Um etwa 1 Uhr morgens, hab ich mich der Seelensirene gestellt - und gesiegt.
Ob ihr euch auch bis zum Endkampf durchschlagen wollt oder lieber doch nicht, lest ihr hier.
Intro, wuhu!
Nachdem ihr "Crimson Alliance" startet erwartet euch zuerst ein kleines Intro. In schön "gemalten" Bildern und einer Erzählerin wird euch die Vorgeschichte näher gebracht. So erfährt ihr wie Asturi zur bösen Magierin wurde und Zampara in Ketten sperren lies. Zampara ist übrigens einer der drei spielbaren Charaktere.
Nach dem Intro landet ihr im Hauptmenü. Hier könnt ihr unter Bestenlisten eure Punkte vergleichen, sei es mit den Freunden oder der ganzen Welt. Unter Charaktere seht ihr alle erstellten Helden und dessen Grundinformation. Also wie viele Schätze ihr gefunden habt oder auch welche Seelenanker euch noch fehlen. Auch kann das Spiel zu viert online oder offline gespielt werden.
Steuerung
Um das Spiel zu starten, muss zuerst ein Charakter erstellt werden. Hier kann man zwischen drei Klassen auswählen: Zauberer, Söldner und Assassine. Die Farbe der Kleidung könnt ihr selber auswählen. Jede Klasse hat ihre eigene Vorteile und Nachteile. So kann der Zauberer sich teleportieren und Feuergeschosse auf Gegner abfeuern. Der Krieger hingegen muss sich direkt auf die Gegner werfen, da er nur Nahkampf beherrscht wie z. B. Hiebangriff. Die Assassine hat den Vorteil Dolche zu werfen und so den Gegner schon aus Entfernung Schaden zuzufügen.
Alle vier verschiedenen Attacken sind auf die Tasten A, B, X und Y verteilt. Zusätzlich könnt ihr mit RT Blocken und LT Objekte aufnehmen (Benzinfässer, Kisten usw.) und so den Feinden an den Kopf werfen.
Später werden dann auch noch Verbrauchsgegenstände hilfreich sein, diese kann man in Truhen finden oder auch bei Händlern kaufen.
Es gibt vier verschieden Gegenstände: die Wurfaxt kann man den Gegnern zuwerfen und fügt so Schaden zu. Der Heiltotem füllt die Lebensenergiee wieder auf, das Mobile Geschütz zielt automatisch auf die Gegner und der Fleischköder lenkt Gegner ab. Leider ist die Anzahl des Inventars beschränkt und so könnt ihr nur je 3 davon mit euch rumtragen. Mit dem Steuerkreuz wechselt ihr zwischen den Gegenständen hin un her und mit RB könnt ihr sie benutzen.
Durch erledigte Gegner füllt sich auch eure Spezialleiste. Wenn diese voll ist könnt ihr mit LB eure Spezialfähigkeit ausführen und seit so den Gegnern im Vorteil.
Die Seelensirene
Die Story ist schnell erklärt: eine Gruppe bestehend aus einem Zauberer, der sein Gedächtnis verloren hat, einem Söldner, dem es nur um Geld geht und einer Assassine die lieber ganz weit weg sein möchte, müsst ihr den Menschen helfen. Diese werden von der Seelensirene tyrannisiert und unterdrückt.
Das Spiel besteht aus 13 Missionen. Jede Mission ist schlauchartig angelegt trotzdem sollte man nach Geheimbereichen ausschau halten. Dort kann man viel Geld abstauben und da Geld später sehr wichtig sein wird, sollte man jedes Goldstück auflesen. Auch immer wieder Rätsel könnt ihr finden. Manche sind leider nur zu zweit lösbar.
In den ersten paar Levels trefft ihr immer auf die gleichen Gegner, doch später werden diese stärker und auch neue werdet ihr zu Gesicht bekommen. So stellen sich euch Schamane mit Schutzschildern, Skelette, Magier und auch Zombies in dem Weg. Diese haben auch ihre eigenen Taktiken. Leider läuft jede Mission gleich ab: von A nach B laufen und unterwegs jeden Gegner auslöschen und Gegnerwellen überleben. Die Geheimbereiche lockern hier das Spielgeschehen einbisschen auf. Zum Glück ist hier jedes Level anders gestalltet. Höhlen, Schlösser und sogar ein ausgetrockneter Hafen könnt ihr bereisen.
Meistens trefft ihr auch nach jeder abgeschlossenen Mission auf einen Händler der Waffen sowie neue Outfits verkauft, die eure Statistik verbessern. Auch könnt ihr hier Wurfäxte, Heiltotem, Fleischköder und mobile Geschütze kaufen. Wer keine Lust hat auf Geld suche zu gehen, der kann sich für 80 M$ Points je 40.000 Goldstücke kaufen.
Grafik
Die Grafik von "Crimson Alliance" ist bestimmt nicht die Beste. Aber trotzdem recht gut für ein Arcade-Spiel. Leider treten im Koop ab un zu ein paar Ruckler auf. Falls zu zweit oder sogar zu viert vor einer Konsole gespielt wird, kann es sogar einbisschen Eng werden. Da hier auf Splitscreen verzichtet wird und ihr alle so auf dem gleichen Bildschirm spielt, müsst ihr euch absprechen. Wer aus dem Bildschirm läuft spawnt gleich wider hinter seinen Kameraden. Auch werden sich das Outfit und die Waffen des Charakters abwechseln vom Aussehen her. Die Kamerasicht aus der Vogelperspektive kann man nicht ändern ist aber auch nicht nötig. Ihr habt immer alles schön im Überblick was um euch geschieht.