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Mindjack

 
Spielinfo



Entwickler:
Square Enix
Publisher:
Square Enix
Platformen:
Genre:
Action
Altersempfehlung:
Release Datum:
20.01.2011


Bewertung

Spielmodi: 3.5
Sound: 5.0
Grafik: 3.5
Atmosphäre: 5.0
Gameplay: 3.0
Gesamtwertung: 3.8

Argumente

TOP

gute Synchronsprecher
gute Spielidee
Nette Zwischenszenen


FLOP

schlechte Grafik
langweilige Spielwelt
schwache Steuerung
langweiliger Multiplayer
Partner stürzt sich gerne in den Tod
sehr schlechte Umsetzung


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Wie gut ist das Spiel, lohnt es sich zu hacken? | XBOX 360 | 07.03.2011 - 19:08:31


Gleich am Anfang vom neuen Jahr veröffentlicht Square Enix ein neues Spiel der etwas anderen Art. Einen ersten Einblick konnte man sich an der E3 2010 in Los Angeles verschaffen, denn dort wurde das Spiel zum ersten Mal prästiert. Die Grundidee vom Publisher Square Enix und dem Entwickler FeelPlus war ziemlich gut und so was hatte man auch noch nie in einem anderen Spiel zuvor gesehen, das man andere Charaktere mit den Gedanken kontrollieren kann. Nur weil die Idee gut ist, muss es nicht sein das die Umsetzung auch gut ist. Wen ihr wissen wollt ob das Spiel gut umgesetzt wurde oder ob man es doch lieber im Verkaufsregal stehen lassen sollte, das erfährt in unserem neuen Bericht zu Mindjack!

Story
Die ganze Story spielt sich im Jahr 2031 ab. Die Wirtschaft ist auf einem sehr hohen Niveau und die NERKAS Corporation führen diesen Markt an. Den Durchbruch schafften sie in dem sie ein neues Spielzeug entwickelten das den Namen Mind Hacks trägt. Diese neuartige Technologie ermöglicht euch dass man sich in andere Menschen oder Systeme hacken kann um so die komplette Kontrolle zu übernehmen. Weil diese Technologie ein zu grosses Risiko für die Menschen ist wird es als illegal eingestuft. Doch es tauchen immer wieder Gerüchte auf die besagen das die Regierung illegale Experimente durchführt. Wen das so wäre, dann würde die Menschheit in grosser Gefahr stecken und deshalb wird der Agent Jim Corbjin auf eine gefährliche Mission geschickt. Er soll das ganze so schnell wie möglich auflösen und beenden. Keine einfache Mission, doch mit Hilfe einer hübschen Assistentin die den Namen Rebecca Weiss trägt, sollte es machbar sein. Um ans Ziel zu kommen, wird Jim selber das Mind Hacks anwenden müssen um Gegner zu Manipulieren und aus zu schalten.

Gameplay
Leider ist dem Entwickler FeelPlus das Gameplay so misslungen. Solch eine verblödete KI sieht man nur ganz selten in einem Spiel und man fragt sich einfach wie so etwas heut zu Tage noch möglich sein kann. Wen sich z.B. Gegner gegenüber auf der anderen Seite hinter einer Wand verstecken und euch so unter Beschuss nehmen, dann müsst ihr direkt auf sie zu Springen und einen Sprung zur Seite machen und schon weiss der Gegner nicht mehr wo man ist. Der Gegner mit der verblödeten KI schiesst weiter dort hin wo niemand ist und man selber steht hinter seinem Rücken und hat genügen Zeit um sich zu überlegen wie man ihn ausschalten soll. Am einfachsten wäre es mit der B-Taste den Gegner nieder zu schlagen, aber das ist einfach nur unmöglich. Entweder weicht euch der Gegner aus obwohl er nicht weiss das man hinter ihm steht oder beim drücken der B-Taste passiert einfach gar nichts und dann muss man aufpassen das der Gegner nicht euch zu Boden schlägt mit dem Gewehr. Auch Rebecca Weiss die euch bei der Kampagne unterstütz, ist so etwas von verblödet das man es nicht glauben kann. Sie hat die ganze Zeit eine Pistole in der Hand und anstatt ein Gewehr vom eliminierten Feind auf zu nehmen, lauft sie lieber vorbei. Wen man will das sie ein Gewehr aufnimmt, dann muss man sich erst in sie rein hacken und dann das Gewehr selber aufnehmen. Doch leider ist das nicht das einzige Manko an ihr. Wen eine Horde von Gegnern euch unter Beschuss nimmt und ihr schön hinter der Deckung bleibt, dann macht Rebecca Weiss eins auf Rambo und stürmt nach vorne. Doch es vergehen keine 5 Sekunden und schon ist sie am Boden und man muss sie Heilen. Genau das gleiche macht auch unser Hauptcharakter Jim Corbjin. Wenn man einen Gegner Hackt und man will das Jim Corbjin hinter der Deckung bleibt, kann man sich das sofort aus dem Kopf schlagen. Dann übernimmt die verblödete Computer KI die Kontrolle über ihn und zwingt ihn an die Front und so passiert es ganz schnell dass auf dem Bildschirm plötzlich Game Over steht. Das macht einfach keinen spass und nach ein paar versuchen will man das Game auch nicht mehr spielen. Man fragt sich ob die Entwickler das Spiel überhaupt ausprobieren bevor sie es veröffentlichen. Es ist einfach nur schade wie viel Potenzial durch diese herzlose Arbeit verloren geht.

