NBA 2k27 REVIEW

UNSERE MEINUNG

Spielmodi
90 %
Gameplay
94 %
Grafik/Sound
90 %

Im August/September ist es soweit: 2K Sports bringt den neuesten Ableger seiner Basketballsimulation auf den Markt. Zwar kann die NBA-2k-Reihe seit Jahren ohne Konkurrenz konsequent an ihrer hohen Qualität festhalten, in den Bereichen Innovation und Neuerungen hat sich in den vergangenen Jahren jedoch recht wenig getan. Ob dieser Trend fortgesetzt wird? Wir verraten es euch in unserem Test!

Wie für die NBA-2K-Reihe üblich, bietet auch NBA 2K27 einen enormen Spielumfang. Die Anzahl der Spielmodi ist riesig und man muss ehrlicherweise sagen, dass man vermutlich gar nicht alle nutzen und wirklich jede Ecke des Spiels entdecken kann. Deswegen konzentrieren wir uns auf die Neuerungen und Verbesserungen im Vergleich zu den Vorjahren.
Im Meine Karriere-Modus wird mit „Fire & Concrete“ eine Geschichte angeboten, die aus elf Kapiteln besteht und von der Highschool bis in den Profibasketball führt. Leider hat diese Geschichte wieder einmal relativ wenig Tiefgang und kann kaum überzeugen. Sie wirkt leider recht schnell blass und belanglos und ist nur als leichter Einstieg in den Meine Karriere-Modus zu verstehen. Dafür erhält der Spielmodus sogenannte Äras. Das heißt, man kann in fünf historischen Epochen antreten., für jede Epoche muss allerdings ein eigener Spieler erstellt werden., der wie immer mit einer Gesamtwertung von 60 startet. Man kann den Spieler aus der „Fire & Concrete”-Story nicht in diese verschiedenen historischen Epochen übernehmen, da der Spieler immer an die gleiche moderne Epoche gebunden bleibt. Ebenso können begonnene Äraspielstände nicht in eine andere Epoche übertragen werden. Damit zeigt sich wieder eine der typischen Problematiken der NBA-2K-Serie. Pay-to-Win. Wenn man einen Spieler in dem Meine Karriere-Modus auf ein gutes Level und eine gute Bewertung heben möchte, muss man entweder sehr sehr sehr lange spielen oder sich mit echtem Geld die entsprechenden VC (VirtualCurrency) kaufen, um sich bessere Fähigkeiten und somit Gesamtwertungen zu sichern. Das heißt, hier hat man nun die Möglichkeit, einen Spieler in fünf historischen Epochen und der aktuellen Zeit hochzuleveln – entsprechend mit sehr sehr sehr viel Zeitaufwand oder eben mit sehr viel Geld. Man könnte also sagen, dass der Kaufdruck wieder einmal steigt und er war in der NBA-2K-Reihe nie besonders niedrig. Eine weitere Neuerung im Meine Karriere-Modus ist der Koop-Modus. Das heißt, eine zweite Person kann ebenfalls mit euch spielen., beide Spieler erhalten dann eigene VCs und Season-EPs.
Die Stadt kehrt ebenfalls zurück, in diesem Jahr ist ein geschlechterübergreifendes Spielen möglich. Das heißt, man kann mit weiblichen und männlichen Spielern antreten. Es gibt verschiedene neue Orte: ein Crew-HQ und einen Casual Corner für Gelegenheitsspieler, damit man nicht nur gegen Profis spielen muss. Was auch mit von der Partie ist, ist in Anlehnung an die „Create a Legend”-Spielmodi aus der Vergangenheit eine Meine NBA Legacy. Das ist ein RPG-gebundener Modus, in dem man das Front Office führen und sogar einen bis zu 100 Jahre langen Franchise-Zeitraum spielen kann. Mein Team ist natürlich auch wieder mit von der Partie. Neu ist, dass es nun ein plattformübergreifendes Auktionshaus gibt. Das heißt, man ist nicht mehr an die eigene Plattform gebunden, sondern kann auch mit Playstation-5- oder Nintendo-Switch-2-Spielern seine Spielerkarten tauschen bzw. ver/kaufen.

