Eine actionreiche Schlacht geht mit Gears of War 3 einer epischen Trilogie zu Ende. Wir haben das Spiel kurz vor Release erhalten, um Euch einen Test zu präsentieren.
Die Zeit ist gekommen mit der Menschheit gegen die Lokus zu kämpfen und sie zum Fall zu bringen. Mit dem letzten Teil von Gears of War geht nun die Trilogie zu Ende. Gears of War 3 ist vielleicht der meist erwartet Titel des Jahres 2011 und sicherlich ein Epic Finale. Voller explosive Action, Wendungen und Drehungen, könnt Ihr Euch das Spiel in Eure Sammlung aufnehmen wir haben das Spiel auf Herz und Nieren geprüft.
Das Spiel knüpft an den Vorgänger an von Gears of War 2. Sollte Ihr die Geschichte verpasst oder vergesen haben dann könnt Ihr nochmals ganz in Ruhe die Geschichte ansehen. Epic hat im Story Menü ein Bereich eingebaut damit Ihr die Geschichte Revue passieren könnt. Der dritte Teil ist 18 Monate nach den 2 Teilen angeknüpft wo nach dem Sturz der letzten Stadt der Menschheit in Gow 2 ein neuer Feind entsteht. Die Lambend sind eine Infektion des Planeten; eine glühende Infektion die im goldenen Licht erstrahlen.
Gears of War 3 wird über das Überleben der Menschheit, nach den Ereignissen von Gears of War zeigen. Die Menschen probieren wieder einem organisierten Lebensablauf zu organisieren, mit der Zeit wird Euch klar dass es aber leider immer noch an Munition und Nahrung fehlt. Somit bemerkt Ihr dass es eine Dringlichkeit ist diesen Weg zu ebnen damit wieder die Normalität der Menschen einkehrt. Die Spannung der Geschichte baut sich immer wieder mehr auf, somit macht Ihr Euch mit Marcus und dem Delta Squad auf den Weg der Menschheit zu helfen. Die Geschichte wird sich kurz nach dem Start des Spiels ändern da Ihr mit früheren Problemen in Kontakt kommt. Aber an dieser Stelle brechen wir die Story ab da wir Euch nicht zu viel darüber verraten möchten.
Das erste was Ihr festellen werdet am Spiel das das Menu ein neues Gesicht erhalten hat, es ist viel sauberer und leichter zu navigieren, vorbei sind Rot und Schwarz an Stellen des Menus, nun hat das ganze einen silbernen Touch mit grauem Hintergrund. Gears of War 3 spielt sich so ziemlich wie die letzten 2 Teile. Mit A rennt Ihr schnell hinter Kisten Wände und Pfeilern, RB zum Nachladen der Waffe. X ist dazu das während des Spiel zu interagieren wie zum Beispiel zum Öffnen von Türen betätigen von Hebels. B ist immer noch dazu da mit der Kettensäge Gegner zu vernichten oder gegen sie zu schlagen. Das Spiel enthält auch noch neue Waffen, Funktionen, Feinde uns Spielmodis, alles in allem ist es ein verbessertes grafisches Meisterwerk.
Auf in den Kampf
Die Kampagne könnt Ihr im Singleplayer spielen und neu mit 3 Kollegen zusammen durchspielen wobei wir leider momentan nur den Singleplayer anspielen konnten. Jetzt gibt es auch einen Arcade Modus wobei es dort auch um Punkte geht. Die Story im Arcade Modus könnt Ihr mit neuen Charakteren wie Samantha Byrne, Anya Stroud, Queen Myrrah und Bernadette Mataki und neue männliche Charaktere, Jace Stratton und Griffin durchspielen. Mit der Wahl eines Mutators könnt Ihr noch ein bisschen Spass hinzufügen wie zum Beispiel Veränderung des Blut Effektes oder Köpfe aufblasen. Diese Sachen sind aber nur im Arcade Modus verfügbar.
Beast Modus, sei für einmal ein Locoust
Im Grunde genommen handelt es sich um eine umgekehrte Variante von Horde. Ihr spielt als Locoust und tretet gegen menschliche Gegnerwellen an. Dabei könnt ihr euch zwischen verschiedenen Klassen entscheiden und bekommt durch das Töten von Gegnern und das gleichzeitige Überleben eurerseits Auszeichnungen, die ihr wiederum in mächtigere Klassen investieren. Ihr könnte beispielsweise als Ticker - die kleinen, bombentragenden und sich selbst in die Luft sprengenden Viecher aus Gears of War 2 - anfangen, diesem Weg folgen und am Ende den Mauler Boomer freischalten.
