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SBK 2011: Superbike Championship

 
Spielinfo



Entwickler:
Milestone
Publisher:
F + F Distribution
Platformen:
Genre:
Racing
Altersempfehlung:
Release Datum:
05.05.2011


Bewertung

Spielmodi: 7.0
Sound: 7.0
Grafik: 6.2
Atmosphäre: 7.5
Gameplay: 6.5
Gesamtwertung: 7.2

Argumente

TOP

guter Karriere-Modus
netter Sound
detaillierte Bikes
kein Online-Pass nötig
Lizensierte Fahrer & Bikes


FLOP

veraltete Grafik
nicht Einsteiger freundlich
schlechte Physikeffekte
lange Ladezeiten


Werbung

XBOX 360 | 18.06.2011 - 10:25:17


Kaum hat Capcom ihr geliebtes MotoGP veröffentlicht, legt Black Bean mit ihrem SBK 2011 auch schon nach. Der ständige Konkurrenzkampf zwischen den beiden Entwicklern zwingt sie jedes Jahr neue Verbessrungen an den Spielen vor zu nehmen um die Krone in dem Genre zu behalten. Black Bean verspricht uns dass es eine neue überarbeitete Grafik-Engine, verbesserte Optik und noch bessere Physikeffekte geben wird als beim Vorgänger. Zu dem machen sie auch Werbung mit dem neuen Foto-Modus und versprechen uns eine noch bessere Atmosphäre dank der bearbeiteten Präsentation. Das klingt doch viel versprechend, doch wen ihr sicher gehen wollt ob Black Bean sich daran halten kann, dann solltet ihr unbedingt unseren Bericht zu SBK 2011 lesen.

Karriere-Modus & Spielmodis
Bei einer Karriere gehört auch ein selbst erstellter Biker dazu. Man kann ihm selber einen  Vor- und Nachnamen geben und natürlich darf der Spitzname bei einem Rennfahrer auch nicht fehlen. Dann kann man noch Grösse, Geburtsdatum, Land, Gesicht, Fahrstil und Helm aussuchen. Nach dem man einen Biker erstellt hat, fehlt nur noch ein Vertrag bei einem Team. Man bekommt die Auswahl zwischen drei schwächeren Teams die verschiedene Anforderungen an den Fahrer haben. Wen der Vertrag bei einem Team unterschrieben ist, dann geht es auch schon los und eher man sich versieht befindet man sich auf der Strecke. Bei jeder neuen Strecke muss man vor dem Rennen eine spezielle Runde für das Team fahren um Telemetriedaten zu sammeln damit das Team Upgrades am Bike vornehmen kann. Wen man z.B. im Qualifying Probleme am PS-Ungeheuer entdeckt, dann kann man wieder in die Boxengasse fahren und das Bike so verändern das man keine Probleme mehr hat. Wen ihr etwas vom Bike versteht, dann könnt ihr selber herum schrauben oder ihr besprecht die Probleme mit eurem Techniker und er sorgt dafür das man das Bike gut fahren kann. Grundsätzlich hat es kaum Veränderungen gegeben, man fährt eine Saison nach der anderen und schaut das man aufsteigt und Verträge mit den Top Teams bekommt.

Neben der Karriere gibt es noch schnelles Rennen, Meisterschaft, Rennwochenende und SBK-Tour. Beim schnellen Rennen bestimmt ihr die Regeln und die Renndistanz und könnt euch mit dem Computer duellieren. Beim Rennwochenende fährt man ein ganzes Wochenende mit Training, Qualifying und Rennen. Bei der Meisterschaft kann man sich ein Bike und einen Lizensierten Rennfahrer aussuchen und die Strecke und schon kann die Action starten. Die SBK-Tour bietet die grösste Abwechslung. Dort muss man Herausforderungen erfüllen die vorgegeben werden und sie werden immer schwerer. Diese Spielmodis gab es auch beim Vorgänger und es gibt leider kaum Veränderungen im Spiel.

