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Spielinfo Bewertung Spielmodi: 4.0 Sound: 6.0 Grafik: 6.5 Atmosphäre: Gameplay: 6.0 Gesamtwertung: 5.5 Argumente TOP -verbesserte Grafik -viele Teams/Fahrer mit original Namen -neu Orientierung des Gameplays... FLOP -... die leider nach hinten losgeht -Gameplay ist eintönig -geringer Umfang -kein Multiplayer Werbung |
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XBOX 360 | 23.07.2011 - 17:10:52 |
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Vor knapp zwei Jahren hat uns das Entwickler-Team von den Cyanide Studios bereits mit einem „Tour de France“-Titel für die Konsole „beglückt“. Damals noch als XBOX Live Arcade-Titel konnte das Spiel zwar nicht mit enormen Umfang oder Gameplay-Tiefe überzeugen, aber dennoch war das Spiel, auch aufgrund des geringen Preises, ein Blick wert.
Ich muss zugeben, dass ich ein großer Fan des Radsports war. Die Duelle bei der Tour de France zwischen Jan Ulrich und Lance Armstrong haben mich damals an den Bildschirm gefesselt. Wie viele andere Leute haben auch mich die Doping-Enthüllung ein wenig Abstand vom Radsport nehmen lassen, so das ich das Geschehen nur noch beiläufig verfolge. „Damals“ habe ich auch regelmäßig den „Radsport Manager“ (Cycling Manager), in den jeweiligen Jahresausführungen am PC gespielt, aber irgendwann ging das Interesse verloren, weil es nicht wirklich voran ging. Deswegen hatte ich mich besonders auf den Arcade-Ableger der Reihe gefreut. Vermutlich gerade deswegen wurde ich auch so bitter enttäuscht, da mit einfach viele Funktionen, die mir noch aus der PC-Version ein Begriff waren, gefehlt haben. Auch der Umfang, der sich nur auf die Tour de France beschränkte und auch das Fehlen des Managerteils des Spiels war schon bitter. Dien Enttäuschung beginnt bereits bei den Spielmodi. Wie der Name schon vermuten lässt kann man nur die Tour de France fahren. Entweder im ganzen oder eine der 21 Etappen auswählen und diese separat absolvieren. Hat man sich für eine Methode entschieden, kann man sich ein Rennstall aussuchen. So ziemlich alle Teams sind im Spiel vertreten, leider nicht alle mit den richtigen Namen. Allerdings hat man die Namen so minimal verändert, dass man immer noch genau erkennen kann, wer sich dahinter verstecken soll. So wurde z.B. aus dem Team Garmin ein Team Gamin und aus dem bekannten Brüderduo Schleck wurde einfach mal Schlock. Solche Änderungen sind durchaus zu verkraften. Nach eurer Entscheidung für ein Team müsst ihr euch einen Fahrer aus dem selbigen aussuchen. Und schon ganz es los gehen zum Rennen! Wer jetzt weitere Einstellungsmöglichkeiten sucht, wie z.B. verschiedene Ausrüstungsgegenständen (Helme, Reifen oder gar Fahrräder) wird enttäuscht.
Nach einer durchaus als lang zu betrachtenden Ladezeit kann man ins Renngeschehen eingreifen. Es fällt direkt auf, dass die Entwickler dem Spiel eine neue Richtung mitgeben wollten. Konnte man zuvor (und auch in der PC-Version) das gesamte Team befehligen, sprich Kommandos erteilen (wie Führungsarbeit übernehmen, Angriff starten, zurückfallen lassen,...), dreht es sich nun überwiegend um den von euch zuvor gewählten Fahrrad. Ihr seid nun nicht mehr in der Lage die Fahrer eurer Mannschaft durchzuschalten, sondern könnt nur noch via Headset mit dem Teamwagen oder euren Teamkollegen kommunizieren. Hierbei könnt ihr z.B. genaue Abstände zu Ausreißergruppen erfahren oder den Zustand eurer Teamkameraden in Erfahrung bringen. Ein weiteres Indiz für die neue Ausrichtung ist, dass ihr nun auch euren Fahrer auf der Strecke nach links oder rechts steuern könnt. Dies ist dazu gedacht um Lücken im Hauptfeld zu finden und daraus Angriffe einzuleiten. Es ist zwar eine nette Idee, dennoch ist sie nicht konsequent umgesetzt. So fährt euer Rad nach wie vor wie auf Schienen und ihr könnt somit auch alle Rennen bestehen ohne auch nur einmal manuell die Richtung gewechselt zu haben. Dieses Feature wurde auch eingebaut um Zuschauern auszuweichen. Ja, ihr habt richtig gehört! Gerade bei den Bergetappen kommen euch die Zuschauer sehr nahe und so kann es durchaus passieren, dass ihr zweimal oder gar häufiger von einem solchen vom Fahrrad „geschmissen“ werdet. Natürlich ist dies mit einem enormen Zeitverlust verbunden und ihr könnt euch den Sieg von der Backe putzen. Ein neu eingeführter Risiko-Anzeigebalken macht euch auf solche Gefahren aufmerksam. Ob es realistisch ist so häufig in einem Rennen zu stürzen sei mal dahin gestellt...
Grafisch hat der Titel sowohl Sonnen-, wie auch Schattenseiten zu bieten. Zum einen kann man über das Grundgerüst nicht groß meckern. Im Vergleich zur Arcade-Variante ist es ein deutlicher Schritt nach vorne. Sowohl die Umgebung wie auch die Fahrradfahrer und derenBewegungen sehen ordentlich aus. Aber nichts desto trotz gibt es einige Schwachpunkte. So sehen alle Fahrer, von ihren Trikots mal abgesehen völlig gleich aus, okay es gibt welche mit und ohne Sonnenbrille, aber einen großen Unterschied macht dies auch nicht. Die Fahrräder sind natürlich auch bei allen baugleich und unterscheiden sich nicht im geringsten. Weiter muss man als negative Aspekte einen Effekt der das Bild verschwommen erscheinen lässt. Dies ist in Rennspielen bei hohen Geschwindigkeiten gang und gäbe, hier wurde es mit dem Effekt aber deutlich übertrieben. Ebenfalls kommt es an einigen Stellen des Spiels zu Rucklern, die nicht ganz nachvollziehbar sind. Wie schon oben erwähnt, gibt es nur zwei Spielmodi. Einen Online-Modus sucht man vergebens. Auch ein Multiplayer-Modus an einer Konsole ist nicht vorhanden. |
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Fazit |
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