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Spielinfo Entwickler:
Microsoft Gamestudios Publisher: Microsoft Gamestudios Platformen:
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Simulation Altersempfehlung: ![]() Release Datum: 16.08.2011 Bewertung Spielmodi: Sound: Grafik: Atmosphäre: Gameplay: Gesamtwertung: 8.1 Argumente TOP Hauptspiel ist gratis Age of Empires II - Look Spannende Missionen Über 40 Spielstunden (ohne Premiuminhalt) Hoher Spielspass-Faktor Viele Gegenstände zu finden Guter Soundtrack FLOP Grafikstil nicht jedermanns Sache Quest sind teilweise fehlerhaft Vereinzelte Ruckler Internetverbindung erforderlich Kein Offlinemodus Chatfenster unübersichtlich Kostenpflichtige Inhalte sind teilweise recht teuer... ...schreckt den Käufer vor dem Kauf ab Werbung |
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XBOX 360 | 19.08.2011 - 20:12:14 |
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Das erste Age of Empires kam 1997 raus und war von Ensemble Studios entwickelt worden. Doch richtig populär wurde das Spiel erst mit dem Nachfolger Age of Empires II: The Age of Kings und das Expansionspaket The Conquerors. Die Kampagne war fesselnd und der Multiplayer gehört zu den besten Echtzeit-Strategiespiele seiner Zeit. Der dritte Teil der AoE-Reihe kam dann 2005 raus und es folgte zwei Expansionspakete. Graphisch war Teil 3 ein Meilensprung nach vorne, doch spielerisch konnte das Spiel am Erfolg von AoE II leider nicht anknüpfen, obwohl es technisch nichts auszusetzen gab. Die Fans waren bzw. sind immer noch gepackt vom Fieber des zweiten Teils. So ist das Spieldesign vom neusten Ableger der Spielreihe, welcher auf dem Namen Age of Empires Online hört, stark an Age of Kings (AoE II) gebunden. Age of Empires Online wird von "Gas Powered Games" entwickelt, erscheint als Free2Play und ist für alle kostenlos verfügbar. Wir konnten das Spiel schon bereits vor 2 Wochen ausgiebig testen, lest dazu hier unsere ausführliche Review. Free2Play bedeutet? Wie bereits in der Einleitung erwähnt, erscheint Age of Empires Online als Free2Play Titel. Das bedeutet, ihr könnt das Spiel kostenlos herunterladen und spielen. Dafür bekommt ihr zwei Völker, die Griechen und die Ägypter, und etwa 40 Stunden Kampagne und Missionen. Wer mehr haben möchte, kann sich dann die kostenpflichtigen Erweiterungen auf dem Games for Windows Live Marktplatz kaufen. Gekauft kann im Moment die beiden Völker als Premium-Version, welche mehr Technologien und weitere Missionen bieten; ein weiterer Spielmodus namens "Die Schlacht von Kreta"; und Dekorationsgegenstände für eure Hauptstadt - dazu später mehr im Test. Um euch dazu eine Übersicht über die Kosten zu geben, haben wir hier eine Tabelle vorbereitet:
Zusatzinhalt CHF
Nach der Installation, startet man das Spiel und wählt zunächst das gewünschte Reich bzw. den Server aus. Zurzeit gibt es im deutschsprachigen Raum zwei Server: Delphi und Argos. Dann kann man seiner Hauptstadt einen beliebigen Namen vergeben und ist somit bereit für die erste Mission. Doch was hat es mit der Hauptstadt auf sich? Im Grunde ist es euer Zuhause. Hier werden eure Erfolge und Errungenschaften zur Geltung kommen, indem ihr neue Gebäude errichtet und die Stadt mit Dekorationsgegenständen verschönert. Je weiter man im Spiel vorwärts kommt, desto mehr kann auch errichtet werden. Gewisse Gegenstände und Gebäuden erhält man durch das Abschliessen von Missionen, andere hingegen können in den Shops erworben werden. Dabei muss jetzt ein paar Dinge erklärt werden. Es gibt verschiedenste Arten von Währungen im Spiel, die ihr allesamt durch das Absolvieren der Missionen im Spiel verdienen könnt und haben rein gar nichts mit echtem Geld und Microsoft Points zu tun. Globale Währungen, die fast überall verwendbar sind, sind die Goldmünzen und Imperiumspunkte. Dann gibt es spezifische Währungen für die einzelnen Städte im Spiel. Wenn ihr also beispielsweise spezielle Rüstungen / Waffen aus Sparta kaufen wollt, müsst ihr zunächst Aufträge in Sparta erfüllen, um hier mit Sparta-Punkten einkaufen zu können. Diese können in anderen Städten nicht verwendet werden. Meistens