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Spielinfo Entwickler:
BottleRocket Entertainment Publisher: Bandai Platformen:
![]() Genre:
Action Altersempfehlung: ![]() Release Datum: 25.11.2010 Bewertung Spielmodi: 6.0 Sound: 7.0 Grafik: 6.5 Atmosphäre: - Gameplay: 5.5 Gesamtwertung: 6.3 Argumente TOP Reboot Splatterhouse Streitgespräche FLOP Grafik Ladezeiten ständig gleichen Kills unfaire Checkpoints Kamera Story??? Langzeitmotivation Werbung |
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XBOX 360 | 04.03.2011 - 20:56:20 |
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Remakes sind schon längers in, deshalb dürfen natürlich auch die eher skandalträchtigeren Spiele nicht fehlen. Denn schliesslich dürften Spiele die schon vor Jahren für Aufregung gesorgt haben, mit den technischen Möglichkeiten, die man heute hat, erst richtig für Wellen der Empörung sorgen. Deshalb hat man sich bei Namco Bandai auch Splatterhouse angenommen, das damals für den NES erschien und im Grunde ein schlichter Sidescroller mit Jason Thematik war. Doch hat sich grundsätzlich seit damals etwas geändert? Erfahrt es hier!
Brauchen wir eine Story
Maske auf und schon wird Rick unter grenzenlosen Schmerzen zum haushohen, muskelbepackten untoten Monster. Selbstredend ist Rick über diesen Umstand nicht wirklich erfreut, aber anscheinend hat der gute noch eine ganze Menge aufzuholen, was Horrorgeschichten betrifft. Natürlich bekommt man nichts geschenkt, wenn man sich einer höheren Macht hingibt, doch das scheint noch nicht bis zum Protagonisten durchgedrungen zu sein. Von da an wandelt ihr stets auf den Spuren von Dr. West und eurer Freundin durch verlassene Herrenhäuser, Parallelwelten und dergleichen. So viel zur Story, deshalb, kann man getrost vergessen. Und als ob das nicht schon schlimm genug wäre, !ACHTUNG SPOILER! So ein verkacktes Ende eines Spiels hat’s schon lange nicht mehr gegeben!
Allerdings wird hier nie die Güte oder Klasse anderer Vertreter des Genres erreicht, aber das scheint hier auch nicht das Ziel gewesen zu sein. Doch das ist nicht der Hauptkritikpunkt am Kampfsystem! Es kann in unseren Augen einfach nicht sein, dass ein Spiel, dass sich selbst als Action-Titel versteht ein solch unzulängliches Gameplay hat. Wie schon erwähnt ist eine Grundlage vorhanden, doch darauf wird eher schlampig aufgebaut. So gibt es z.B. keine Möglichkeit, sich nachdem man niedergeschlagen wurde sofort wieder aufzurichten, weshalb ihr am Boden liegend oftmals noch von den Gegnern hilflos traktiert werdet. Oder aber die schlechte Zielerfassung, die euch mehr Luftlöcher schlagen lässt als ein Schattenboxer beim Training. Sowieso steht ihr bei mehreren stärkeren Gegnern meist auf verlorenem Posten. Da diese euch von allen Seiten bearbeiten und es KEINE Konterfähigkeiten gibt. Und das ist einfach unverzeihlich. Ausserdem sind die grausamen Splatterkills anfangs eine willkommene Abwechslung beim Prügeln, werden nach der x-tausendsten Einspielung nur noch langweilig. Soll heissen, trotz der offensichtlichen Ausrichtung aufs wortwörtliche Abschlachten, macht es kurzzeitig schon Laune. Aber eben, wie gesagt nur eine kurze Weile, denn das Spiel offeriert neben der sieben bis achtstündigen Geschichte nur noch ein paar Survival-Arenen sowie alle drei originalen Splatterhouse Spiele, wenn man das Hauptspiel durchgezockt hat. Ausserdem gibt’s als kleines Extra eine Xbox360-exklusive Maske obendrauf. Doch neben den Cheevos und einem doch ziemlich knallharten Schwierigkeitsgrad bleibt eigentlich nicht viel, warum man zurückkehren sollte. Denn das Spiel hat zu offensichtliche Mängel.
So kämpft auch Splatterhouse mit einer zickigen Kamera, die euch eigentlich nie korrekt einfängt. Die Folgen daraus sind deshalb (für euch) unsichtbare Gegner, Gegenstände die euch den Weg versperren und die Tatsache, dass eben die Kamera immer wieder ohne ersichtlichen Grund beginnt, herumzuspinnen. Das ist echt mies. Dennoch muss man bei all den Kritikpunkten sich schon fragen, wie zum Geier die Entwickler solch eine Arbeit abliefern können, wenn man weiss, wofür sie sich zuvor ausgezeichnet hatten. Erstaunlicherweise ist das interne Namco Bandai Team dasselbe, welches vor drei Jahren das echt gelungene Afro Samurai hervorgezaubert haben! Doch eine Stärke konnte man immerhin in dieses Projekt integrieren: die witzigen Gespräche zwischen dem Protagonisten und seinem Alter Ego. Und ähnlich wie im vorhin angesprochenen Beispiel disst auch hier das Alter Ego den Hauptcharakter aufs Derbste, dass man das ganz klar als kleines Highlight marken kann. Es ist einfach herrlich wenn man als Pussy beschimpft wird, nur weil man etwas hinterfragt. Richtig köstlich! |
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Fazit |
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