Gameplay
Bevor man überhaupt mit dem Spiel anfangen kann, wird zuerst gefragt auf welcher Simulationsstufe man fahren möchte. Hier überrascht uns dass man beim Vorgänger SBK X noch die Auswahl zwischen Arcade-Modus und Simulationsmodus hatte und nun bei SBK 2011 wurde das alles aufgelöst. Beim Arcade-Modus konnten Anfänger locker losfahren ohne dass sie ständig vom Bike herunterfallen. Nun kann man zwischen drei Simulationsstufen wählen. Anfänger nehmen die niedrigste, fortgeschrittene Fahrer nehmen die mittlere Stufe und Profis nehmen halt das anspruchsvollste. Die niedrigste Stufe ist aber bei weitem nicht so Einsteiger freundlich wie der Arcade-Modus vom Vorgänger. Es passiert oft das man vom Bike fliegt weil der Hinterreifen beim raus beschleunigen ausbricht oder in der Kurve keinen Grip mehr hat. Von den neuen Physikeffekten gibt es auch nicht gerade sehr viel zu sehen. Des Asphalt ist mit Wasserpfützen übersehen und wen man mit dem Bike durch fährt, dann passiert nichts und man hat das Gefühl das man auf einer trockenen Strecke fährt. Im Allgemeinen ist die Steuerung gut und das Bike lässt sich auch gut steuern.

Multiplayer:
Beim Multiplayer spiel kann man beim schnellen Spiel ein Ranglistenspiel starten wo man zufällig in eine Lobby rein kommt oder man erstellt sich selber eine Lobby. Man hat die Auswahl zwischen schnelles Rennen und Meisterschaft. Danach kann man den Simulationsgrad aussuchen, die Klasse vom Bike, KI, Kollisionen, Schaden, Reifenabnutzung und die Privatsphäre. In einer Lobby haben bis zu 16 Spieler Platz und wen man Online nach einem Spiel sucht, dann findet man meisten eine volle Lobby. Es gibt auch eine Bestenliste auf der man schauen kann auf welchem Platz man gerade ist und das Beste ist man braucht keinen lästigen Online-Pass damit man sich mit anderen messen kann. Im Multiplayer-Modus läuft alles glatt und die Verbindungen mit anderen Spielern ist auch gut.

Grafik & Sound
Wie schon beim Vorgänger liegt die liebe im Detail beim Bike. Das Bike wurde sehr schön gestaltet und man erkennt Details wie die Federungen, Bremsscheiben und noch vieles mehr. Der Fahrer wurde mit weniger liebe gestaltet und die Gesichtszüge sehen sehr hölzern aus. Auf der Strecke gibt es auch keinen Grund zur Freude. Die Macher versprachen uns eine überarbeitete Präsentation die zu besseren Atmosphäre führen sollte, doch von der sieht man nichts. Die Umgebung sieht genau gleich langweilig und verschwommen aus wie beim Vorgänger und leider schaffen es die Macher nicht sich zu verbessern.
Der akustische Bereich kann sich hingegen blicken lassen. Das brüllen der starken PS-Monster kann sich durchaus blicken lassen und die rockigen Soundtrax passen auch zu dem Spiel. Man kann es selber einrichten ob man die Soundtrax während dem Fahren hören möchte oder nicht. Die optische Leistung kann mit den akustischen Bereich leider nicht mithalten.

Fazit

Meinung von Benefit

Das Spiel hat leider keinen Fortschritt nach vorne gemacht und zu dem werden es Anfänger noch viel schwerer haben sich auf der Strecke zu beweisen als beim Vorgänger. Bei SBK X hatte man noch einen Arcademodus der jedoch beim neusten Ableger komplett fehlt. Von den Versprechungen die uns die Macher gemacht haben fehlt auch jede Spur. Die Physikeffekte fallen auch kaum auf und Wasserpfützen haben leider keinen Einfluss auf das Bike.  Grafisch ist das Spiel einfach veraltet und es könnte einmal komplett überarbeitet werden. Doch der Sound ist gut und die rockigen Trax passen zu dem Spiel. Der Online-Modus macht spass und die Lobbys sind auch meistens ziemlich voll und es wird nicht einmal ein Online-Pass verlangt. Leider muss man spätestens jetzt sagen dass die Macher mit SBK 2011 keinen Schritt nach vorne gemacht haben. Wieso verbessern sie nicht einmal die Umgebung, die sieht so langweilig aus und die Atmosphäre kann auch nicht überzeugen. SBK 2011 hat kaum grosse Veränderungen gezeigt und der momentan stolze Preis von rund 80 Franken ist einfach zu hoch für das Spiel. Man kann auch ohne schlechtes Gewissen SBK X kaufen da es leider kaum Veränderungen gab.


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