|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Spielinfo Entwickler:
Electronic Arts Publisher: Electronic Arts Platformen:
![]() Genre:
Racing Altersempfehlung: ![]() Release Datum: 30.03.2011 Bewertung Spielmodi: 9.0 Sound: 9.5 Grafik: 9.0 Atmosphäre: 9.0 Gameplay: 9.5 Gesamtwertung: 9.2 Argumente TOP -geniale Helm-Ansicht -bombastischer Sound -klasse Grafik -abwechslungsreiche Karriere -große Auswahl an Fahrzeugen und Strecken FLOP -teilweise Ruckler -Autos brechen schnell aus Werbung |
||
XBOX 360 | 09.04.2011 - 08:10:03 |
||
Electronic Arts hat Ende des Jahres 2008 die „Need for Speed“ Fan-Gemeinde erschüttert. Nicht etwa damit, dass man die Serie eingestellt hätte. Nein, ein neuer Titel in der Reihe sorgte für Verwirrung und Unverständnis bei den Fans. „Need for Speed: Shift“ hatte fast gar nichts mehr mit der alt bekannten Arcade-Racer-Reihe zu tun. Rennen fanden in „Shift“ nicht mehr auf Highways oder Innenstädten statt, sondern Rennboliden waren fortan auf richtigen Rennstrecken zuhause. Auch hat man sich von dem Arcade-Gameplay verabschiedet und ist einen großen Schritt in Richtung Simulation gegangen. All dies zu Freude der Kritiker, die das Spiel durchweg positiv bewerteten. Einziges Problem waren die Verkäufe. Fans der „Need for Speed“-Reihe waren von den Veränderungen nicht angetan, ergo entschieden sie sich gegen den Kauf. Neue Käufer konnten nur sehr spärlich an Land gezogen werden. Trotzdem ist es laut EA bis heute gelungen 4 Millionen Exemplare des Spiels Plattformübergreifend weltweit zu verkaufen.
Beim ersten Spielstart wird man von einem Bildgewaltigem Intro begrüsst (leider handelt es sich hierbei um den allerersten Teaser-Trailer zu dem Spiel). Danach geht es auch schon fast auf die Piste. Ein kurzes Video von Vaugh Gittin Jr., der euch das gesamte spiel in kleinen Videos begleitet, vor alledem eine kurze Erklärung der verschiedenen Spielmodi abliefert, und schon kann es los auf die Strecke geben. Glücklicherweise muss man nicht einem lahmarschigen Auto von der Stange anfangen, sondern man darf sich direkt hinter das Steuer eines Nissan GT-R setzen. Habt ihr die geforderte Rundenanzahl in der entsprechenden Zeit absolviert, wird euch ein angepasster Schwierigkeitsgrad angezeigt. Diesen könnt ihr noch nach belieben verändern, sollte aber im großen und ganzen euren Wünschen und Fähigkeiten entsprechen.
Das Punktesystem aus dem Vorgänger wurde grundlegend überarbeitet. Im ersten Teil erhielt man Punkte für Präzises- und Aggressives-Fahren, diese wurden dann in eine Sterne-Bewertung umgewandelt. Nun gibt es nur noch Erfahrungspunkte die man für das Endergebnis, auch für eine saubere Fahrweise, bekommt. Zusätzlich zu den Erfahrungspunkten bekommt man ein wenig Geld, damit man sich neue Autos kaufen oder auch seinen Wagen ein wenig aufmotzen kann. Hierbei gibt es eine relativ große Auswahl an Optionen. z.B. gibt es verschiedene Motoren, Reifen, Turbolader, Spoiler, Nitro... Diese haben alle gewisse Eigenschaften und verbessern euer Auto in bestimmten Bereichen, andere dagegen können verschlechtert werden. Es gilt also ein gutes Mittel zu finden. Ebenfalls muss man auf die Klasse des Wagens achten. Ähnlich wie bei Forza werden die Autos sowohl mit Buchstaben und Zahlen bewertet. Bestimmte Zahlen-Bereiche machen einen Buchstabe aus und nur Autos aus mit dem gleichen können gegeneinander antreten. Somit wird z.B. verhindert, dass richtige Rennwagen (Klasse A) gegen einen VW Golf 1 GTI (Klasse D) von der Stange antreten. Die Auswahl an Fahrzeugen scheint Grenzenlos. Egal ob ältere Autos, wie den gerade erwähnten Golf 1, extravagante Musclecars oder auch heiße GT1-Geschosse sind mit dabei. Aber was bringen viele Autos, wenn man immer auf den selben drei Pisten unterwegs ist? Richtig, rein gar nichts! Dieser Meinung waren auch die Entwickler und haben deswegen eine Vielzahl verschiedener Strecken dem Titel spendiert. Auf Renn-Pisten um den gesamten Globus ist man unterwegs. Ob in Miami, auf dem Hockenheimring oder im Donington Park werdet ihr zu Hause sein, um nur einen kleinen Teil der Auswahl zu nennen. Die Anzahl der Strecken wird weiter dadurch erhöht, dass es auf jeder Piste unterschiedliche Streckenführungen gibt.
In Sachen Grafik & Sound ist „Shift 2: Unleashed“ eines der besten Spiele seiner Zunft. Akustisch lässt der Titel keine Wünsche offen. Erstklassige Sound-Effekte und eine gelungene Hintergrundmusik erzeugen ein erstklassiges Feeling.
Im Bereich des Gameplays merkt man kaum noch, dass es sich um einen (wenn auch mittlerweile nur noch indirekten) Ableger der „Need for Speed“-Reihe handelt. Das Spiel ist sehr simulationslastig und zugleich sehr realistisch. Ein überarbeitetes Schadensmodell und eine intelligente Gegner-KI verschärfen den Grad an Realismus ungemein. Auch wenn einige Herrschaften der Meinung sein könnten, dass die Gegner zu aggressiv agieren. Aber mal im Ernst, lieber mal eine kleine Berührung, als Gegner die direkt stehen bleiben, wenn man ihnen etwas zu nah kommt, oder? |
||
Fazit |
||
|
| Teilen | Twittern |