Multiplayer
Im Online-Modus treten 2 Gruppen gegeneinander an. Sie starten als Wanderer, das ist wie ein Geist der sich überall hin bewegen kann und sich einen Körper aussuchen muss, sei es ein Mensch oder eine Maschine. Hat man sich in einen Körper gehackt, geht es auch schon zur Sache. Eure verbündeten werden blau umrandet und die Feinde werden rot markiert. Sinn des Spiels ist es die anderen zu Eliminieren und aus zu schalten. Der Multiplayer-Modus bietet zu wenig Abwechslung und durch die schlechte Spielmechanik werdet ihr das auch bestimmt nicht lange mitmachen. Leider waren die Entwickler sehr einfallslos als sie das Spiel entwickelten.

Grafik & Sound
Leider kann auch die Grafik nicht so richtig Punkten. Man befindet sich hauptsächlich nur in Fluren und Korridoren und sie ähneln sich alle das man meinen kann man spiel immer wieder das gleiche Szenario. Leider ist das nicht so und die Spielwelt besteht aus einer Langweilgen monotonen grauen Farbe. Als wen das nicht genug wäre, fehlt hier jegliche Liebe zum Detail und die pixlige Grafik macht es auch nicht gerade viel schöner.
Beim Sound können zum Glück die Synchronsprecher etwas Punkten. Ansonsten hören sich die Schüsse der Waffen ziemlich lahm und mehr kann man auch nicht sagen.
 

Fazit

Meinung von Benefit

Wen man es kurz zusammen fassen möchte das kann man nur sagen das Mindjack überall versagt hat! Die Story währe spannend gewesen und die Idee zu dem Spiel ist auch gut, doch leider wurde das Spiel ziemlich lieblos entwickelt und man hat das Gefühl das die Entwickler das Spiel gar nicht ausprobiert haben. Es fängt alles mit der verblödeten KI an die uns zum verzweifeln bringt. Wen man Kopfschüsse macht dann wird nur jede 5 Treffer gewertet oder man muss das Level neu starten weil unser Partner sich in den Tod stürzt. Leider ist das nicht alles, die Grafik ist einfach nur schlecht! Verpixelte Spielwelt bei der jegliche Liebe zum Detail fehlt und der langweilige grau Ton mit immer wieder der gleichen Kulisse bringt euch schnell dazu dass man das Spiel aus dem Laufwerk der Konsole entfernt. Doch zum Glück können die Synchronsprecher etwas Punkten und die Zwischensequenzen sehen auch ok aus. Der Multiplayer-Modus hätte eine tolle Sache werden können, doch er bietet einfach zu wenig Abwechslung. Leider muss man hier sagen dass man das Spiel gar nicht weiter empfehlen kann und man sollte lieber die Finger davon lassen, den das wo hier geboten wird ist einfach nur peinlich. Der Start ins neue Jahr von Square Enix und FeelPlus mit Mindjack ist ein mächtiger schritt nach hinten. Mindjack ist ein Spiel zum vergessen und wir hoffen das uns solche Spiele in diesem Jahr nicht mehr begegnen.

 

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