sind gute und äusserst seltene Gegenstände nur an einem bestimmten Ort verfügbar und so muss man da halt mehr Missionen machen als woanders. Eure Hauptstadt könnt ihr selber gestalten und bereits errichtete Gebäude können mit nur wenigen Klicks neu platziert werden. Ihr könnt auch die Städte von anderen Spielern besuchen und in den dort vorhandenen Shops Gegenstände einkaufen, die ihr evtl. noch nicht habt. Missionen und Koop Über die Minikarte rechts oben gelangt ihr blitzschnell zu anderen Gebieten des Spiels und könnt dort bei verschiedenen Missionsgebern Aufträge annehmen. Vor der Annahme sieht man jeweils was es als Belohnung gibt: Anzahl Erfahrungspunkte, Goldmünzen, Gegenstände etc. Ihr könnt auch mehrere Aufträge gleichzeitig annehmen, das ist kein Problem. Viele Missionen können zu zweit gespielt werden. Das macht nicht nur Spass, sondern macht es auch um einiges leichter. Doch leider sind vereinzelte Missionen verbuggt. So muss man beispielsweise einen bestimmten Krieger der Gegner und seine zehn Wächter eliminieren um die Mission zu beenden. Obwohl alle Gegner getötet wurden, wird angezeigt, dass man nur einen Wächter erledigt hat. So bleibt nichts anderes übrig als die Mission erneut zu starten und hoffen, dass es diesmal klappt. Das ist besonders ärgerlich, umso mehr wenn man eine schwierige Mission hat und noch alleine spielt. Solche Fehler findet man noch häufig in Age of Empires Online und die scheinen willkürlich aufzutreten, denn manchmal klappt's und manchmal nicht.
Hier handelt es sich um die kostenpflichtige Erweiterung. Im Grunde genommen ist es wie Tower-Defense mit der Mischung vom Horde-Modus aus Gears of War. Es werden Wellen von Gegnern kommen und ihr müsst verhindern, dass sie euch überrennen und euer Dorfzentrum zerstören. Durch das Errichten von Türmen baut ihr also eure erste Verteidigungslinie auf. Wenn man dann genug Ressourcen gesammelt hat, könnt ihr zusätzlich auch weitere Einheiten ausbilden. Die Verteidigung Kretas schaltet eine Insel frei und ihr könnt die Schwierigkeitsstufe, Anzahl Angriffswellen und sogar die Karte frei definieren. Dieser Modus macht besonders in Koop eine Menge Spass. Ebenso sind auf der Insel exklusive Shops vorhanden, in denen ihr seltene und epische Ausrüstungsgegenstände gegen Kreta-Währung kaufen könnt. Technologien und Items Ihr startet bei Level 1 und könnt bis Level 40 aufsteigen. Für die meisten Missionen und Quest gibt es als Belohnung Erfahrungspunkte, sogenannte Exp. Je nach der Schwierigkeit der Missionen, bekommt man mal mehr, mal weniger Exp. Wird ein gewisses Soll erreicht, steigt ihr also im Level hoch und jedes Mal bekommt man 3 Technologien-Punkte. Diese werden gebraucht um neue Technologien und Fähigkeiten in der Hauptstadt freizuschalten. Wenn ihr also in den Missionen eure Basis aufbaut, ist der technologische Fortschritt an euer Hauptstadt gebunden. Das heisst, habt ihr das goldene Zeitalter noch nicht freigeschaltet, könnt ihr in den Missionen auch nicht dahin kommen, obwohl man die nötigen Ressourcen hätte. Technologien werden grundsätzlich in 3 Bereichen aufgeteilt: Militär, Wirtschaft und Forschung. Gegliedert nach Zeitalter könnt ihr dann spezifische Technologien erforschen, diese kosten zwischen 1 bis 3 Tech-Punkte. So entwickelt man seine eigne Spielweise. Wer also mehr in Richtung Verteidigung forscht, spielt eher defensiv und der mehr Wert auf das Militär setzt, spielt offensiv. Besonders in Koop zahlt sich das aus, wenn man einen Freund hat, der andere Technologien hat. So kann man das kombinieren. Ausrüstungen und Waffen könnt ihr in den Städten kaufen oder erhaltet diese nach Abschluss der Missionen. Diese Items haben unterschiedliche Stufen, gerichtet nach eurem Level. Ebenso sind sie nach Kategorien aufgeteilt: Gewöhnlich, ungewöhnlich, selten und episch. Seltene und epische Items sind schwer zu finden, dafür sind sie sehr mächtig. Solche Ausrüstungsgegenstände bringen nicht nur im Kampf Vorteile, sondern verändern auch optisch eure Einheiten. Das Finden von besonders effektiven Gegenständen von Level 35 bis 40 ist äusserst aufwändig. Da muss man halt auch Glück haben.
