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Warriors: Legends of Troy

 
Spielinfo



Entwickler:
Koei
Publisher:
Koei
Platformen:
Genre:
Action-Adventure
Altersempfehlung:
Release Datum:
18.03.2011


Bewertung

Spielmodi: 6.5
Sound: 8.8
Grafik: 7.2
Atmosphäre: -
Gameplay: 8.2
Gesamtwertung: 7.7

Argumente

TOP

Cool Story, Bro
Viele Gegenstände
Story / Wettkampf Modi
Schwierige Endgegner


FLOP

Story ist plötzlich sehr schnell durch
Langzeit Spielspass bleibt aus


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XBOX 360 | 10.06.2011 - 07:18:03


Da dies schon mein drittes oder viertes Review aus dieser "Warriors" Reihe ist erwarte ich von diesen Games schon nicht mehr sonderlich viel. Doch mit den Legends of Troy haben die Jungs aus dem Hause Koei doch mal ein sinnvolles und sogar recht gutes Game auf den Markt gebracht. Natürlich, ordentliches Button Smashing misst man auch in diesem Teil nicht. Aber um über den ersten Level hinauszukommen und das Game überhaupt zu bestehen ist weit mehr als nur eine Taste nötig.

Ein Warriors Game mit mehr als eine Taste?

Ich kann mich noch erinnern: Bei meinem ersten „Warriors“ Game habe ich nichts weiter als die X-Taste verwendet, vielleicht noch Y, aber auch nur wenn es eng wurde… was so gut wie nie passierte. So braucht man zur Steuerung der griechischen und trojanischen Helden weit mehr: Bereits in einfachem Schwierigkeitsgrad muss man zwischen drei Attacken abwägen, etwa X/Y für schnelle und fokussierte angriffe sowie die A-Taste um stärkeren Gegnern den Schild zu zerstören und/oder Ihn mit einem geschickten Druck auf Y direkt zu töten.

Gerade in den One on One kämpfen und bei den Bossgegnern braucht man zudem vermehrt die L/R Tasten zum Blocken und Ausweichen. Für durchschnittliche Games ist das alles ja nix spezielles aber – so leid es mir tut – bei der Warriors Reihe muss man über diesen Fortschritt schon was sagen.

Aber erstmal zur Story

Das Game hat zwei Modi: Story und Wettkämpfe. Die Story rekonstruiert, wie der trojanische Krieg zwischen Griechenland und Troja etwa abgelaufen sein könnte. Glaubt mir, ich war einige male auf Wikipedia und viele Handlungen stimmen mit den Überlieferungen überein. Man lernt also noch etwas nebenbei.

Man spielt in kurzen Kapiteln von etwa fünf bis fünfzehn Minuten jeweils die Rolle eines der bekannten Helden der griechischen Mythologie. Etwa Achilles, Odyseeus oder Ajax. Parallel dazu spielt man auch die Geschichte der trojanischen Seite durch. Hier mit etwas weniger bekannten Namen wie Hektor, Paris und Penthesilea, die Königin der Amazonen, welche in der Geschichte ebenfalls eine kleine Rolle gespielt haben sollen.

Tja und so spielt man die ganze Geschichte durch und metzelt nach und nach jeden Helden nieder, bis am Ende nur noch einer übrig bleibt… Zwischen den Spielsequenzen gibt es Erzählungen und Videos, welche die Geschichte sehr gut aufbereitet erzählen. Und manche Szene verspricht Gänsehaut. Sagen wir mal: Ich weiss jetzt woher die Achillesferse Ihren Namen hat. Den Teil den ich meine findet Ihr aber nur im Game, teilweise auf Wikipedia.

Gegenstände, ein muss

Am Ende jedes Kapitels bekommt man für die Leistungen (Also primär die Anzahl getöteter Soldaten) Geld um sich Gegenstände zu kaufen welche die Leistung der Charaktere steigern. Diese haben unterschiedliche Grössen und müssen in ein Grid, welches man mit sehr viel Kohle vergrössern kann, eingepflanzt werden.

Manchmal habe ich selbst auf einfachen Schwierigkeitsgrad ein Kapitel mehrmals durchgespielt um etwas Geld für bessere Gegenstände zu bekommen. Denn einige der Kämpfe brauchen doch etwas Geduld und nicht zuletzt viel Power. Wenn ich da nur an Apollos Statue und den Hektor, den zähen Hund denke. Gegen letzteren hatte ich erst keine Chance und mit ein paar Gegenständen im Inventar war’s kein Problem mehr. Wer also die ultimative Herausforderung sucht kauft nix und spielt im epischen Modus ;-).

Wettkämpfe

Diesen Teil des Games fand ich im Gegensatz zu der sehr gut gelungenen Story etwas langweilig wobei man auch hier ordentlich Zaster für die Story sammeln kann. Man rüstet die Charaktere hier nämlich mit den gleichen Gegenständen aus.

Die Wettkampftypen kurz erklärt: In der „Arena“ kommt ein Gegner nach dem anderen im One on One Modus. Zu Beginn des Games relativ schwierig, denn schon der vierte Gegner ist ein General und somit nicht einfach zu knacken. Das Ziel ist also möglichst lange durchzuhalten. In weiteren Modi zum Beispiel muss man solange gegen Soldaten und Generäle kämpfen bis man getroffen wird. Dauerte bei mir nie länger als ein paar Sekunden… Naja dieser Modus war nichts für mich – bin halt schon der hau drauf Typ der sich weniger ums ausweichen schert. Und beim „Blutrausch“ muss man einfach so viele Soldaten töten wie es geht… ohne dabei zu sterben. Auch hier habe ich das Ziel erst gegen Ende des Games mit einiges an starken Gegenständen geschafft.

Wie gesagt: Mir persönlich haben diese Wettkämpfe nicht so zugesagt, aber dennoch dürften sie für den ein oder anderen einen guten Zeitvertrieb bieten.
 

Fazit

Meinung von xw|Swiss Reddi

Ich habe schon oft gesagt, dass sich die Warriors Reihe wohl nie mehr weiterentwickeln wird. Doch schon beim letzten Teil gab es kleinere Fortschritte. Mit den „Legends of Troy“ bieten die Jungs von Koei erstmals ein ziemlich gutes Game. Hier überzeugen Story, Gameplay und sogar die Grafik – obschon diese auch noch besser sein könnte. Der Sound? Kriegsgeschrei anstatt Musik, was durchaus Sinn macht und nicht negativ aufgefallen ist. Zum ersten Mal in meiner Reviewer Karriere kann ich ein Game aus dieser Reihe ohne Vorwand empfehlen!

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