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Dead Rising 2: Off the Record

 
Spielinfo



Entwickler:
Capcom
Publisher:
Capcom
Platformen:
Genre:
Action
Altersempfehlung:
Release Datum:
14.10.2011


Bewertung

Spielmodi: 7.0
Sound: 8.0
Grafik: 7.0
Atmosphäre: 7.5
Gameplay: 8.0
Gesamtwertung: 7.4

Argumente

TOP

-Frank West ist zurück!
-Zombie-Gemätzel!
-Preis (40€)


FLOP

-wenig neues!
-eher ein DLC als ein eigenständiges Spiel


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XBOX 360 | 19.11.2011 - 10:32:30


Es scheint gerade Zombie-Zeit zu sein! Die TV-Serie „The Walking Dead“ ist gerade in die zweite Staffel gestartet. Zombies machen in „Dead Island“ eine schöne Insel-Idylle zunichte und nun geht es wieder nach Fortune City! Capcom veröffentlicht knapp ein Jahr nach dem zweiten Teil mit „Dead Rising 2: Off the Record“ einen weiteren Teil des erfolgreichen Franchises.
Während ihr im Vorgänger mit dem blassen Charakter Chuck Greene unterwegs wart, kehrt nun der bereits aus dem ersten Teil bekannte Frank West zurück. Ein Wunsch der Fans, da Greene deutlich weniger Profil als West aufweisen konnte. Aber gibt es sonst große Unterschiede? Oder gibt es wirklich nur einen neuen Charakter? Die Antwort gibt es, wie immer, in unserem Test!

Wie schon gesagt ist Frank West wieder die Spielfigur. Nach dem ersten Teil war Fest als „Zombiekiller“ bekannt und hatte sogar eine eigene TV-Show. Aber bereits in der ersten Sequenz des Spiels wird klar, die Zeiten ändern sich. Von dem Geld scheint nicht viel übrig geblieben, mit Bierbau vergnügt sich West vor dem TV in dem passenderweise eine Reportage über sein Leben läuft. In der Show Terror is Reality sollt ihr in Zukunft gegen eingefangene Zombies antreten und hofft so ein Comeback starten zu können. Aber wie so oft kommt es erstens anders und zweitens als man denkt. Eine Explosion erschüttert eure Wohnung und ein Blick aus dem Fenster offenbart: Die Zombies sind frei. West rettet sich noch gerade rechtzeitig in einen Schutzbunker, zu den weiteren überlebenden gehört Stacey eine Aktivistin für Zombierechte. Beide tun sich zusammen, um den Ausbruch der Zombies aufzuklären, als Journalist hat West eine berufsbedingte Neugier. Viel Zeit bleibt nicht, schließlich wird drei Tage später das Militär die Sache in die Hand nehmen...
Fortune City ist eine Open-World, der Handlungsstrang wird in sogenannte Cases aufgeteilt. Verschiedene Charaktere erteilen euch Aufgaben die zumeist in einem Zeitrahmen erfüllt werden müssen. Leider ähneln sich die verschiedenen Cases viel zu sehr. Zumeist muss man von A nach B gelangen und auf dem Weg dahin eine Vielzahl von Zombies abschlachten. Aber dies kennt man natürlich von der Serie und was anderes erwartet man auch eigentlich nicht.
Der Sandbox-Modus ist auch wieder am Start! Hier kann man sich ohne Zeitlimit auf Zombie-Jagd begeben und verschiedene Challenges erfüllen.

Spielerisch gibt es keine großen Änderungen. Vielleicht die größte ist der Fotoapparat von West, der bereits im ersten Teil mit von der Partie war. Schießt ihr Fotos bekommt ihr dafür Prestige-Punkte. Eure Fotos werden in verschiedene Kategorien wie Horror oder Violence unterteilt. Habt ihr ein paar Gegner fotografiert, die ihr zuvor fachmännisch in Kleinholz zerlegt habt bekommt ihr entsprechend mehr Punkte in der Kategorie Violence. Mit den Prestige-Punkten kann West verschiedene Levels aufsteigen und somit seine Fähigkeiten verbessern. Ansonsten bleibt alles beim alten, mit B könnt ihr Gegenstände aller Art aufnehmen und diese dann durch hämmern auf die X-Taste euren Gegnern spüren lassen. Auch für Kills gibt es Prestige-Punkte, je ausgefallener, brutaler, desto mehr Punkte gibt es.
Der Schwierigkeitsgrad ist angemessen und sollte erfahrene Spieler vor keine große Aufgabe stellen. Auch Neulinge sollten das Spiel meistern, aber es empfiehlt sich den ein andere anderen Speicherstand zu erstellen. Wie auch die Vorgänger ist die Steuerung zeitweise etwas hakelig und ungenau. Schade das Capcom hier nicht nachgebessert hat.

Die Grafik-Engine ist identisch mit der aus dem Vorgänger. Somit sehen wir nahezu exakt das selbe Bild. Die Texturen sind wenig detailreich und sind gerade vom nahen nicht schön anzuschauen. Allerdings hat man sich hierzu entschlossen, dass auch bei einer großen Anzahl an Zombies auf dem Bildschirm, das Spiel nach wie vor flüssig läuft. Ruckler gibt es im Spiel nicht. Ansonsten ist das Grafik-Design sehr verspielt und abwechslungsreich.
Der Sound kann überzeugen. Die Soundeffekte sind detailreich und haben immer etwas neues zu bieten. Der Soundtrack untermalt verschiedene Situationen mit rockigen Klängen und auch die Synchronisation kann punkten. Es gibt übrigens keine deutsche Synchronisation, aber dafür ist der englische O-Ton sehr gut eingesprochen und kann mit Witz und Charme überzeugen.

Ein XBOX Live-KoOp-Modus ist auch mit von der Partie. Einer übernimmt West, einer spielt als Greene und schon kann die Zombie-Schnäzelei beginnen, währendessen kann man untereinander gesammelte Items austauschen. Ohne Zweifel macht zu zweit die Zombie-Jagd ein riesen Spaß. Schade das es keinen Offline KoOp-Modus als Splitscreen gibt.

Fazit

Meinung von xw|ridestar

Die Fans wollten die Rückkehr von Frank West! Capcom hat ihnen den Gefallen getan. Das Problem liegt einfach dadrin, dass man das Gefühl hat, als hätte man auch einen DLC für den zweiten Teil veröffentlichen können. Ein neuer Charakter, einige neue Orte in der Spielwelt und... das war es dann ja auch schon...
Wenigstens ist „Dead Rising 2: Off the Record“ kein Vollpreis-Titel (ca. 40€). Dennoch bleibt Käufern des zweiten Teils vom Kauf abzuraten, schleißlich gibt es zu wenig neues. Am Ende muss sich Capcom die Frage stellen, wäre es nicht wirtschaftlicher gewesen einen DLC zu veröffentlichen? Man hätte bereits eine gesunde Basis gehabt und einige Spieler zum Kauf von „Dead Rising 2“ bewegen können. So gibt es kaum Gründe zu „Dead Rising 2: Off the Record“ zu greifen.


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