Letztes Jahr veröffentlichte THQ das Wrestling Simulation Spiel WWE Smack Down vs. Raw 2011. Das Spiel übertrumpfte seinen Vorgänger und war erfolgreich bei den Wrestling Fans. Doch nun kommt ein Wrestling Spiel der etwas anderen Art. Mit WWE All Stars kann man die alten Legenden wieder im Ring aufleben lassen. Doch WWE All Stars ist kein Simulation spiel sondern ein Arcade Spiel mit jeder Menge Arcade Action. Hier gibt es spektakuläre Tricks zu sehen, dass jedes WWE Spiel in den Schatten stellt, wenn es um die Action geht. Wen ihr wissen wollt wie gut WWE All Stars ist, dann solltet ihr unbedingt unseren Bericht dazu lesen.
Spielmodi & Gameplay
Wie in jedem Wrestling Spiel, hat es verschiedene Spielarten die man ausprobieren kann. Als erstes wäre da Exhibition. Unter Exhibition kann man verschiedene Spielarten einrichten. Man kann ein Standard Match man, wo der Gewinner durch einen Pinfall oder Knockout gekrönt wird und da gelten die normalen Standard Regeln. Dazu gehört “1 gegen 1 Match“, “Triple Threat“, “Fatal 4-Way“ oder ein Handicap Match. Nebst den Standard-Match gibt es noch das Tornado Tag Team. Bei dem Tornado Tag Team kämpfen 2 gegen 2. Alle vier Teilnehmer sind zusammen gleichzeitig im Ring und kämpfen Gegeneinander. Das Team welches zuerst einen Pinfall oder Knockout landet gewinnt den Kampf.
Dann gibt es noch das berühmte Steel Cage. Da ist die Flucht der grosse Schlüssel zum Erfolg. Wer es als erstes schafft über den Käfigrand zu klettern gewinnt den Kampf. Wesentlich härter zur Sache geht es bei den Extreme Rules Match. Hier kann man nicht Disqualifiziert werden und man kann so auch Gegenstände mit in den Ring nehmen und sie während dem Match einsetzen. Auch hier gewinnt man durch einen Pinfall oder Knockout. Als letztes findet man unter Exhibition noch das Elimination-Match. Hier werden kämpfe mit mehr als 2 Teilnehmern ausgetragen und jeder Gegner muss durch einen Pinfall oder Knockout ausgeschaltet werden und wer zuletzt noch auf den Beinen Steht gewinnt den Kampf.
Die Steuerung ist sehr Simpel und einfach. Mit X führt man einen schnellen Angriff aus und mit der Y-Taste macht man einen Starken angriff. Mit der B-Taste kann man den Gegner Packen und ihn Werfen. Mit RB-Blockt man Schläge ab und kontert den Gegner und mit LB-Blockt man Griffe ab. Die Steuerung ist sehr einfach, doch das Spiel beinhaltet nicht gerade logische kampfszenen. Wen man z.B. in eine Ecke geht und auf den Pfosten klettert und auf den Gegner springt, dann kommt es nicht drauf an ob der Gegner im Kreis herum springt den man trifft gleich. Oder man kann den Gegner mehrere Meter in die Luft werfen und ihn in der Luft treten und Packen und diese Aktionen sind ziemlich unlogisch. Auch der Schwierigkeitsgrad ist für Anfänger ziemlich schwer. Man kann im Gegner die ersten 2 Balken vom leben runterhauen, doch dann wird es ziemlich schwer. Der Gegner fängt an alles zu Kontern und haut uns unseren Lebensbalken schnell herunter. Man hätte den Schwierigkeitsgrad etwas anpassen können und die Kombinationen wen man Schlägt oder den Gegner Packt sind auch ziemlich mickrig.
Path of Champions & Fantasy Warfare
Dann gibt es da noch einen neuen Modus der den Namen Path of Champions trägt. Hier nimmt man mit einem beliebigen Kämpfer an einem 10-Mann-Turnier teil und tritt gegen die grössten WWE Legenden und Superstars der Geschichte an. Das Ziel ist es, das man am Schluss Undertaker, Randy Orton und die D-Generation X herausfordert und besiegt. Doch bevor man zum Undertaker gelangt muss man als erstes 10 Matches bestreiten und diese Gewinnen, das gleiche gilt auch wen man zu Randy Orton oder D-Generation X möchte.
Bei Fantasy Warfare treten die Legenden und Superstars der Vergangenheit und der Gegenwart gegeneinander an um den besten Wrestler der Geschichte zu krönen. Dabei sind die Kämpfer die gegeneinander antreten sollen schon vorgegeben und man muss sich für einen entscheiden und den Kampf mit ihm bestreiten. Wen man gewinnt schaltet man neue Kämpfe frei.
Eigener Superstar & Xbox Live
Zu einem WWE Spiel, sollte man sich auch seinen eigenen Kämpfer erstellen können. Das ist auch bei WWE All Stars möglich. Man kann sich seine Moves und Finisher selber auswählen und den eigenen Einzug in den Ring auswählen. Leider sind diese Moves, Finisher und Einzüge alle schon vorgegeben und man kann sie nicht selber erstellen. Dann kann man seinen eigenen Spitznamen eingeben und die Grösse des Superstars aussuchen. Nach dem das gemacht ist, kann man seinen Kopf formen. Man kann Gesicht, Augen, Haar, Kopfstoppeln, Gesichtsbehaarung und Gesichtsbemalung verändern. Nach dem Kopf ist der Körper an der Reihe. Man kann ihn Muskulös machen oder schlank. Man kann die Hautfarbe ändern und ihn z.B. so grün machen wie den unglaublichen Hulk. Dan noch ein paar Brustharre hinzufügen und einige Körpertattoos drauf malen und schon ist der Körper fertig. Zum Schluss kann man ihn noch verkleiden und ihm z.B. eine weisse Eishockeymaske anziehen und unten eine schwarze Hose anziehen. Wer Lust dazu hat, kann den Körper mit verschiedenen Bunten Körperverzierungen bemalen und schmücken. Man kann keine Attribute dem Kämpfer hinzufügen und somit sind alle Kämpfer gleich stark und der Editor wo man die Kämpfer erstellt ist bei WWE Smack Down vs. Raw 2011 auch um einiges umfangreicher.
Den erstellten Kämpfer kann man überall einsetzen, damit ist auch der der Online-Modus gemeint. Doch der Online-Modus ist nicht so spektakulär und man kann nur eine Mitspielersuche sowie Ranglistenspiele Spielen mit max. 4 Spielern. Im Gegensatz zu WWE Smack Down vs. Raw 2011 ist es ziemlich mickrig.
Grafik & Sound
Optisch ist WWE All Stars ziemlich nett gestaltet. Klar es kann nicht mit WWE Smack Down vs. Raw 2011 mithalten, dennoch ist es gut geworden. Die Animationen sehen schön aus und die Kämpfer sind auch schön detailliert gestaltet. Die Umgebung sieht auch gut aus. Wen man z.B. die Spezialattacke ausführt, dann wird alles gelblich und der Kämpfer wird mit einer dunkel gelben Farbe umrandet. Dabei sehen die Farben ziemlich kräftig aus und es ist auch Optisch schön zu sehen. Man kann sagen das WWE All Stars optisch einen guten Eindruck macht.
Der akustische Bereich hingegen ist eher etwas unauffällig. Die Kommentatoren wiederholen sich oft, dafür sorgen die Zuschauer für eine gute Stimmung. Ansonsten gibt es nicht sehr viel zu hören was eher etwas enttäuschend ist.