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Spielinfo Entwickler:
Activision Blizzard Publisher: Activision Blizzard Platformen:
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Simulation Altersempfehlung: ![]() Release Datum: 18.11.2010 Bewertung Spielmodi: 6.4 Sound: 7.5 Grafik: 7.4 Atmosphäre: 7.6 Gameplay: 7.9 Gesamtwertung: 7.6 Argumente TOP Detaillierte Flugzeuge Guter Soundtrack Realistisches Flugverhalten "Freier Flug"-Modus Actiongeladene Missionen FLOP Keine Story Kein Splitscreen Monotone Stimmen Steuerung nicht für Anfänger geeignet Grafik könnte besser sein Werbung |
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XBOX 360 | 27.01.2011 - 07:02:09 |
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Flugaction Spiele haben wir schon einige gesehen auf der Konsole. Da wären zum Beispiel Over-G, Ace Combat, HAWX oder IL-2 Sturmovik. Doch ein Spiel mit einem Kampfhelikopter gibt es bisher kaum. Höchste Zeit also für Apache Air Assault und wie der Name schon sagt, handelt es sich hierbei um einem Angriffshubschrauber des Typs AH-64 Apache, der schon in diversen älteren Kriegsfilmen zu sehen war. Der ursprünglich für die US-Army entwickelte Kampfhelikopter erweist sich besonders effektiv für Einsätze im Wald und in der Wüste und steht noch heute im Einsatz. Ob der virtuelle Apache am Erfolg seines grossen Bruders in der Realität anknüpfen kann, sehen wir im Test. Missionsbriefing sollte genügen Wer auf eine Zusammenhängende Handlung wartet, wird hier nichts finden. Die im Spiel insgesamt 16 vorhandenen Missionen, die voneinander unabhängig sind, werden durch sogenannte Briefings eingeleitet. Dabei gibt es relativ viel Text zu lesen und hier findet man schon den ersten Kritikpunkt. Eine Stimme, die das Briefing vorliest, wäre hier bestimmt nicht verkehrt gewesen und hätte auch viel zur Atmosphäre beigetragen, wie bei einer echten Einsatzbesprechung. Wer das ganze schlicht und einfach nicht lesen möchte, kann es auch lassen. Denn auch ohne Einsatzbesprechung kommt man in der Mission ganz gut zurecht. Da das Spiel, wie bereits erwähnt, eh keine zusammenhängende Story hat, spielt es sowieso keine Rolle. Die Missionen sind alle recht actiongeladen und grösstenteils auch umfangreich. Mal müsst ihr den Stützpunkt vor angreifenden Feinden abwehren, einen Medevac eskortieren oder sogar vor der somalischen Küste auf Piratenjagd gehen. Ein anderer Mal müsst ihr ein paar Bohrplattformen mitten im Ozean beschützen oder die Absturzstelle eines anderen Apaches aus der Luft à la Black Hawk Down sichern, indem ihr alle sich nähernde Feinde eliminiert, bis der Transport eintrifft. Vom Anfänger bis zum Veteranen Wenn jemand mit Flugaction Spiele nichts anfangen kann, dann liegt es meistens an der Steuerung. Man spielt es halt nicht wie ein Racing oder Arcade-Flug Game, wo die Bewegung sofort wie gewünscht ausgeführt wird. Bei den meisten Flugspielen erfolgt die Ausrichtung nur langsam und mit Verzögerung. Dies hat den einfachen Grund, weil man die Trägheit noch berücksichtigen muss und es unter Umständen schon eine bis zwei Sekunden dauern kann, bis das Flugobjekt wie vorgesehen positioniert wird. Zwar bietet Apache Air Assault einen Trainingsmodus an, doch zum Arcade Spiel wird die Steuerung dadurch nicht. Daher ist es möglich, dass sogar Anfänger einige Zeit benötigen, um sich mit der Steuerung vertraut zu machen. Mit dem rechten Stick wird übrigens die Höhe und Drehung des Fliegers gesteuert. Der linke Stick schwenkt den Heli in die entsprechende