Fist of the North Star ist ein bekannter Manga aus Japan. Er wurde von dem japanischen Manga Zeichner Tetsuo Hara und dem Autor Buronson zum Leben erweckt. Der japanische Manga erschien das alle erste Mal im Jahr 1983 im Fernsehen und war sehr beliebt bei den japanischen Zuschauern. Doch ein guter Manga muss nicht gleich heissen dass das Spiel auch ein guter Erfolg wird. Wir haben in den letzten Jahren jede Menge schlechte Erfahrungen gemacht mit Filmen oder Serien die zu einem Spiel umgesetzt wurden. Wen es euch interessiert ob Fist of the North Star gut umgesetzt wurde oder nicht, dann seit ihr hier genau richtig!
Story
Das ganze fing an als ein Atomkrieg die Welt komplett verwüstete. Viele Leute führen nun ein hartes Leben als Bauern und probieren sich ein neues Leben zu erschaffen. Doch nicht alle haben das gleiche Ziel wie die Bauern. Es gibt viele Banden die mit ihren Bikes durch die Welt ziehen und die schwachen Menschen unterdrücken wollen. Doch zum Glück gibt es einen kleinen Funken Hoffnung der den Namen Kenshiro trägt. Er beherrscht die hohe Kampfkunst des Hokuto Shinken und er hat sich geschworen das er die Bauern und die anderen schwachen Leute vor der Unterdrückung Beschützt. Gemeinsam mit seinen zwei Freunden Bat und Lin stellt er sich der Herausforderung. Doch sein Hauptziel ist es seinen Bruder Raoh zu finden und in aus zu schalten. Raoh will mit seiner hohen Kampfkunst Hokuto Shinken die Welt erobern, doch das passt seinem Bruder nicht und ein Wiedersehen mit der Familie ist schon Vorprogrammiert. Für Neulinge die das Spiel spielen und noch nie die Mangas geschaut haben, die werden bestimmt nichts mit der Story anfangen können.
Gameplay
Beim Gameplay gibt es eigentlich fast gar nicht zu bewundern. Wen man die Kampagne anfängt dann geht es schon nach ein paar Sekunden zur Sache und man muss schon die ersten Bösewichte verhauen. Doch unser Held Kenshiro fühlt sich so extrem langsam an beim Kämpfen und so kann es durchaus sein das man ein paar Schläge einstecken muss bis man den dreh herausgefunden hat wie es geht. Denn so ein grosses Muskelpaket das die Welt retten will sollte sich doch viel schneller bewegen können. Beim Kämpfen braucht man nicht viel mehr als die X und Y-Taste. Mit der X-Taste führt man schnelle Schläge aus die eher schwach sind und mit der Y-Taste ist es genau das Gegenteil. Wen man viel einstecken muss, kann das auch zum Vorteil werden. Den je mehr Schläge man kassiert desto schneller fühlt sich die Geistanzeige auf. Wen ein Quadrat von der Geistanzeige voll ist, dann kann man den Erkennungsmove aktivieren und der hat zur folge das unser Held noch viel tödlicher ist. Die Fäuste von Kenshiro fangen an blau zu leuchten und dann reicht meistens ein Schlag aus und der Gegner ist tot. Wen man die Gegner im Erkennungsmove ausser Gefecht setzt, dann bläht sich ihre Brust auf und zerplatzt dann wie ein Ballon und der Gegner löst sich kurze Zeit in Luft auf. Man sollte auch die Umgebung bei einem Kampf schlau einsetzen. Es stehen z.B. hoch gestapelte Fässer auf dem Feld und diese kann man so umhauen das sie alle Gegner aus dem Weg räumen. Man kann auch grosse Betonpfeiler mit nur einer Hand hoch heben und mit dem die Gegner vermöbeln. Doch dann Bewegt sich Kenshiro noch viel langsamer als sonst. Das Spiel erinnert uns stark an die Dynasty Warriors Reihe und an Ninety Nine Nights, man läuft herum und schaltet grosse Horden von Gegnern aus und kurz bevor man eine Stage beendet taucht ein Endgegner auf. Kurz gesagt, Fist of the North Star bietet zu wenig Abwechslung in den Missionen und das Spielprinzip hat man auch schon ein Dutzendmal bei anderen Spielen gesehen die es viel besser umgesetzt haben.
Grafik & Sound
Optisch gesehen ist Fist of the North Star bestimmt keine Augenweide. Die Charaktere sind nicht detailliert und sehen verschwommen aus. Die Umgebung macht auch einen sehr langweiligen Eindruck, denn die Farbpalette hat sehr viele Brauntöne und das macht einfach keine gute Laune wen man während dem ganzen Spiel immer die Brauntöne vor den Augen hat. Die Umgebung ist sehr kantig gestaltet und die Texturen sind verschwommen. Doch die Zwischensequenzen machen Optisch einen besseren Eindruck, obwohl die Animationen eher hölzern und lieblos sind.
Akustisch macht das Spiel einen netten Eindruck. Bei den Kämpfen läuft im Hintergrund immer eine Rockige Musik die gut zum Spiel passt. Auch die Synchronsprecher machen eine akzeptable Arbeit und man kann mit dem Leben was sie hier abliefern.