahrt, Skifliegen, Eiskunstlauf und noch Schneemobil. Und weil ich ehrlich gesagt noch nie eine Schneemobil-Disziplin gezockt habe, starte ich doch gleich einmal meinen Motor und schwinge mich mit drei weiteren CPU-Gegnern auf die Piste. Hier zeigt sich auch gleich, dass man selbst ohne die Steuerung zu kennen, Chancen auf den Sieg hat. Denn vor dem Rennstart werden noch die wichtigsten, nun ja, alle Dinge kurz und verständlich bebildert und erklärt. So rase ich dann auch ohne grosse Probleme auf die Spitzenposition, ohne wirklich etwas geleistet zu haben. Denn die Bedienung geht locker von der Hand und durch einen Adrenalinschub, der sich konsequent immer wieder neu generiert, kann ich selbst als Letztplatzierter noch an den vorderen Rängen vorbeiheizen. Dieser lädt sich durch gelungene Aktionen wie Tricks oder riskante Überholmanöver schneller auf und verleiht dem Spiel einen sehr arcadigen Touch. Alles schon einmal gesehen Die restlichen sportlichen Aktivitäten hat man so oder ähnlich dann aber schon zigtausend Mal gesehen und gespielt. Überall beschleunigt man durch festhalten der RT-Taste und bricht so eigentlich mit einem Genrestandard! Ich finde es persönlich schön, dass ich selbst beim Biathlon nicht durch mehrminütiges Dauergehämmere einer oder mehrerer Tasten einen Krampf im Unterarm bekomme, sondern kann hier gemütlich wie in einem Rennspiel „Gas geben“. Allerdings zeigt sich dann aber nach ein paar Runden, dass man so eigentlich den Hauptreiz einer solchen Kompilation ausradierte! Es kommt einfach beim besten Willen nie auch nur ein Hauch vom gewohnten Track & Field-Ambiente auf. Auch wenn ich mich gegen Freunde behaupten will, macht das nicht wirklich lange Spass, weil man sich nicht mehr durch Gemeinheiten stören lassen kann. Irgendwie schade, denn das machte doch gerade den Reiz aus, wenn man kurz vor der Zielgeraden nochmals alles aus dem Pad rausholen wollte und dabei blöderweise auf den Guide-Button kam, und die Kollegen ausrasten, weil man ihren Lauf so unterbrochen hatte. Göttlich, aber nicht hier! Zum Glück kann man sich aber auch noch online mit anderen messen, wenn es irgendjemand spielen würde. Während meiner ganzen Testsessions fand ich nie, und ich wiederhole mich gerne, NIE auch nur eine offene Spielsitzung! Beim Eiskunstlauf oder beim Skifliegen ging man aber keine Risiken ein und liefert gewohnte Kost ab, sprich rhythmisches Tastendrücken (Eiskunstlauf) und Beschleunigen und Balance halten (Skifliegen). Hast du Durchhaltevermögen? Sollte sich dennoch jemand hart genug für dieses Spiel fühlen und sich in den Kopf gesetzt haben, es komplett durchzuzocken, hat einiges vor sich. Beginnen wir mit dem Karriere-Modus, hier wählt ihr eines der vorgefertigten Teams aus, die sich in Aussehen und Ausrüstung unterscheiden, aber auch nur minimal. Danach könnt ihr an diversen Cups teilnehmen, die in drei Schwierigkeitsstufen unterteilt sind und sich erst nach und nach freischalten. Für gute Klassifizierungen erhaltet ihr dann Erfahrungspunkte, die euch im Rang aufsteigen lassen und euer Konto aufstocken. Damit dürft ihr dann für jeden Sportler bessere Ausrüstungen kaufen und euch so einen kleinen Vorteil verschaffen. Ein neues Kleid für eure Eiskunstläuferin oder lieber eine neue Bindung für euren Skiläufer, kein Problem, wenn ihr die nötige Kohle habt. Wer sich jetzt aber auf ein kleines Einkaufsparadies freut, irrt gewaltig! Hier ist alles fest vorgeben! Immerhin könnt ihr so z.B. eure Fehlerkorrektur erhöhen oder die Stilnoten verbessern. Zusätzlich könnt ihr jeden eurer Athleten noch allgemein verbessern, was sich in der grundlegenden Bedienung dann ein wenig zeigt. Wer zwischendurch dann aber doch ein gewisses Mass an Abwechslung braucht, dem werden die Herausforderungen passen. Hier warten 44 Aufgaben auf euch, die euch bei Erfolg mit neuen Ausrüstungsgegenständen, Kursen oder einfach Erfahrungspunkten belohnen. Alles in allem dauert es schon eine schöne Zeit, bis man alles erledigt hat, doch es ist eben immer dasselbe. Fliegt dort etwa Simi? Wer jetzt aber hofft, dass man hier vielleicht mit Lizenzen arbeitet, wird herb enttäuscht sein. In keiner einzigen Sportart hat man auch nur einen Sportler lizenziert. Einzelne Sponsoren kann man auf Werbeballons oder Banner erkennen, aber auf die Pisten schwingen sich nur charakterlose No-Names. Aber das ist irgendwie sinnbildlich für den Rest des Spiels, denn auch die sonstige Aufmachung ist nur bedingt gelungen. Es ist halt ein guter Standard und wer sich daran nicht stört, umso besser. Aber leider haben wir mittlerweile 2011 und solch undynamische Stürze, ungelenkige Sportler, lahme Pistenführung oder der Achtung-ich-schlaf-gleich-ein-Kommentator locken bestimmt keine neuen Käufer an. Die Sportler selbst sind nett designt aber kein Vergleich zu Genregrössen wie wir sie aus dem Hause EA gewöhnt sind. Es wirkt einfach alles ein wenig altbacken. Die Gesichter sind dabei besonders hervorzuheben. Leider hat man es nicht geschafft, diese glaubhaft zu kreieren. Es fehlt ihnen einfach die Ausdruckskraft und reisst das sonstige Gesamtresume ein wenig nach unten. Das wäre jetzt nicht weiter schlimm, da die Sportler sowieso meistens einen Helm tragen, aber hey, die leeren Gesichter starren den Spieler nur ständig an, wenn man nicht gerade an einem Wettkampf teilnimmt und dass wirkt beinahe ein wenig schockierend, wie man von geisterlosen Marionetten beobachtet wird! |
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Fazit |
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