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Spielinfo Entwickler:
Haemimont Games Publisher: Kalypso Platformen:
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Action-Adventure Altersempfehlung: ![]() Release Datum: 04.05.2011 Bewertung Spielmodi: 5.5 Sound: 6.5 Grafik: 5.0 Atmosphäre: 6.0 Gameplay: 5.5 Gesamtwertung: 5.5 Argumente TOP -geschichtlicher Hintergrund ist gegeben -deutsche Synchro mit bekannten Sprechern -ca. 12 Stunden Spielzeit FLOP -eintöniges Gameplay -schwache Grafik -komische Soundeffekte -Split-Screen Modus unübersichtlich -Logik-Fehler in der Story Werbung |
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XBOX 360 | 19.07.2011 - 11:12:06 |
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Kalypso Media hat mit „The First Templar“ ein Action-Adventure auf die Beine gestellt, dass den Spieler zurück in das 13. Jahrhundert versetzen soll. Die Entwicklung des Spiels hat Haemimont Games übernommen, die Bulgaren sind ihres Zeichens eigentlich für Strategiespiele bekannt sind. Zu den größeren Erfolgen zählt u.a. „Tropico 3“. Ein vierter Teil ist bereits in der Entwicklung und soll noch in diesem Jahr in den Handel kommen. Ist den Entwickler der Ausflug in die damalige Zeit geglückt oder sollte man doch lieber im Karibik-Szenario bleiben? Wir verraten es euch in unserem Test!
Die Kampagne dreht sich um den französischen Tempelritter Celian von Arestide. Celian hat sein Leben der Suche nach dem Heiligen Gral verschrieben. Eines Tages entdeckt er eine heiße Spur, die ihm nach Ascalon führen soll. Natürlich kann man als Tempelritter nicht einfach so aufbrechen, man benötigt den Segen des Großmeisters des Ordens. Somit bleibt Celian nichts anderes übrig als nach Zypern zu reisen, um dort um Erlaubnis zu bitten. Begleitet wird er von seinem Freund Roland. In Zypern eingetroffen werden die beiden darüber informiert, dass der Templer von Ibelin getötet wurde, also seine Festung von einer Sarazenen-Armee belagert wurde. Das interessante hieran ist, dass seine Tochter Marie Informationen über den Heiligen Gral haben soll. Unglückliche Umstände führten dazu, dass sie von der dominikanischen Inquisition der Ketzerei beschuldigt wurde. Deswegen brechen Celian und Roland nach der Abtei St. Jacques auf, um Marie zu befreien... Die Entwickler haben sich gedacht, dass es doch Innovativ wäre, wenn man KoOp-Modus einbaut. Dieser ist jetzt aber nicht separat zu verstehen, sondern einfach die Kampagne. Sollt ihr alleine Spielen könnt ihr zwischen den beiden Charakteren auf dem Bildschirm hin und her schalten. Die andere Figur wird dementsprechend von der KI gesteuert. Auch hier kann man sich fragen, was schief gelaufen ist. Manchmal wirkt euer computer gesteuerte Kamerad super Intelligent und kann sogar einen Endgegner alleine besiegen, an anderen Stellen steht er nur doof rum und lässt sich von Gegnern quasi abschlachten. Da macht es doch deutlich mehr Spaß mit einem menschlichen Kollegen zu spielen. Dies ist nicht nur an einer Konsole möglich, sondern auch Online via XBOX Live und funktioniert auch im großen und ganzen ohne technische Schwierigkeiten. Setzt man sich allerdings an eine Konsole, schränkt der Splitscreen-Modus enorm ein. Online dagegen gibt es dieses Problem natürlich nicht. Dafür gibt es andere Mängel. So gibt es einen „Host“ und einen „Spieler“. Der „Host“ übernimmt Celian (dem entsprechend der „Spieler“ Roland oder Marie) und kann im Grunde schalten und walten wie er will. Er kann bzw. muss sogar von seinem Gefährten die Fähigkeitspunkte am Skillbaum verteilen. Warum dies nicht jeder für sich selbst übernehmen kann ist fraglich, speichern kann der „Spieler“ übrigens auch nicht... Falls ihr nun innovatives Gameplay erwartet muss ich euch leider enttäuschen. Die Steuerung ist dermaßen eintönig und langweilig, dass es fast grauenhaft ist. Im Grunde könnt ihr alle Gegner durch stupides „rumhämmern“ auf eine Taste besiegen. Die Endgegner bieten dagegen „Abwechslung“, hier müsst ihr auch einmal euer Schild einsetzen. Kurz vor Ende des Kampfes gibt es einen Finisher-Move, den man als Quicktime-Event verpackt hat. Ganz nett, aber hätte man isch auch schenken können... Interessanterweise hat man einen Skillbaum eingebaut. Hier dürft ihr Erfahrungspunkte gegen bessere Ausrüstung, mehr Lebensenergie oder Spezialangriffe eintauschen. Wobei die Spezialangriffe völlig fehl am Platze sind, da man eben auch mit dem Standardangriff zum Erfolg kommt und dies deutlich einfacher.
Es gibt zwar 20 Spielabschnitte, die sich auch optisch stark unterscheiden, dennoch ist und bleibt es traurig wie sie aussehen. Die Grafik ist einfach eine große Enttäuschung! Vor fünf Jahren hätten wir vielleicht gesagt, dass ist State of the Art, heute aber ist es schon fast traurig. Die Texturen und Lichteffekte sehen bescheiden aus, viel schlimmer sind allerdings die Animationen, die eher an Kasperle-Theater erinnern, als ein XBOX360-Game aus dem Jahre 2011. |
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Fazit |
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