Die Kinect Sport spiele häufen sich langsam, doch bisher konnte noch keines von denen so richtig überzeugen. Nun will Ubisoft sein Glück mit Motionsports Adrenaline versuchen und somit auch die Adrenalinjunkies vor den Fernseher locken. Das Spiel beinhaltet die verschiedensten Extremsportarten wie Extreme-Ski, Bergsteigen, Mountainbike, Wingsuit und noch vieles mehr. Mit diesen Sportarten wollen die Entwickler den Extremsportler in euch wecken. Wen ihr wissen wollt ob sich ein kauf lohnt oder ob die Entwickler an der Umsetzung scheitern, dann solltet ihr unbedingt unseren neuen Bericht zu Motionsports Adrenaline lesen.
Extremsport
Wie schon erwähnt wurde, erwarten euch die verschiedensten Extremsportarten wie z.B. wie Extreme-Ski, Bergsteigen, Mountainbike, Wingsuit, Kitesurfen, Parcours und noch andere Sportarten. Die Steuerung unterscheidet sich dabei von Sportart zu Sportart. Beim Mountainbike fahren muss man z.B. zwei Fäuste mache und diese Nebeneinander halte und dann in eine Richtung lenken um die Kurve zu bekommen. Streckt man die Arme nach vorne, aktiviert man so den Turbo und wen man auf der Stelle in die Luft springt, dann kann man so Hindernisse mit dem Bike überspringen. Diese Steuerung Funktioniert bei dem Mountainbike ziemlich gut. Die Steuerungen ähneln sich ziemlich sehr, leider funktioniert sie nicht bei jeder Sportart gut. Am meisten nervt die Steuerung beim Bergsteigen. Dort erkennt der Kinectsensor oft mals nicht die Bewegungen vom Auf- und Absteigen und so passiert es oft dass man hinunterklettert obwohl man nach oben will. Aber auch bei anderen Spielen wo die Reaktionszeit gefragt ist, erkennt der Sensor die Bewegungen oftmals zu spät oder gar nicht und erfordert ziemlich viel Geduld.
Bei den Sportarten ist das Primärziel das man so schnell wie möglich ins Ziel kommt und dabei eine tolle Zeit hinlegt. Auf dem Weg ins Ziel müsst ihr verschiedene Hindernisse überwinden und dabei Stunts ausführen und Münzen einsammeln um eure Adrenalin-Punkte in die Höhe zu treiben. Mit diesen Adrenalin-Punkten kann man dann im Verlauf vom Spiel Strecken, Charaktere und verschiedene Extras freischalten.
Multiplayer
Wen man irgendwann keine Lust mehr haben sollte alleine zu spielen, dann man auch zu zweit im coop-modus Spielen. Das erfordert dann im Zimmer mehr Platzt, doch dafür steigt der Spassfaktor. Neben dem coop-modus gibt es dann auch noch den Online-Multiplayer Modus wo man bis zu 4 gegeneinander spielen kann und dabei fahren die andren Spieler asynchron mit. Man kann verschiedene Sammelobjekte benutzen wie z.B. Wasserballons und diese dann auf den Gegner werfen um ihn langsamer zu machen oder ihm komplett die Sicht zu verdecken. Man kann auch selber Herausforderungen erstellen und diese dann an die Freunde weiterleiten um zu schauen ob sie es schaffen eure Herausforderung zu meistern. Natürlich können euch auch anderen Spieler Herausforderungen schicken welche ihr dann selber meistern könnt. Leider braucht man zum Online-Spielen einen Uplay-Account und weitere 20 Punkte um sich diesen Modus frei zu schalten.
Grafik & Sound
Optisch macht das Spiel einen souveränen Eindruck. Die Umgebung ist detailliert und sieht auch realistisch aus. Auch die Charaktere sehen gut aus und es gibt wenig zu bemängeln. Klar könnte man hier und da noch einige Texturen bearbeiten, doch wen man mit grosser Geschwindigkeit einen Hang hinunterfährt, dann fällt das gar nicht auf. Hier wurde nicht mit kitschigen Farben übertreiben, so wie man es aus anderen Spielen kennt. Das bringt den Realismus etwas näher an den Spieler. Der akustische Bereich ist hingegen Geschmackssache. Hier setzen die Macher auf den Klassischen Sportmix-Sound, diese soll euch Motivieren. Doch nach ein paar Mal, fängt die Musik an zu nerven weil es zu wenig Abwechslung bietet. Da hätte man noch mehr Musik-Stücke einbauen können damit für Abwechslung gesorgt wird.