Richtung. Doch um ihn richtig manövrieren zu können, müssen beide Sticks gleichzeitig richtig ausgerichtet werden. Wer aber die ultimative Herausforderung sucht, knöpft sich die Stufe „Realistisch“ vor und erhält die volle Kontrolle. Ebenso muss man auf „Realistisch“ wieder zurück zur Basis fliegen um auf zu munitionieren, wenn man ausgeschossen hat. Auf allen anderen Stufen ist lediglich eine kurze Aufladezeit von Nöten. Waffensystem aktiviert Dass es sich beim Apachen um einen Kampfhelikopter handelt, wissen wir bereits. Doch viel mehr interessiert uns die Bewaffnung des Fliegers. Nebst der 30mm Bordkanone vom Typ M230 mit 1200 Schuss Munition, kann der AH-64 an seinen beiden Stummelflügeln links und rechts insgesamt vier Waffensysteme installiert werden. So können beispielsweise 2x 4 panzerbrechende Hellfire Raketen und 2 Containern mit je 19 ungelenkten 70mm Raketen vom Typ Hydra angebracht werden. Während man die Bordkanone einfach mit RT aktivieren und schiessen kann, müssen die Raketen zuerst mit dem Steuerkreuz ausgewählt und dann mit RB abgefeuert werden. Die Hellfire Raketen können aber nicht einfach so benutzt werden, sondern müssen vorher noch mittels der A-Taste auf ein Ziel markiert werden. Es ist tricky gleichzeitig zu fliegen und zu schiessen, während man unter Beschuss gerät. Dafür gibt es die Möglichkeit das Spiel in Koop zu meistern. Leider gibt es in Apache Air Assault keinen Splitscreen-Modus, sondern der Schütze ist auf die Flugkünste des Piloten angewiesen, ansonsten lassen sich die Ziele nur schlecht erfassen. Schade eigentlich, denn über einen Splitscreen hätte man sich wirklich freuen können. Grafik & Sound Ab und zu bekommt man vor und während einer Mission immer wieder Zwischensequenzen zu sehen, doch diese sind mehr schlecht als recht inszeniert und sehen ausserdem wie Spielzeuge oder Modelle aus. Irgendwie kann man den Look einfach nicht ernst nehmen. Auch der Detailreichtum der Levels hält sich in Grenzen. Zwar hat man grosse und optisch abwechslungsreiche Welten erschaffen, doch die Texturen mögen nicht zu überzeugen – viel zu verschwommen und kantig. Lediglich die Mission auf dem Meer macht einen guten Eindruck, weil das Wasser und die Reflektion des Lichts ganz gut rüberkommen. Die Helikopter wurden alle mit sehr viel Liebe und Detail auf dem Bildschirm gebracht und können über die ganze Länge hinweg überzeugen. Leider wurde dabei das innere des Cockpits nicht auf dem gleichen Niveau gestaltet. Es sieht zwar nett aus, ähnelt aber eher nach einer Fläche mit aufgeklebten Displays und Messinstrumenten. Soundtechnisch gibt’s nicht viel zu sagen, ausser dass der Soundtrack erstklassig ist und die Synchronstimmen etwas besser hätte sein können. Alle Stimmen kommen nur über Funk und sind halt verzerrt und emotionslos. Da wäre noch viel Luft nach oben möglich aber anscheinend sind die Entwickler damit zufrieden. Onlinekampf Übers Internet könnt ihr mit bis zu drei weiteren Piloten in die Schlacht ziehen und Missionen absolvieren. Dabei übernimmt jeder Spieler seinen eigenen Helikopter. Wer aber mit dem Fliegen noch Schwierigkeiten hat, soll zuerst lieber lokal den Modus „Freier Flug“ anschauen und auch spielen. Hier kann man sein eigenes Szenario zusammenstellen und auch das Fliegen üben. Wer das Fliegen also mächtig ist, kann dann gerne online weitere Erfahrungen sammeln. Spass macht das Spiel schon, wenn auch nicht langfristig. |
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Fazit |
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