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Kung-Fu High Impact

 
Spielinfo



Entwickler:
Black Bean Studios
Publisher:
F + F Distribution
Platformen:
Genre:
Kinect
Altersempfehlung:
Release Datum:
25.11.2011


Bewertung

Spielmodi: 9.2
Sound: 8.5
Grafik: 9.0
Atmosphäre: 8.7
Gameplay: 8.5
Gesamtwertung: 8.6

Argumente

TOP

toller Comicstil
Multiplayer mit bis zu 5 Spielern
gute Story
unzählige Gegner
unterschiedliche Modi


FLOP

braucht viel Platz
Bewegungen werden nicht immer erkannt
Sehr anstrengend bei vielen Gegnern


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XBOX 360 | 02.01.2012 - 10:37:01


Ihr wolltet schon immer mal ein richtiger Comicheld sein? Und auch noch einer der Kung-Fu beherrscht? Dann seit ihr bei „Kung-Fu High Impact“ genau richtig! Hier erwartet euch eine spannende aber gleichzeitig doch anstrengende Welt, die ihr retten müsst.

Haaaajaaaa!
Am besten, man absolviert zuerst das Tutorial. Da wird schön der Reihe nach jede Bewegung und Superattacke erklärt, die man im Spiel ausführen kann. Für die „normalen“ Attacken könnt ihr einfach eure Füsse und Fäuste gebrauchen. Also könnt ihr den Gegner die am Boden liegen ruhig noch ein paar Tritte verpassen, damit er auch wirklich K.O. geht.

Die Story besteht aus 14 Kapitel. Und dieses sind wiederum in mehrere Runde unterteilt, die es gilt zu überstehen. Hier trefft ihr auf verschiedene Gegner die ihr besiegen müsst. Zum Beispiel greifen euch zu Beginn des Spiels Urwaldmänner mit Masken (wie in From Dust?) an. Zuerst noch benutzen sie nur ihre Fäuste, doch mit der Zeit kommen auch solche mit Speeren. Bei solchen Gegner sollte man schon überlegen wie man vorgeht, da sie immer mehr deiner Lebensenergie abziehen mit ihren Speeren. Daher wäre ein Rückwärtssalto nicht schlecht und dann sie mit einem Superschlag von hinten erledigen. Aber im Verlaufe der Story kommen immer mehr Gegner die sich natürlich auch unterscheiden in ihrer Strategie. Da kommen noch fliegende Wesen (sehen aus wie Vampire aus „Van Helsing“) auf euch zu oder gefährliche Ninjas oder auch der Klassiker, Zombies.

In den Kämpfen kommt die Geschichte leider zu kurz. Auch wenn hin und wieder Endgegner auftauchen die euch an den Kragen wollen. Daher wird alles wie ein Comic erzählt. Passt perfekt zum Kung-Fu und dem Rest des Spiels! Was sehr überzeugt, sind die deutschen Sprecher. Stellt euch das so vor: ihr schaut euch ein Comic an, lest aber die Sprechblasen nicht und im Hintergrund erzählt euch jemand die Geschichte. Dazu sprechen die Charaktere im Comic auch noch. Ich sag nur: Spitze! Und das war noch nicht alles. Bevor weitererzählt wird, müsst ihr noch Posen die das Spiel euch vorgibt einnehmen. Dazu habt ihr 4 Sekunden Zeit und dann werdet ihr fotografiert. Was das jetzt soll? An Hand dieser Fotos wird der Held im Comic durch euch ersetzt. Ist wirklich sehr gut gelungen und immer wieder witzig anzusehen. Damit das Ganze nach einer haben Stunde nicht schon langweilig wird, lernt ihr mit der Zeit auch neue Superattacken. Den Superschlag, Erdbeben, Blitz und Zeit verlangsamen.
Nun gut, das war es mal mit der Story. Zum Glück bietet das Spiel auch noch was anderes als nur die Kampagne. Dazu kommen wir jetzt.

Angepasster Kampf
Unter „Angepasster Kampf“ könnt ihr zwischen 4 verschiedenen Überlebenskämpfen auswählen oder auch im Multiplayer zocken (dazu komm ich noch) oder auch eure eigenen Regeln einstellen unter „Kampfplanung“.
Wie schon erwähnt kann man im Modus „Kampfplanung“ eigene Regeln einstellen. Auf welcher Map ihr spielen wollt, wie viele Runden (max. 6) auf euch zukommen sollen, welche Gegner euch erwarten oder welche Schwierigkeitsgrad der Kampf haben soll. All dies ist euch überlassen und so wird jeder Kampf einzigartig sein.

Es gibt 4 verschiedene Überlebenkämpfe. Unter Horde muss man gegen alle Gegner kämpfen, die in der Story vorkamen. Und mit jeder Runde steigt natürlich der Schwierigkeitsgrad. Um euch das Leben zu erleichtern, tauchen immer wieder die farbigen Säulen auf die es auch in der Story gibt. Diese heilen euch, geben für ein paar Sekunden unendlich Power oder erhöhen den Schaden, den ihr austeilt. Sehr hilfreich also um weiterzukommen.
In den restlichen Modi, also Dunkelheit, Schattenkrieger und Maskierte Krieger, läuft das gleiche ab wie in Horde. Nur tauchen hier immer die gleichen Gegner auf. Jetzt heisst es überleben und möglichst weit zukommen, damit ihr Punkte sammelt.

Multiplayer
Ja, auch ein Multiplayer hat das Spiel. Nur funktioniert der etwas anders als sonst. Hier funktioniert alles nur vor der Konsole und insgesamt können 5 Spieler gleichzeitig spielen. Einer spielt mit Kinect und muss alleine gegen max 4 Freunde antreten. Zuvor können dieses 4 Freunde von 8 Gegnern aus der Geschichte auswählen und dann mit den Controllern gegen den Kinectspieler antreten. Macht sehr viel Spass, nur solle man aufpassen das die Spieler mit den Controllern nicht dem Kinectspieler in den Weg kommen. Sonst gibt es ein blaues Auge.
Mehr hat der Multiplayer nicht zu bieten aber trotzdem sollte man ihn einmal gespielt haben.

Fazit

Meinung von xJWake

„Kung-Fu High Impact“ war für mich eine neue Erfahrung mit Kinect. Zwar wurden nicht immer meine Bewegung sauber erkannt und anstrengend ist es auf alle Fälle, aber die Story und der Multiplayer haben mir sehr viel Spass gemacht. Auch wie Geschichte weitererzählt wird und man dann auch noch selber in dem Comic auftaucht, find ich einfach klasse! Die verschiedenen Gegner auf die man stösst im Verlaufe der Story sind auch sehr einfallsreich und passen perfekt zum Comicstil des Spiels. Ich kann das Spiel für jeden Kinectspieler weiter empfehlen, man sollt einfach aufpassen, das man genügen Platz im Raum hat.


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