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Spielinfo Entwickler:
Activision Blizzard Publisher: Activision Blizzard Platformen:
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Action Altersempfehlung: ![]() Release Datum: 30.09.2011 Bewertung Spielmodi: 5.5 Sound: 7.0 Grafik: 6.5 Atmosphäre: 6.5 Gameplay: 6.2 Gesamtwertung: 6.3 Argumente TOP Viele bekannte Charaktere akzeptable Sprecher einige gute Spielelemente enthalten FLOP schlechte Grafik verschwommene Texturen detailarme Modelle schlechte Kameraführung im Kampf langweiliges Kampsystem dumme KI geklonte Gegner oberflächiges Dialogsystem kaum Spieltiefe ca. 6h Spielzeit kein Wiederspielwert Werbung |
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XBOX 360 | 15.10.2011 - 18:15:34 |
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Die bekanntesten Gesichter aus dem X-Men Universum dürfen wohl Wolverine, Cyclops, Storm und Magneto sein. Wolverine hat sogar seine eigene Spiel und Film bekommen. Nun soll sich das ändern. In X-Men Destiny kommen die Neulinge auch zum Zug und nehmen dabei auch die Hauptrolle ein. Der Gedanke ist gut, doch leider scheitert das Spiel an der Umsetzung. Mehr dazu im Test. Frischlinge vor! In X-Men Destiny gibt es drei Fraktionen: Zum einen haben wir die X-Men, die übrigens von Cyclops angeführt wird, weil Professor X verstorben ist. Zum anderen gibt es die von Magneto angeführten Bruderschaft. Die dritte Fraktion hört auf den Namen Puristen und ist eine Pro-Mensch-Organisation, die alle Mutanten als Feind betrachten und sich vor nichts zurückschrecken alle zu jagen. Ebenfalls sind sie recht gut organisiert und haben fortschrittliche Waffen wie elektrische Schlagstöcke und Kampf-Mechs. Die Handlung beginnt mit einer Friedenszeremonie in San Francisco zwischen Mutanten und Menschen. Hier treffen unsere drei Hauptcharaktere unabhängig voneinander ein: Die Japanerin Aimi Yoshida, der Sportstudent Grant Alexander und der Mutantengegner Adrian Luca. Sie alle haben unterschiedliche Fähigkeiten und wir haben uns für Adrian entschieden, weil er Stärken im Nahkampf hat. Doch wie es so kommt, hält der Frieden nicht lange und plötzlich stürzen Gebäude ein, Stassen reissen auf und explodierende Autos fliegen durch die Luft. Mitten in diesem Chaos, entdeckt ihr Mutantenkräfte in euch, die euch aus der Gefahr rausbringt. Auf in den Kampf Als ehemalige Puristen, der jetzt ein Mutant ist, müsst euch gegen die vermeintlichen Gleichgesinnten verteidigen. Die Fortbewegung ist schnell erklärt: mit A hüpft man durch die Gegend, X und Y sind leichte und schwere Angriffe und mit B macht man eine Rolle um auszuweichen. Angriffe werden mit RB geblockt und mit LT fokussiert man sich auf einen bestimmten Gegner. Das ist auch bitternötig, denn es kommen ganze Horden von gleichaussehenden Gegner auf euch zu, die ihr alle weichkloppen müsst. Für jeden erledigten Feind gibt es verschieden farbige Kugeln zum aufsammeln. Die Gelben bringen euch Punkte, mit denen ihr neue Fähigkeiten freischalten könnt. Grüne Kugeln füllen die Lebensanzeige und Blaue den Ausdauerbalken wieder auf. Letztere wird gebraucht, wenn man spezielle Angriffe ausführen möchte. Keine Spieltiefe X-Men Destiny hat einige gute Ansätze, doch richtig fesselnd ist das Spiel nicht. Die Problematik ist bei den eintönigen Kämpfen zu finden. Pausenloses Drücken auf den Knöpfen und das Warten auf die nächste Horde ist in diesem Spiel das A und O. Manchmal gibt es Zwischengegner und hier ändert sich die Vorgehensweise nur minim: Ausweichen, im Kreis rennen und auf den Gegner eindreschen. Die im Spiel enthaltenen Konversationen mit bekannten Gesichtern entpuppen sich als zu oberflächlich und ziehen das Spiel unnötig in die Länge, zu dem man die Gespräche nicht einmal überspringen kann. Primär geht es bei den Gesprächen darum irgendwelche Missionen und Herausforderungen anzunehmen und sich für eine Seite zu entscheiden, entweder X-Men oder die Bruderschaft. Von den erwähnten Herausforderungen darf man ebenso nicht allzu viel erwarten, denn auch hier geht es primär darum gruppenweise Gegner zu verprügeln oder bestimmte Gegenstände zu zerstören und das jeweils innerhalb der vorgegebene Zeitspanne. Technisch veraltet Der grösste Kritikpunkt in Sachen Technik ist die stark veraltete Grafik. Zwar wurde hier die Cell-Shading verwendet, doch die kann die schlechte Grafik-Engine auch nicht verschleiern. Detailarme Modelle, verschwommene Texturen und billige Gesichtsanimationen - wenn überhaupt - lassen das Spiel blöd dastehen. Die KI ist strohdumm und alle Gegner der gleichen Klassen (es gibt etwa 4) sehen identisch aus. Ebenso bleibt das Spiel nicht vor Grafikfehlern verschont, so muss man bei einer Mission einen Pickup beschützen während eine grosse Kiste aufgeladen wird. In der folgenden Zwischensequenz ist der Pickup verschwunden und die Kiste fährt wie von Geisterhand los. Eine Szene weiter sieht man den Wagen wieder, doch die Kiste schwebt ca. 2m von der Ladefläche entfernt einfach so in der Luft. Irgendwie haben die Entwickler bei der Qualitätssicherung ein wenig geschlafen... Soundtechnisch haben die englischen Synchronsprecher zwar keinen Award verdient, doch immerhin ist das noch besser zu bewerten als bei der Grafik. Mehr Engagement hätte man schon erwarten können. Die Stimmen tönen halt irgendwie immer gleich, unabhängig was im Spiel gerade passiert. X-Men Destiny lässt sich etwa in 6 Stunden beenden und hat keinen Wiederspielwert. |
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Fazit |
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