Passend zum Film Transfomers 3 erschien natürlich auch das Spiel. Ob ihr euch das Spiel holen sollt, erfahrt ihr hier!
Transformieren... bitte!
Gleich vorweg: wer kein Fan der Autobots ist, sollte sich es überlegen weiter zu lesen.
Die Story des Spiels ist nicht die gleiche wie aus dem Spiel sondern wurde von den Entwickler selber erfunden und spielt vor dem Film.
Ihr startet als Bumblebee und gleichzeitig wird Steuerung erklärt, zum Beispiel wie ihr springt, schiesst, transformiert oder in den Tarn-Modus (normale Autoform) wechselt um schneller voran zu kommen.
Leider merkt man schnell wie langsam man sich in der Roboter-Form bewegt und gleichzeitig auch weniger aushält, als im Tarn-Modus, wo auch die Waffen noch stärker sind.
In der ersten Mission müsst ihr ein Virus in ein Abhörgerät der Decepticons plazieren, dieses liegt in einer Satellitenbasis. Um dort hinzu kommen, gilt es zuerst durch ein verlassenes Dorf zu wandern und dann den Berg rauf fahren. Leichtes Spiel da keine Feinde aufkreuzen. Habt ihr erst den Virus plaziert und wollt gerade wieder verduften, entdecken euch ein paar Decepticons.
In der kurzen Zwischensequenz flüchtet einer der Feinde um Megatron davon zu berichten. Leider müssen zuerst die anderen Decepticons vernichtet werden doch dies ist schnell erledigt und so kann die Verfolgung den Berg hinab beginnen. Nach kurzer Zeit trefft ihr schon auf heftigen Wiederstand der Decepticons. Mit den Raketen im Tarnmodus kann der Feind aber schnell vernichtet werden. Wieder im Dorf unten angekommen, müsst ihr drei Sender der Decepticons zerstören um die Mission abzuschliessen. Natürlich werden diese bewacht, also heisst`s Gegner ausschalten und Sender in die Luft jagen. Nach dem letzten Sender kommt eine ganze Armee der Decepticons auf euch zu, doch in diesem Moment taucht Optimus um euch zu helfen. Jetzt müssen nur noch alle Feinde erledigt werden und die erste Mission ist abgeschlossen.
Kapitel
Leider spielt sich jedes Kapitel gleich: Gegner ausschalten und Ziel erreichen. Doch die verschiedenen spielbaren Charaktere, wie Optimus Prime, Bumblebee, Megatron oder Soundwave lockern dieses immer gleich bleibende Spielgefühlt etwas auf. Und ja richtig gelesen: auf der Seite der Decepticons wird auch gekämpft. Dazu kommt, das jeder Roboter über andere Waffen sowie Fähigkeiten besitzt. Diese Fähigkeiten (Waffen, Superschall, Betäuben etc.) werden durch die vernichteten Gegner und ihre Energie aufgeladen und diese wird auch unbedingt gebraucht. Aktiviert werden diese Special Moves in dem man RB oder LB kurz drückt. Den einige Hindernisse oder Gegner können nur so bezwungen werden.
Zwischendurch wird es auch Quick-Time Momente geben während man gegen etwas grössere Feinde kämpfen muss, aber diese können leider nur mit dem A-Button bewätigt werden. Hier hätte man noch mehr machen können. Schade!
Multiplayer
Auch einen Multiplayer ist vorhanden dem aber nicht viel Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Es gibt 3 Spielmodi: Deathmatch, Team-Deathmatch und Eroberung. In Deathmatch muss man 20 Gegner ausschalten um zu gewinnen. Im Team-Deathmatch gilt es, 30 Gegner auszuschalten und in Eroberung muss man 400 Punkte sammeln in dem man verschiedene Knoten einnimmt. Leider gibt es auch nur 5 Karten auf denen man Online spielt: Trockendock, Detroit, Vulkanstrasse, Dorf und Schrottplatz. Hier ist die Abwechslung gleich Null. Dafür gibt’s schon mehr Freiheit bei der Charakterauswahl.
Es gibt 4 verschiedene Klassen: Späher (Auto), Jäger (Flieger), Anführer (Truck) und Krieger (Panzer). Diese 4 kann man danach selber bearbeiten. Zum Beispiel Bumblebee eine andere Farbe verpassen oder seine Waffen austauschen sowie andere Upgrades ()zusätzliche Granate etc.) hinzufügen. So kann jede einzelne Klasse bearbeitet werden. Auch wenn die Vielfalt der Karten oder Spielmodi nicht umhaut so macht der Multiplayer doch recht Spass. Durch das steigen im Rang können auch neue Upgrades freigeschalten werden.
Aussicht
Die Grafik des Spiels ist kein „Wow“ Erlebnis aber auch nicht sauschlecht. In einigen Moment kann sie trotzdem überzeugen, wenn man z. B. mit Starscream gegen den Sonnenuntergang fliegt und gleichzeitig gegen Feinde kämpfen muss. Die Zwischensequenzen im Spiel sind zwar kurz aber dennoch schön anzusehen.
Die Steuerung geht leicht von der Hand. So steuert ihr die Maschinen in einer Third-Person Sicht durch die einzelnen Kapitel. Wenn in den Tarn-Modus gewechselt wird (kurzes drücken von von RS), bewegt sich die Kamera direkt hinter das Auto, also Need for Speed Feeling. Nitro gibt es natürlich auch um das Auto schnell zu beschleunigen um dann mit dem A-Button über eine kaputte Brücke zu springen. Gezielt wird mit LT und Feuern mit RT, klassische Shooter Steuerung. Die Nahkampfangriffe werden durch den rechten Stick ausgeführt und kann sehr effektiv sein, wenn nicht gerade ein ganzes Dutzend Feinde auf euch feuert.
Auch Frustmomente werden euch begleiten. An manchen Stellen im Spiel werden daher mehrere Versuche nötig sein um weiter zu kommen.