Es ist wieder einmal soweit, THQ bringt sein neues WWE Spiel auf den Markt. Das Wort neu ist hier aber ziemlich hochgegriffen. Die letzte WWE Spiele haben sich nicht wirklich gross voneinander unterschieden und langsam wird es Zeit das neue Massstäbe gesetzt werden. Wir kennen es von anderen alljährlichen Spielen die auf den Markt kommen, im Vorfeld werden grosse versprechen gemacht und schluss endlich hat sich fast nichts verändert. Auch THQ verspricht uns Veränderungen in verschiedenen Bereichen wie Gameplay und Grafik. Doch ob sie ihr Versprechen einhalten oder ob das wieder nur ein schöner Tagtraum von den Entwicklern ist, dass erfahrt ihr in unserem neuen Test zu WWE 12.
Umfang
WWE hat uns mit den Vorgängern immer eine grosse Abwechslung geboten. Auch bei der neusten Ausgabe sind wieder sehr viele verschiedene Spielmodis vorhanden. Doch was sofort auffällt, ist das neue Menü Design. Es wurde neu gestaltet und sieht sehr schön aus und zum Glück wird nicht wieder das gleiche Design benutzt wie bei den anderen X Vorgängern. Bei den verschiedenen Modis könnt ihr eure Kämpfe so gestalten wie es euch passt. Man kann 1 gegen 1, Tag Team, Hell in a Cell und noch sehr vieles mehr machen. Das Prinzip bleibt aber fast immer das gleiche, ihr müsst euren Gegner Pinnen oder durch ein K.O. kampfunfähig machen. Es gibt aber auch die bekannten Table Matches wo ihr mit Hilfe des Gegners einen Tisch vernichten müsst.
Ihr werdet auch auf den bekannten Modus Road to Wrestlemania treffen. Hier schlüpft man in die Rolle von John Cena und blickt mit ihm hinter die Kulissen. Ihr läuft durch den Backstage Bereich und auf einmal prügeln sich zwei vor euren Augen. Beim genaueren Betrachten, sieht man Big Show einen guten Kumpel von Cena, wie er einen anderen Wrestler vor dem Kampf bearbeitet so das der später seinen Kampf verliert. Dann steht man mit Cena hinter dem Vorhang und hört die Einlauf Musik von ihm, man kommt aus dem Backstage Bereich hervor und man begibt sich mit ihm zum Ring. Von überall jubeln einem die Fans zu, doch auf einmal wird John Cena von hinten niedergeschlagen. Sheamus hat wohl eine Rechnung mit ihm offen und will nun Cena kampfunfähig machen. Vor kurzem war man in der Haut von Cena, nun muss man mit Sheamus den Legendären Cena Kampfunfähig machen und im Ring Pinnen. Wen man sein Ziel erfüllt, dann leuchtet die Y-Taste auf dem Bildschirm auf und wen das passiert dann muss man den Button drücken. Wen man den Knopf drückt, dann beendet man das Szenario und die “Story“ geht weiter. Road to Wrestlermania ist eine tolle Abwechslung und es wird toll erzählt, man hat fast das Gefühl das man selber ein Wrestler ist. Hier wird euch bestimmt nicht so schnell langweilig, den für genügend Abwechslung ist gesorgt.
Xbox Live / Multiplayer
Falls ihr keine Lust mehr habt gegen den Computer zu spielen weil ihr vielleicht einfach zu gut seid, dann solltet ihr euer können unter Beweis setzen. Ihr könnt entweder zu viert an einer Konsole zocken und euch so die Zeit tot schlagen, oder ihr spielt über Xbox Live gegen andere Spieler und trifft euch maximal zu zwölft ihn einem Ring. Aber das geht nur wen ihr den nervenden Online Pass aktiviert. Falls man den nicht hat, muss man ihn wohl oder über kaufen um Online Spielen zu können. Die Verbindung zu den Spielern war fast immer gut bis sehr gut und konnte uns wirklich überzeugen. Beim Vorgänger gab es oft Spiele wo man dann Verzögerungen von bis zu drei Sekunden hatte. Solch ein Desaster gab es bei unserem Test zum Glück nicht. Hier könnt ihr euren Eigen Erstellten Charakter aussuchen oder ihr wählt einen vorhandenen aus. Zudem könnt ihr selber ein Spiel Hosten und die Matchart aussuchen und weitere Einstellungen vornehmen.
Grafik & Sound
Yukes konnte sich dieses Jahr tatsächlich mit der Grafik etwas verbessern. Die Entwickler sind nun mehr ins Detail gegangen. Nicht nur die Kämpfer wurden schön detailliert bearbeitet sondern auch die Umgebung. Die Lichteffekte bei den Einzügen sehen besser aus, der Ring und die Umgebung wurden allgemein überarbeitet. Die Liebe steckt im Detail und so kann sich WWE 12 sehen lassen, zwar gibt es keine revolutionäre Veränderung doch die Macher bemühen sich und es kann sich sehen lassen.
Akustisch gibt es wie jedes Jahr gar nichts aus zu setzen. Es gibt viele Soundtrax die zum grössten Teil in die Rockrichtung gehen. Die Spezialeffekte hören sich auch super an, wen man z.B. mit einem Stuhl dem Gegner eins über den Kopf zieht. Auch die die Zuschauer machen eine tolle Stimmung und das ganze geschehen wird von niemand geringerem als von den Legenden Michael Cole und Jerry Lawler kommentiert.