Grafisch erinnert Age of Empires Online stark an Age of Empires II. Der Comic-Look macht einen freundlichen Eindruck und Fans werden sich sofort daran gewöhnen. Eine Top-Grafik darf man also nicht erwarten. Dafür läuft Age of Empires Online auch auf den meisten Systemen und hat keine hohen Systemvoraussetzungen. Mindestens Windows XP, 2GB Ram und ein beliebiger DualCore Prozessor sind die Voraussetzungen. Bei unserem Check auf einem Netbook mit onboard Grafikchip läuft Age of Empires Online ebenfalls, auch wenn man die Grafikoptionen runter schrauben muss. Also im Grunde könnt ihr also auch unterwegs spielen - vorausgesetzt man hat Internet. Natürlich ist es empfehlenswert Age of Empires Online am PC mit einer richtigen Grafikkarte zu spielen, um von der netten Optik auch was zu haben - siehe Screenshots. Das Spiel verfügt über drei Zoomstufen und auf der höchsten Stufe sieht es leider nicht mehr so schön aus. Kantige Modelle und verschwommene Texturen überziehen den Bildschirm. Da das Spiel als Free2Play erscheint und der Spielspass im Vordergrund liegt, werten wir die Mängel in der Grafik nicht so streng. Auch das Scrollen läuft nicht immer flüssig und im Koop kann Age of Empires Online schon ab und zu ruckeln. Dafür ist die Spielwelt sehr detailliert. So sieht man Dorfbewohner beim Schlachten von Vieh, Aufsammeln von Nahrung, Fällen von Holz etc. Rehe und Wildschweine huschen durch die Büschen usw. Doch das Highlight sind die verschiedenen Gebäuden, die beim Wechsel des Zeitalters sich optisch verändern. Da haben sich die Entwickler viel Mühe gegeben. Zum Sound gibt es nichts zu kritisieren. Die Völker sprechen alle ihre eigene Sprache und die Musik macht einen guten Eindruck. Ein paar Tracks sind sogar von Age of Empires II und sind in der qualitativ überarbeiteten Version hier wieder zu finden. Die Fans werden sich freuen. Sonstige Kritiken Negativ ist der spielinterne Chat aufgefallen. Der ist sehr unübersichtlich und die Bedienung ist wirklich gewöhnungsbedürftig. Zwar ist der Chat gegliedert in 3 Kanälen für "Allgemein", "Gruppe suchen" und "Handel", doch das hilft nicht wirklich gegen das Gespame - am Releasetag waren über 500 Leute auf dem Delphi-Server und der Chat war chaotisch. Am besten bildet man da eigene Kanäle und schottet sich unter Gleichgesinnten ab. Zu den Dekorations-Packs, die man je für CHF 9.- kaufen kann, gibt es auch was zu bemängeln. Zwar steht in der Beschreibung, dass man nach dem Kauf und Download die Deko-Gegenstände beliebig oft im Spiel verwenden kann, doch das stimmt leider nicht ganz. In euer Hauptstadt wird lediglich der entsprechende Shop stehen und die Deko-Gegenstände müssen mit den im Spiel verdienten Münzen "nochmals gekauft" werden. Das ist ehrlichgesagt ein bisschen fies, da man normalerweise die Münzen nicht gerade tonnenweise im Spiel verdient und das "beliebig oft" ist von eurem virtuellen Konto abhängig. Age of Empires Online wird sowohl digital als auch in der Box Version vertrieben. Allerdings befindet sich in der digitalen Version nur den Download-Code für die Premium-Sachen und auch das Handbuch muss digital heruntergeladen werden. Da hätte man wenigstens das Handbuch ausgedruckt der Box beilegen können. Dafür bekommt man einen "Limited Edition"-Poster. Age of Empires Online, wie der Name schon sagt, lässt sich ausschliesslich nur online spielen. Ihr braucht also eine permanente Verbindung mit dem Internet bzw. LIVE. Offline ein Gefecht mit der KI zu spielen ist also nicht möglich. |
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Fazit |
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