Horde 2.0
Keine Überraschung: Epic hat natürlich den bereits aus dem Vorgänger bekannten Horde-Modus auch in Gears of War 3 gehievt. In einem Video wird jetzt erläutert, was sich so alles geändert hat, wenn man wieder gemeinsam mit einigen Freunden gegen immer stärker werdende Feindeshorden ins Gefecht zieht Sobald man eine Kommandopunkt auf der Karte aktiviert hat, kann man in der näheren Umgebung fünf Arten von Verteidigungsmaßnahmen errichten. Neben diversen Barrieren gibt es da Selbstschussanlagen sowie manuell bedienbare Geschütztürme. Mit Holzpuppen lassen sich Feinde ablenken. Last but not least: Wer mal etwas gründlicher aufräumen will, steigt in den Silverback-Mini-Mech. Einmal aufgebaute Objekte können repariert oder gar aufgerüstet werden. All das kostet natürlich Geld - welches man sich durch das Erledigen von Feinden verdient. Mit einem Griff in den Geldbeutel kann man außerdem die eigene Waffe aufrüsten oder sich zurück in die Partie kaufen, falls es einen mal erwischt haben sollte. Wobei noch nicht alle Features von Anfang an freigeschaltet sind, da man sie sich noch verdienen muss.
Multiplayer
Im Multiplayer wurden neue Spielmodis hinzugefügt. Anstelle von Ranked-, Sozial-und Custom gibt es jetzt Casual, Standard-und Private. Es ist eine Wahl zwischen Xbox Live läuft auf einem dedizierten Server, System Link oder Local. Im Team Deathmatch habt Ihr pro Team zwanzig Leben wobei dann alle Resporns aufgebraucht sind verliert das Team die Runde. Im Warzone Modus müsst Ihr das komplette gegnerische Team ausschalten. Execution ist ähnlich wie Warzone aber halt wie der Name schon sagt mit Hinrichtungen. Sowie zwei bekannte Moduse wie King the Hill und Wingman.
Sound und Grafik
Die Grafik war bereits im zweiten Teil Atem beraubend und hat neue Maßstäbe gesetzt. Leider muss man sagen, dass sich relativ wenig getan hat. Klar, die Grafik ist nach wie vor klasse, aber man hätte sich doch Verbesserungen wünschen können. Nachwievor wird die Unreal 3 Engine genutzt, die im Spiel all ihre Stärken ausspielt. Die Details, an der Rüstung sind zu erkennen. Die Umgebung ist sehr Detailliert, man kann auch weit in die Ferne sehen, es Poppt eigentlich nichts auf. Grafikfehler wie Tearing kann man auch nicht erkennen. Allerdings kommt es ab und zu, durchaus öfters zu rucklern. Diese sind aber doch verträglich, wenn man davon absieht, dass es eigentlich nur einmal zu Beginn Ladezeiten gibt und das Spiel danach flüssig durch läuft. Zu bemängeln an der Grafik sind die typischen Schwachstellen der Unreal 4 Engine. An manchen Stellen wirkt es doch sehr Monoton. So sehen Gebäude fast alle gleich aus, Wände sehen auch sehr gleich aus. Ebenfalls ist schade, dass die Emotionen der Charaktere, die in diesem Teil wirklich in der Story verankert sind, kaum zu sehen sind. Da wird mit der Faust aufs Herz gezeigt und geguckt wird wie wenn man gerade einen Locoust zersägt. Das ist schade, aber es gibt in anderen Spielen größere Probleme. Relativ Schade ist das manche Zwischensequenzen, im Vergleich zur Spielegrafik, doch sehr dürftig aussehen. Gerade die Endsequenz ist meiner Meinung nach gerade im Bereich Schärfe und Farbe sehr dürftig. Aber das wir uns hier einig sind, sie sehen immer noch klasse aus!
Der Sound ist klasse. Die volle 5.1 Dröhnung wird von dem Spiel vermittelt. Explosionen, Patronensalven, die Flammen des neuen Flammenwerfers, Umgebungs- und Gegner- Geräusche sind klasse. Es werden zwar keine neuen Maßstäbe gesetzt, aber dennoch mit das beste was wir zurzeit finden können. Die Musik ist ebenfalls ein Mittel, dass die Entwickler hervorragend verstanden haben zu nutzen, um die Atmosphäre anzuheizen. Dickes Lob! Habt ihr gut gemacht ;-) Zu bemängeln gibt es eine Sache und die ist leider sehr Schwerwiegend. Die Synchronisation ist katastrophal! Zwar wurden die Stimmen aus dem ersten Teil übernommen, dies ist auch gut so, diese kommen schließlich sehr an das Original dran. Aber die Ton- und Emotionslage passt sehr selten zur Körperhaltung und Gestik des Charakters. So sieht man an der Körperhaltung, dass er schreit und man hört einen müden langweiligen Satz. Auch schade ist das gerade in manchen Zwischensequenzen Die Spielfigur weiter den Mund aufmacht und redet, aber die Synchron schon längst fertig ist. Sehr ärgerlich, mit ein bisschen mehr Feinschliff hätte man hier einiges bewegen können.