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Spielinfo Entwickler:
Rocksteady Studios Publisher: Warner Bros. Interactive Platformen:
![]() Genre:
Action-Adventure Altersempfehlung: ![]() Release Datum: 19.10.2011 Bewertung Spielmodi: 9.3 Sound: 9.2 Grafik: 9.4 Atmosphäre: 9.1 Gameplay: 9.3 Gesamtwertung: 9.3 Argumente TOP Sehr gute Story Grandiose Grafik Erstklassiger Sound Gute Zwischensequenzen Detaillierte Gesichtsausdrücke Offene Stadt Extreme Weitsicht Spielbar als Catwoman Challenge Modus Viel zu entdecken Gutes Kampfsystem Ruckelfrei FLOP Seltene unscharfe Texturen Wiederholende NPCs Zielmarkierung für Missionen nicht immer klar Werbung |
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XBOX 360 | 15.11.2011 - 15:28:28 |
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Bei Videospielen, die auf Filme basieren, muss man generell immer vorsichtig sein. Denn sie sind meistens mehr schlecht als recht umgesetzt und sind primär darauf aus, den Fans Geld abzuzweigen. Beispiele dazu gibt es mehr als genug hier in der Spielindustrie. So ähnlich dachten wohl die meisten Spieler auch als am 28. August 2009 Batman Arkham Asylum erschien. Schnell war man dann vom Gegenteil überzeugt worden und die Verkaufszahlen schossen bald in die Höhe. Klar war, dass bis dahin Arkham Asylum das beste Batman-Spiel überhaupt war und deshalb die Erwartungen an Arkham City sehr hoch sind. Ob dies schlussendlich auch zutrifft, seht ihr bei uns im Test. Wo ist die Arkham Anstalt? Während die Handlung in Arkham Asylum noch auf einer Insel abspielte, wurde der Schauplatz nun deutlich ausgeweitet. In Gotham wurde ein ganzer Stadtteil völlig abgesperrt und die Häftlinge sind sich selbst überlassen. Joker ist lange nicht mehr das einzige Problem, denn weitere Schurken wie Pinguin, Dr. Freeze, Bane oder Two-Face machen sich in Arkham City breit. Die Häftlinge sind nun verstreut und gehören verschiedener Banden an, die von manchen eben erwähnten Bösewichten geleitet werden. Doch der Oberfiesling ist hier immer noch Hugo Strange, der das Sagen hat und Arkham City verwaltet. Irgendwie weiss er über die wahre Identität des Dunklen Ritters Bescheid und lässt Bruce Wayne zu Beginn des Spiels einsperren. Da nun Batman hinter Gitter steckt, kann Hugo Strange seine finsteren Pläne verfolgen und das mysteriöse Protokoll 10 starten. Schnell kann sich Bruce Wanye jedoch befreien und lässt sich seine Ausrüstung einfliegen. Als Batman wird er nun die Sache auf dem Grund gehen, denn egal was Protokell 10 auch ist, es kann nicht Gutes für Gotham bedeuten...
Viele nützliche Gadgets, die ihr beim Vorgänger erst gegen Schluss erhalten habt, sind in Arkham City schon zu Beginn bzw. relativ früh verfügbar. So trifft man wieder auf die Batclaw, Seilwerfer, Cryptographic Sequenzer, Rauchgranaten, Batrangs, Explosive Gel usw. Neu hinzugekommen sind unter anderem die Distanz-Stromladung, Frostgranaten und vieles mehr. Viele dieser Ausrüstungsgegenstände lassen sich verbessern und erweitern dadurch ihre Funktionalität. So kann Batman, nachdem der Seilwerfer aufgerüstet wurde, nicht nur von A nach B gleiten, sondern auch darauf laufen und bei Bedarf einen zweiten Seil in die andere Richtung spannen. Batmans Panzerung lässt sich natürlich wieder stufenweise verbessern und so könnt ihr die Widerstandsfähigkeit gegenüber Schusswaffen oder Nahkämpfe erhöhen. Kampfsystem Wer zuvor schon Arkham Asylum gespielt hat, wird sich schnell wieder heimisch fühlen. Allen anderen werden wir hier kurz das Kampsystem, welches auf dem Namen Freeflow hört, erläutern. Im Gegensatz zu anderen Games, bei denen es vor allem um Button-Smashing geht, müsst ihr das richtige Timing vor Augen haben. Mit der Angriffstaste lässt ihr Batmans Fäuste sprechen und sobald die Gegner einen Blitz-Symbol über ihren Köpfen haben, ist es höchste Zeit mit der Y-Taste den Angriff zu kontern. Durch das Upgraden der Fähigkeiten im Kampf, kann Batman sogar neue Moves einsetzen und längere Kombos erreichen. Das bedeutet höhere Punkte und schaltet noch schneller weitere Upgrades frei. Die Kämpfe laufen dabei wirklich sehr flüssig und Batman bzw. Catwoman bewegen sich wirklich sehr natürlich. Ja, ihr habt richtig gelesen: Catwoman könnt ihr auch steuern, doch dazu später mehr.
