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Spielinfo Entwickler:
Supergiant Games Publisher: Warner Bros. Interactive Platformen:
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Xbox Live Arcade Altersempfehlung: ![]() Release Datum: 20.07.2011 Bewertung Spielmodi: 8.5 Sound: 9.0 Grafik: 9.2 Atmosphäre: - Gameplay: 8.8 Gesamtwertung: 8.6 Argumente TOP Gutes Spielsystem mit packender Storyline und wiederspielwert Gute Grafik geniales Waffensystem herausfordernde Aufgaben 8-10 Stunden einfacher Spielspaß Einzigartige Storyerzählung durch Erzähler FLOP leider nur Englisch spricht schwer einstellbare bzw. nich tvorhandene Auflösungen Schwierigkeit erst gegen Ende oder 2. Durchspielen einstellbar Werbung |
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XBOX 360 | 29.07.2011 - 07:22:37 |
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Das Action-RPG ist das Erstlingswerk vom Indie-Entwickler Supergiant Games und wurde mit nur sieben Mitarbeitern realisiert. Die Mechanik der Kämpfe erinnert an Titel wie The Legend of Zelda oder Secret of Mana, doch Bastion ist mehr als nur eine Hommage an diese Klassiker, mit deren Spielbarkeit es locker mithalten kann. Der Name ist Programm: es ist tatsächlich ein Bollwerk an innovativen Ideen, welche die gesamte Erfahrung bereichern und es von sämtlichen bisher erschienenen Genrevertretern positiv abheben.
Der erste clevere Kniff in Bastion ist die Art und Weise, wie sich die Spielwelt vor euch aufbaut. Alle Teile der in der Luft schwebenden Umgebung fallen erst dann von oben (oder unten) an ihren vorbestimmten Platz, wenn ihr euch einem Rand nähert, an dem es weiter geht. Das sieht zum einen wirklich super aus und hat zum anderen den Vorteil, dass die ganz leichte Erkundung der Welt innovativ gefördert wird. Die eigentlich recht linearen Level fühlen sich hierdurch ein wenig offener an, denn versteckte Areale warten praktisch an jeder Ecke. Fast alle Objekte lassen sich zerstören, aber nur ausgewählte spenden “Fragmente”, die Währung in Bastion. Der Fakt, dass die gesamte Welt schwebt, fließt gehörig in die Spielweise mit ein. Wenn der Held hinunter purzelt, verliert er nur ein wenig Energie, ist aber sofort wieder einsatzbereit. Vielen Gegner ergeht es jedoch nicht so glimpflich, für sie bedeutete der Absturz das sichere Ende. Sterben kann der Protagonist zwar auch, er verfügt aber pro Areal über einen zweiten Versuch. Erst wenn dieser aufgebraucht wurde, muss das Level von vorne begonnen werden. Oldschool, ohne altbacken zu sein Was wäre ein zünftiges Action-Rollenspiel, ohne ein vernünftiges Kampfsystem? Schließlich verbringt man den Großteil der Spielzeit damit, sich der Gegnerhorden zu erwehren. Erfreulicherweise wurde in diesen Bereich sehr viel Arbeit investiert. Jeder Gegner hat seinen ganz eigenen Angriffs-Stil und Rhythmus, die es zu beobachten und entsprechend zu reagieren gilt. Je nach gewählter Ausrüstung kann man den Plagegeistern mit ganz unterschiedlichen Taktiken zu Leibe rücken. Defensive Varianten sind genauso möglich, wie offensive und beliebige Mischformen daraus. Nicht weniger als elf sehr differenzierte Waffen stehen nach und nach zur Verfügung, von denen jede zusätzlich mit jeweils bis zu fünf (von zehn) Verbesserungen gleichzeitig ausgestattet sein kann. Desweiteren darf aus einer großen Menge an Spezialfähigkeiten (21) maximal eine aktiv sein. Diese sind in besonders haarigen Situation unverzichtbar, benötigen aber eine schwarze Tonika pro Benutzung. Als letztes kann für jedes aufgestiegene Level (max. zehn) eine passive Fähigkeit aktiviert werden. Zusammengenommen fällt die Zusammenstellung der Ausrüstungsgegenstände also sehr individuell aus. So wird viel Raum für Experimente geboten, bis der ganz persönlichen Stil ausgemacht ist. Kuck mal, wer da spricht Als zweites Alleinstellungsmerkmal ist der tolle, reaktive Sprecher zu nennen. Er kommentiert nicht nur jede wichtige Aktion des Spielers (ähnlich wie im Film Schräger als Fiktion), sondern ist auch für die Vermittlung der Story zuständig. Wo andere Titel den Spieler mit Zwischensequenzen vom Geschehen abkoppeln, sorgt diese Erzählweise für eine ganz neue, homogene Erfahrung. Wer des Englischen nicht mächtig ist, bekommt zwar durch die Untertitel alles mit, verliert aber einen Großteil der Atmosphäre und des (trockenen) Witzes, wodurch leider ein wichtiger Faktor für das Spielerlebnis flöten geht. Obwohl mit Warner Brothers Games Inc. ein großer Publisher mit an Bord ist, wäre eine Lokalisierung des Sprechers für so eine kleine Produktion wohl zu teuer geworden. Die dritte Innovation ist im Bereich des Schwierigkeitsgrades zu finden. Statt ganz traditionell zu Beginn diesen auszuwählen, hat sich Supergiant Games etwas Pfiffiges überlegt. An einem Schrein in der Bastion darf eine beliebige Anzahl und Kombination an Götzen aktiviert werden (zehn stehen zur Verfügung). Jede dieser Gottheiten hat einen anderen Effekt auf die Gegner und macht das Spiel schwerer. Der Spieler hat es somit selbst in der Hand, wie und in welcher Form er gefordert werden möchte. Als Belohnung für das Erhöhen der Schwierigkeit winken größere Ausbeuten an Erfahrungspunkten und Fragmenten. |
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Fazit |
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