|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Spielinfo Entwickler:
Sega Publisher: Sega Platformen:
![]() Genre:
Sportspiel Altersempfehlung: ![]() Release Datum: 27.04.2011 Bewertung Spielmodi: 7.5 Sound: 7.0 Grafik: 7.0 Atmosphäre: 8.0 Gameplay: 7.5 Gesamtwertung: 7.4 Argumente TOP -gelungener Mehrspieler-Part -Gutes Arcade-Spiel -Kinect-Modus vorhanden... FLOP -...der aber leider überhaupt nicht überzeugen kann -Steuerung zu simpel -Mini-Spiele nerven auf Dauer -Soundtrack ist Nervtötend! Werbung |
||
XBOX 360 | 08.06.2011 - 07:17:56 |
||
Wenige Wochen sind vergangen seit dem Release der Tennis-Simulation „Top Spin 4“ aus dem Hause 2k Sports. Es ist also an der Zeit für SEGA mit „Virtua Tennis 4“ ein Konkurrenz-Produkt auf den Markt zu bringen. Mit der nunmehr dritten Umsetzung der Arcade-Tennis Reihe für die XBOX 360 versucht man sich wieder an die Spitze bzw. auf den Tennis-Thron zu setzen. Potential und Erfahrung sollte genug vorhanden sein, schließlich kann man auf 12 Jahre Erfahrung zurück blicken, 1999 erschien nämlich der erste „Virtua Tennis“-Teil, damals noch als Spielautomat. Direkt vorweg muss gesagt sein, dass „Virtua Tennis 4“ ein Arcade-Spiel ist. Wer eine Simulation sucht braucht gar nicht weiterlesen und kann getrost „Top Spin 4“ kaufen. Für unentschlossene sei gesagt, dass man den Arcade-Charakter an vielen Stellen des Spiels wiederfinden kann.
Bereits bei den Spielmodi wird dies deutlich. Der Karriere-Modus erinnert ein wenig an ein Monopoly-Spielbrett auf dem man von Turnier zu Turnier reisen darf und zwischendurch verschiedene Trainings absolvieren muss, man darf übrigens nur soweit reisen wie es eure Anzahl an Tickets zu lässt (deswegen der Monopoly-Charakter). Während es bei TS4 als Training entweder Traingsspiele oder Aufgaben mit einer Ballmaschine gibt, entfaltet VT4 seine Arcade-Charakter vollständig. Hier dienen Mini-Spiele als Training, welche aber in ihrer Art und Weise teils doch sehr abstrus sind. So muss man z.B. Eier aufsammeln, die auf dem Spielfeld verteilt sind, damit man seine Beinarbeit verbessert. Den Aufschlag verbessert man dagegen, indem man Kegeln „umballern“ muss. Nach absolviertem Training verbessern sich die entsprechenden Fähigkeiten eures Spielers, den ihr im übrigen zu Beginn des Karriere-Modus euren persönlichen Wünschen nach gestalten könnt.
Auch in Sachen Gameplay merkt man schnell das es sich um keine Simulation handelt. Alleine schon das der Ball jedes Mal wenn er geschlagen wird einen Schweif hinter sich herzieht verdeutlicht dies. Aber auch die Steuerung ist recht simpel gehalten. Es gibt nur wenige Schlagvariationen und man kann auch eigentlich den Ball nicht nicht treffen. Wenn man irgendwann, wenn sich der Ball in Höhe des Netzes befindet, eine Schlag-Taste drückt sollte man den Ball auch entsprechend treffen. Zwar ist der Schlag nicht so kraftvoll, wie wenn man den Ball am höchsten Punkt trifft, dennoch kann man auch so zum Erfolg kommen.
Ein halbes Lob muss man den Entwicklern aussprechen, da sie einen Kinect-Part ins Spiel eingebaut haben. Zum ganzen Lob fehlt leider einiges. So gibt es nur einen separaten Modus für Kinect, in der Karriere kann man somit nur die gewohnte Controller Steuerung nutzen. Auf der anderen Seite ist die technische Umsetzung auch mehr schlecht als recht. So funktioniert das Spielen mit der Vorhand zwar wunderbar, die Rückhand wird dagegen des Öfteren einfach nicht erkannt (Ergebnis: Ball landet im Netz). Weiter kann man, als Rechtshänder, den Ball mit der Vorhand nur nach links schlagen, mit der Rückhand dagegen nur nach rechts. Somit kann man die Richtung des Schlages nicht beeinflussen und auch die Kraft ist immer die selbe.
Grafisch kann der Titel leider auch nicht überzeugen. Zwar sind die Animationen der Spieler durchaus ansprechend, dennoch ist der Rest eher Mau. Die ganze Optik wirkt ein wenig verwaschen, wodurch der ganze Detailgrad auf der Strecke bleibt. Die Gesichter sehen an manchen Stellen sehr gut aus (gerade die Kleinigkeiten im Gesicht wie Bart-Haare oder Flecken sind zu erkennen), aber die ungünstigen Lichteffekte führen dazu, dass die Spieler Wachsfiguren ähneln. Einen Mehrspieler-Modus hat der Titel auch zu bieten. Bis zu vier Leute können sowohl Offline, wie auch Online, mit- und gegeneinander antreten. Überraschenderweise funktioniert dies gerade Online ohne technische Schwierigkeiten und kann durchaus Spaß machen. |
||
Fazit |
||
|
| Teilen | Twittern |


