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Williams Pinball Classics

 
Spielinfo



Entwickler:
FarSight Studios
Publisher:
System 3
Platformen:
Genre:
Geschicklichkeit
Altersempfehlung:
Release Datum:
30.06.2011


Bewertung

Spielmodi:
Sound:
Grafik:
Atmosphäre:
Gameplay:
Gesamtwertung: 6.8

Argumente

TOP

13 originalgetreue Flipperkasten
Original-Soundeffekte
Sehr gute Erklärung der Challenges
Flipperkasten lassen sich komplett freispielen...


FLOP

...allerdings nur gegen mühsames Erspielen der Credits
Die guten Flipperkasten können anfangs kaum oft gespielt werden, wegen geringem Startguthaben
Schwierig für Anfänger
Nur für Fans geeignet
Veraltete Grafik


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XBOX 360 | 10.08.2011 - 23:09:41


Es ist schon komisch, denn Williams Pinball Classics kam bereits im Jahre 2009 auf die Xbox 360 und PS3 in den USA raus. Der Grund ist, dass hierzulande zunächst kein Publisher das Spiel veröffentlichen wollte. Trotzdem fand das Spiel nun einen Publisher und Koch Media ist nun für den Vertrieb zuständig. Ob das Spiel Spass macht und sich einen Kauf lohnt, seht ihr hier bei uns in der Review.

Willkommen in der Spielhalle

Das Spiel beginnt damit, als ihr vor der Spielhallte steht und eintretet. Sofort sieht man reihenweise Pinball Automaten, bei uns auch bekannt als Flipperkasten, die nur darauf warten gespielt zu werden. Die Spielhalle selbst ist in drei Bereichen aufgeteilt: Der Hauptraum, ein kleines Hinterzimmer und die obere Etage. Insgesamt warten auf euch 13 Flipperkasten von Williams auf euch. Die restlichen Kasten stehen nur zur Dekoration da und werden von ein paar NPCs (non playable characters) benutzt damit die Halle einen belebten Eindruck hinterlässt. Leider könnt ihr nicht frei herumlaufen, sondern könnt nur mittels dem Steuerkreuz von dem einen Flipperkasten zum nächsten wechseln.

Please insert coin

Wie in einer richtigen Spielhalle, müsst ihr fürs Spielen mit der virtuellen Währung, genannt Credits, bezahlen. Zu Beginn hat man 15 Credits, die dafür gedacht sind ein paar Mal an verschiedenen Flipperkasten zu proben. Zwei Kasten sind komplett kostenlos und können beliebig oft gespielt werden. Alle anderen kosten jedes Mal 5 Credits oder mehr. Durch das Erfüllen von diversen Aufgaben, die es an jedem Flipperkasten gibt, kann man mehr Geld gewinnen. Wird eine gewisse Anzahl von Aufgaben gelöst, so bekommt man die Option, den aktuellen Flipperkasten für 100 Credits freizukaufen. Damit ist gemeint, dass man zukünftig für diesen Kasten fürs Spielen nichts mehr bezahlen muss.

Hart verdientes Geld

Die anfänglichen Stunden sind sehr frustrierend. Die guten Flipperkasten, an den es auch am meisten Spass macht, kosten Credits. Pro Versuch hat man drei Kugeln und wenn die Aufgaben, wie zum Beispiel eine gewisse Punktzahl erreichen, nicht erfüllt werden, gibt es kein zusätzliches Geld und man muss von vorn beginnen. Natürlich muss der nächste Versuch wieder bezahlt werden. Wenn ihr Pech habt, so habt ihr schon nach drei Versuchen kein Geld mehr und müsst an den langweiligen Kasten jede einzelne Credit verdienen. Der Spielspass kann somit recht schnell sinken, da man immer wieder an den gleichen Flipperkasten spielt und im Grunde genommen kaum vorwärts kommt. Der Preis von 100 Credits für den Freikauf eines Kasten ist ziemlich hoch angesetzt. Es ist zu bezweifeln, dass alle Spieler so viel Geduld haben... 50 Credits statt 100 wäre wohl angebrachter gewesen.

Wie das Original

Was sehr gut umgesetzt wurde, ist das Design der 13 Original nachgebildeten Flipperkasten aus dem Hause Williams. Viele Details und originale Soundeffekte lassen jedem Fan sein Herz höher schlagen. Jedes dieser Kasten ist sowohl optisch als auch soundtechnisch einzigartig und spielen sich auch anders. Da haben sich die Entwickler mächtig ins Zeug gelegt. Ein grosses Plus ist ausserdem die visuelle Hilfe. Auf Wunsch erhält man an jedem Flipperkasten eine Anleitung, wie man möglichst viele Punkte erreichen kann und was man dafür machen muss. Mit diesem Wissen können gezielt Aufgaben gelöst werden. Um noch kurz auf die Namen der im Spiel enthaltene Flipperkasten einzugehen, plus Erscheinungsjahr: Jive Time (1970), Gorgar (1979), Firepower (1980), Black Knight (1980), Space Shuttle (1984), Sorcerer (1985), Pin Bot (1986), Taxi (1988), Funhouse (1990), Whirlwind (1990), Tales of the Arabian Nights (1996), Medieval Madness (1997), No Good Gofers (1997)

Fazit

Meinung von xw|Swiss Reddi

Die Grafik ist stark veraltet. Man merkt es halt schon, dass es sich um ein Spiel handelt, welches schon paar Jahren auf dem Buckel hat. Doch die Grafik ist in diesem Fall ohnehin nur zweitrangig. Spielspass und realistisches Gameplay sind wichtiger und diese wurden sehr gut umgesetzt. Ältere Spieler, die mit den echten Williams Flipperkasten aufgewachsen sind, freuen sich über die detailgetreuen Nachbildung. Jüngere Spieler werden kaum lange Zeit mit Williams Pinball Classics verbringen und wenn schon zum Arcade-Titel Pinball FX 2 greifen.


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