Arkham City sieht wirklich toll aus. Die Strassen sind düster, überall lauern fiese Gestalten, die nur darauf warten von Batman weichgekloppt zu werden. Die Gebäude sehen alle detailliert aus und wirken alt und verlassen - die perfekte Atmosphäre also. Regelmässig merkt man, dass die Texturen halt nicht so scharf sind, was aber keineswegs den Spielspass trübt. Einziges Manko sind einige NPCs, die identisch aussehen und man sich schon fragt, was das soll - vor allem wenn sie alle nacheinander in einer Reihe stehen und nein, es sind keine Klone. Arkham City ist schon zu Beginn völlig offen und es ist euch überlassen, welche Missionen ihr zuerst macht und welche erst später. Besonders schön zu sehen ist, dass Batmans Anzug sich mit der Zeit abnützt nach so vielen Kämpfen mit den Kriminellen von Arkham City. So sieht man deutlich, dass Batman auch nur ein Mensch und durchaus verwundbar ist. Dasselbe gilt auch für Catwoman. Wenn ihr zu den Erstkäufern des Spiels gehört, liegt ein Downloadcode bei und ihr könnt Catwomans DLC herunterladen. Dieser bringt euch etwa gut drei Stunden Spielzeit mit Selina Kyle. Ihre Handlung läuft parallel zu der von Batman und so könnt ihr während vier Abschnitten als Catwoman spielen. Wer keinen Code hat, so lässt das Spiel die betroffenen Abschnitte weg und ihr spielt durchgehend als den Dunklen Ritter. Gesichtsausdrücke und Gestik kommen vor allem in den Zwischensequenzen sehr gut zur Geltung. Flüssige Animationen und natürliche Bewegungen zeichnen dieses Spiel aus. Die Weitsicht ist enorm und die überaus coolen Lichteffekte bringen dem düsteren Spiel ein bisschen lebhafte Farbe. Erstklassig sind in Arkham City ausserdem der Soundtrack und die Synchronisation. Seit Mass Effect 2 sucht man vergeblich nach einem soundtechnisch gut umgesetztes Spiel und mit Batman Arkham City hat man endlich wieder einen Titel gefunden.
Wohl kaum. Die Kampagne dauert etwa 20h und da hat man nicht einmal alle Nebenmissionen gemacht. Dazu gibt es wieder unzählige Rätsel von Riddler zu lösen, die in Arkham City nun noch kniffliger sind als im Vorgänger. Die beliebten Sammelgegenstände sind hier auch wieder vorhanden und sind natürlich in ganz Arkham City verstreut. Ein paar von ihnen lassen sich nur von Catwoman aufsammeln und so dürft ihr auch in Selina Kyles hautengen Lederkostüm schlüpfen und Jagd auf Riddlers Trophäen machen. Darüber hinaus gibt es wieder den Challenge Modus, bei dem ihr mit eurem Highscore auf Xbox Live die Leaderboards beschmücken könnt. Wahlweise kann man hier sich für Batman oder Catwoman entscheiden. Darüber hinaus bietet Arkham City noch einen weiteren Modus namens "New Game+" an. Da fängt man zwar wieder von vorne an, doch dafür behält man alle aufgerüsteten Fähigkeiten und Gadgets, jedoch sind die Gegner stärker und hartnäckiger. Um das Spiel wirklich komplett durchzuspielen, so rechnet man mit einer Gesamtspielzeit von etwa 40h. Weitere DLCs sind geplant und dürfen Fans wohl noch länger beschäftigen. |
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Fazit |
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