Die Totenköpfe sind los! Denn das Königreich wird von räuberischen Weltraumratten, sogenannte Piratten, heimgesucht. Sie wollen einen funkelnden Edelstein stehlen und schrecken vor nichts zurück. Die miesen Piratten haben den edlen Ritter, der den Stein beschützen soll, auf hinterhältigerweise zum Krüppel zusammen geschlagen und nun scheint es so, als stünde ihnen nichts mehr im Weg. Doch ihr wisst es besser und stellt euch der Bedrohung…
Was ist „Raskulls“?
Nun, das Spiel ist eine Mischung aus Racing, Jump ‘n Run und Puzzle. Zugegeben, diese Kombination hat es zuvor noch nicht gegeben und tönt vielleicht etwas verwirrend. Aber genau das macht das Spiel so interessant. Die Story spielt zwar keine grosse Rolle aber beinhaltet jede Menge Humor und Ironie. Beispielsweise übermittelt der König seine Nachrichten gerne per Ziegelstein zu und das obwohl der Empfänger nur zwei Meter vor dem Haus steht. Vermutlich amüsiert sich der König prächtig, wenn er jedes Mal jemandem den Ziegelstein an den Kopf werfen kann. Übrigens übernehmt ihr die Rolle des Drachen, besser gesagt ein Raskull im Drachenkostüm, der eben die schwierige Aufgabe erhalten hat.
Auf die Plätze, fertig, los!
Vom Prinzip her ist Raskulls ähnlich wie Super Mario aufgebaut. Das Spiel hat vier Kapitel, die je etwa zehn Levels haben, wobei man nicht alle absolvieren muss um weiter zu kommen. Um zum nächsten Kapitel zu gelangen, müsst ihr eine gewisse Mindestanzahl von Medaillen haben, die ihr für das Meistern der Levels erhaltet. Doch kaum hat ein Rennen angefangen, geht es gleich stressig zur Sache, denn schliesslich müsst ihr ja gewinnen. Meistens läuft ihr ein Rennen gegen andere Raskulls oder die Piratten, gegen die Uhr oder vereinzelte Zwischenbosse. Etwas ruhiger sind zwar die Puzzlespiele, doch einige von ihnen sind recht happig und verlangen viel Geduld und Überlegung. In jedem Rennen gilt, geschickt zu springen und keinesfalls irgendwo hängenbleiben und Hindernisse aus dem Weg räumen. Es gibt überall farbige Blöcke, die ihr mit der X-Taste zerschlagen könnt, um weiterzukommen. Aber hat der Block mal keinen Halt mehr, kann er einstürzen. Befindet sich ein Raskull darunter, wird er für zwei, drei Sekunden paralysiert. Hier könnt ihr das Ganze zu eurem Vorteil nutzen oder eben auch das Opfer sein.
Power-Ups
Ein Fun-Racer wäre keins, wenn da keine lustigen Extras vorhanden wären, die man zu seinem Vorteil nutzen kann. Und genau aus diesem Grund, können eure Raskulls auf der Strecke die sogenannten Power-Ups auflesen. Ein paar machen euch für kurze Zeit extrem schnell oder ihr durchschlägt in Windeseile gleich eine Reihe von Blöcken oder paralysiert einfach eure Mitstreiter und so weiter. Dadurch wird das Rennen extrem spannend und es ist noch nichts entschieden, solange keiner das Ziel erreicht hat. Etwas ruhiger zur Sache geht es auf den Rennparcours zu. Hier müsst ihr alleine innerhalb des vorgegebenen Zeitfensters beispielsweise drei Runden absolvieren, um eine Medaille zu bekommen. Auch hier könnt ihr Power-Ups sammeln und ein paar Sekunden extra gewinnen.
Es macht Spass
Der Solomodus ist zwar genial aber leider zu kurz. Für mehr Herausforderung stellt einfach die Schwierigkeitsstufe hoch oder spielt die noch offenen Levels in den Kapiteln, die meistens etwas schwieriger sind. Ansonsten bietet Raskulls noch einen rasanten Multiplayer-Modus. Da könnt ihr mit bis zu drei weiteren menschlichen Spieler im Splitscreen gegeneinander antreten. Mit Freunden zu spielen ist dieser Modus einfach perfekt und es macht ungeheuer viel Spass. Die vielen verschiedenen Raskulls (z.B. Ritter, Drache, Magier, Rotkäppchen, Soldat, König, Ente etc.) mit ihren individuellen Fähigkeiten runden das tolle Spiel ab.