Nachdem Bethesda mit Brink ein Online Koop Spiel rausbrachte, kommt jetzt Hunted: Die Schmiede der Finsternis. Ob das auch funktioniert lest ihr hier!
Story
Die spielbaren Charakter sind der Krieger Caddoc, Nahkampfspezialist, und die Elfin E`lara, Bogenschützin. Dementsprechend sollte E`lara also nicht zu weit nach vorne rennen und lieber Caddoc voran schicken, da er der Nahkämpfer ist.
Die Story ist leicht erklärt: ihr müsst lediglich nur einen Routineauftrag erfüllen, kommt aber in der ca. 10 Stunden langen Kampagne einer Verschwörung auf die Schliche.
Beide Charaktere besitzen je eine Distanzwaffe und eine Nahkampfwaffe doch sollte man lieber die Primärwaffe benutzen, damit mehr Schaden ausgeteilt werden kann. Wer mit einer Distanzwaffe zielt, wechselt automatisch in eine Third-Person Sicht und neben bei kann man auch noch Deckung suchen hinter Steinen oder Wänden. Die Deckungsmöglichkeit wird jedoch bei Caddoc nicht viel bringen, da er der Nahkämpfer ist und besser mit dem Schwert austeilen kann.
Gegner hinterlassen auch oft Schwerter, Bögen und Schilder, die man aufnehmen kann und so gegen den aktuellen Schild eintauschen.
Auch Kombos können ausgeführt werden. Zum Beispiel wen E`lara den Gegner mit einem ihrer mehreren Spezialfähigkeiten einfriert und Caddoc ihn mit seinem Schwert in Stücke zerhackt. Apropos Spezialfähigkeiten: Nicht nur E`lara hat solche, auch Caddoc kann Blitze auf den Feind abfeuern oder ihn in der Luft schweben lassen damit E`lara ihn mit Pfeilen voll schiessen kann.
Um die Fähigkeiten von Caddoc und E`lara zu verbessern, könnt ihr an bestimmten Stellen im Spiel den Talent-Baum benutzen und so aus drei verschiedenen Spezialisierungen entscheiden. Die Steine die ihr dafür braucht könnt ihr überall im Spiel finden. Noch mehr Fähigkeiten hätten sicher nicht geschadet, da man so das Spiel ein zweites Mal durchgespielt hätte.
Dazu kommt noch, dass die KI nicht wirklich überzeugen kann. Manchmal steht der Partner einfach in der Gegend rum, kommt nicht hinter her oder heilt dich nicht, wenn man am Boden liegt. Da hat man Potenzial verschenkt.
Grafik
Die Grafik kann auch hier nicht gerade viele Punkte einheimsen. An manchen Stellen ist die Umgebung viel zu dunkel oder die Umgebung wirkt zu leblos. Immerhin ist das Gegnerdesign nicht schlecht. So kämpft ihr im Verlaufe der Geschichte gegen allerlei Monster wie Spinnen, Dämonen oder Oger. Der Schwierigkeitsgrad wird auch ein paar frustrieren, da ihr euch nicht selber heilen könnt sondern nur euren Partner, falls ihr ihn findet. Falls ihr mal einem Gegner einen Pfeil in den Kopf schiesst oder mit Caddoc dem Feind den letzten Hieb verpasst so wird dies mit einem Finishing-Move belohnt der zwar toll aussieht, aber mit der Zeit langweilig wird.
Unterhaltsam sind auch die Dialoge zwischen den beiden Hauptfiguren von Hunted, die für ein Grinsen sorgen
Was am meisten in Hunted punkten kann, ist der zwei Spieler Modus. Zu zweit vor der Konsole oder Online könnt ihr die Story durchspielen und so noch mehr Spass haben als alleine, da ihr euch mit dem Partner absprechen könnt welche Kombos ihr ausführen wollt oder wann geheilt werden soll.
Der Level Editor
Nebst der Story von Hunted gibt es noch ein Feature – den Level Editor Crucible.
Hier könnt ihr eure eigene Arena aus den verschiedensten Teilen zusammenbauen und dann bestimmen mit welchen Gegenständen (Waffen, Schilde etc.) ihr in den Kampf startet. Gleichzeitig kann von euch diie Anzahl Gegnerwellen bestimmt werden, gegen die ihr antreten wollt.
Ihr habt euch bestimmt schon gefragt, wo für ihr in der Kampagne Geld sammelt oder? Das Geld, das ihr aufsammelt könnt ihr im Level Editor für neue Ausrüstungsgegenstände, Arenen oder auch Gegner eintauschen. Was hier fehlt, ist dass man die erstellten Arenen nicht online stellen kann wie in Little Big Planet für die PS3 und so auch andere Kreationen von Spielern aus der ganzen Welt runterladen und spielen kann.