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Spielinfo Entwickler:
Rare Publisher: Microsoft Gamestudios Platformen:
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Kinect Altersempfehlung: ![]() Release Datum: 28.10.2011 Bewertung Spielmodi: 7.0 Sound: 7.5 Grafik: 7.0 Atmosphäre: 8.0 Gameplay: 8.0 Gesamtwertung: 7.5 Argumente TOP -Sprachsteuerung -“ausgefallene“ Sportarten -gute Tutorial-Videos FLOP -wenig neues -richtiger Online-Modus fehlt Werbung |
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XBOX 360 | 13.11.2011 - 09:56:51 |
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Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass „Kinect Sports“ neben „Dance Central“ der beste und erfolgreichste Launch-Titel von Kinect war. Somit sollte es kaum verwundern, dass es sich Microsoft und Rare nicht nehmen lassen einen Nachfolger ziemlich genau ein Jahr später auf den Markt zu bringen. „Dance Central 2“ hat ebenfalls in die Händler-Regale erreicht und konnte zwar keine bahnbrechenden Neuerungen liefern, dafür aber den Vorgänger sinnvoll ergänzen und somit abrunden. Ist den Entwicklern gleiches bei „Kinect Sports: Season Two“ gelungen? Oder hätten wir lieber ein wenig länger gewartet um ein neues innovatives Produkt zu erhalten? Wir verraten es euch in unserem Test! Während man bei Musik-Games von Teil zu Teil die Trackliste ändert, muss man bei Sport-Spielsammlungen zwangsläufig die Sportwarten ändern. Während bei dem ersten Teil Fussball, Volleyball, Tischtennis, Bowling und Leichtathletik vertreten waren, bietet der zweite Teil etwas „ausgefallenere“ Sportarten. American Football, Skifahren, Baseball, Darts, Golf und Tennis sind dieses Mal vertreten. Als weitere Neuerung ist die Spracherkennung nun auch im Spiel verfügbar. Dies hat den Vorteil, dass man im Spiel einfach durch die Menüs durch die eigene Stimme navigieren kann. Dies funktioniert zumeist hervorragend, hat aber dann und wann einige schwächen. So war es mir nicht möglich als Sportart „Baseball“ über die Sprachsteuerung anzuwählen, bei allen anderen ging es dagegen ohne Probleme. Generell muss man sagen, dass auch die Bewegungserkennung wieder sehr gut funktioniert und sogar im Vergleich zum Vorgänger verbessert wurde und somit zu einer genaueren Erkennung führt!
Nun wollen wir ein wenig die einzelnen Sportarten unter die Lupe nehmen und beginnen mit American Football. Wie jede Sportart bekommt ihr durch Videos zuvor erläutert, wie ihr Bewegungen ausführen könnt. Danach kann es auch direkt losgehen, es muss ein Spielzug ausgewählt werden. Auch hier kann die Sprachsteuerung zum Einsatz kommen und hat nie Probleme bereitet. Leider hat man jeden Spielzug aus dem englischen übersetzt, so wurde aus „Double Flies“ einfach „Doppelfliegen“... Um das Spielgeschehen in ein Partytaugliches Model zu packen wurden die Regeln ein wenig abgeändert. Es gibt insgesamt nur vier Versuche um die Endzone des Gegners oder ein Field Goal zu erzielen, neue Downs bekommt man nicht. Auch den Extrapunkt nach dem TD wurde gestrichen, es gibt direkt 7 Punkte. Ebenfalls wurde die Defense komplett gestrichen, sprich ihr übernehmt nur die Offense und seht nur eine Anzeige, wenn eure Mannschaft in der Verteidigung ist. Aber zurück zum Spielgeschehen. Habt ihr einen Spielzug ausgewählt müsst ihr den Ball aufnehmen und in die Hocke gehen. Der Snap erfolgt indem ihr euch aufrichtet oder „Fertig, Hike!“ sagt, wobei bei unzähligen Versuchen auch hier die Sprachsteuerung nicht funktioniert. Nun ist es eure Aufgabe einen freien Receiver zu finden, dies wird euch durch eine grüne Anzeige über dem Spieler erleichtert, einfach die Hand in die Richtung strecken und schon ist der Pass unterwegs. Als Receiver habt ihr nun die Möglichkeit auf der Stelle zu laufen und den anrauschenden Verteidigern durch Seitenschritte auszuweichen. Leider gibt es keine Stiffarms... Viel mehr gibt es über diese Sportart nicht zu sagen, die Umsetzung ist in Ordnung. Nicht mehr und nicht weniger. Die Regeländerungen sind zwar merkwürdig, aber machen Sinn, um das Spielgeschehen zu beschleunigen (erinnert mehr an Arena Football, als den großen Bruder). Ansonsten ist das Spielgeschehen wenig spektakulär, eine nette Abwechslung für Zwischendurch mehr aber auch nicht.
Erneut stehen die Avatare im Mittelpunkt und liefern somit die Grafikvorlage. Eine deutlich Grafik-Verbesserung zum Vorgänger darf man nicht erwarten, wobei gerade die Umgebung ein wenig aufgehübscht wurde. Die Framerate ist konstant und sonstige Probleme gibt es nicht, wäre aber auch bei dieser Comic ähnlichen Grafik ein Desaster. An einer Konsole kann man natürlich auch mit mehreren Spielern antreten. Tennis natürlich nur zu zweit, Darts ist dagegen mit bis zu vier Spielern möglich. Die Bewegungserkennung funktioniert auch bei zwei Spielern gleichzeitig ohne Probleme! Online gibt es auch einen Mehrspieler-Modus. Dieser hört auf den Namen „Challenge Play“. Hierbei führt ihr eine Sportart aus und euer Ergebnis wird an einen XBOX Live-Freund verschickt. Dieser übt die selbe Übung aus und am Ende werden eure Ergebnisse miteinander verglichen. Es ist also mehr ein Highscore-Vergleich als ein richtiger Multiplayer-Modus. Schade, direkt gegen einen Freund eine Runde Darts zu spielen hätte spaßig seien können... |
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Fazit |
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