In puncto Gameplay gab es in diesem Jahr tatsächlich spürbare Verbesserungen. Obligatorisch sind wieder mehr als 700 neue Animationen, Bewegungen usw. Das wird jedes Jahr versprochen und ist mal mehr oder weniger sichtbar. Deutlich ins Gewicht fallen dagegen die Veränderungen, die man sowohl in der Offense als auch in der Defense sehen kann.
In der Offense gibt es einen Umbruch in Form des Rhythm Shootings, das ein perfektes grünes Timing erfordert. Bisher war es möglich, dass auch orangene oder sogar rote Würfe reingingen, wenn man das Shoot-Meter betrachtet hat und ein Spieler entsprechend frei positioniert war. Dies ist nun definitiv vorbei. Ein grünes Timing wird vorausgesetzt, in diesem sind aber auch bereits die Position, die Shooting-Ability und ähnliches berücksichtigt. Hinzu kommt ebenfalls ein Dunk-Meter, welches bei allen Dunkversuchen vorgeschaltet ist. Das heißt, in früheren Jahren war es möglich, einfach die entsprechende Taste zu drücken, um einen Dank auszuführen. Dieser hat nahezu immer zum Korberfolg geführt. Dies ist nun nicht mehr der Fall. Wenn der Spieler gedeckt wird, der Verteidiger in einer guten Position ist oder der Spieler keine gute Dunkfähigkeit hat, wird das Dunk-Meter nur einen kleinen grünen Bereich anzeigen. Somit führt nicht mehr jeder Dunk automatisch zu einem Korberfolg. Weitere Neuerungen wie bspw. eine neue Dynamic-Layup-Engine ermöglicht es zudem, Bewegungen noch in der Luft zu verändern.
Die Änderungen in der Offense sind schon bemerkenswert, die in der Defense aber noch größer. Direkte und flüssigere Bewegungen sowie die korrekte Positionierung der Verteidiger haben nun einen größeren Einfluss. Während Sprungwürfe in der Vergangenheit relativ zuverlässig getroffen wurden, selbst wenn ein Verteidiger den Wurf verteidigt hat, ist dies nun nicht mehr der Fall. Jetzt haben die Bewegungen der Verteidiger, ihre erhobenen Hände etc. einen Einfluss auf den Wurf und können diesen sichtlich beeinflussen. Diese Änderung mag zunächst banal klingen, doch in Kombination mit den weiteren kleineren Anpassungen im Defensivverhalten macht das Verteidigen nun deutlich mehr Sinn und führt häufiger zum Erfolg. Es ist also nicht mehr nur erfreulich, wenn man einen Block erreicht, sondern auch leichte Kontakte oder das unter Druck setzen können nun Würfe bzw. Korberfolge verhindern.
Die NBA-2K-Reihe hat immer wieder große Veränderungen im Gameplay angekündigt, die sich jedoch meist als Marketing-Sprech herausstellten und wenig Einfluss auf das Spiel an sich hatten. In diesem Jahr ist es anders. Sowohl in der Offensive als auch in der Defensive verändert sich das Spiel spürbar.

Hinsichtlich Grafik und Sound gibt es technisch relativ wenige Neuheiten. Das Spiel sah schon immer sehr gut aus, dies ist auch nach wie vor so. Auch akustisch ist alles nahezu perfekt. Einzig muss man in diesem Jahr kritisieren, dass es bei schnellen Bewegungen häufig zu Unschärfe kommen kann und das Bild leicht in Tearing abdriftet, obwohl die entsprechenden Bewegungsunschärfeoption in den Einstellungen bereits deaktiviert wurde. Nichtsdestotrotz sieht das Spiel nach wie vor hervorragend aus.
Leider profitiert die Xbox-Version nicht von DLSS5, welches bei der PC-Fassung verfügbar ist. Dort wird mithilfe von KI die Grafik noch einmal deutlich verbessert, sodass man an manchen Stellen keinen Unterschied mehr zwischen Realität und Videospiel erkennen kann.

FAZIT

Abschließend lässt sich sagen, dass NBA 2K27 unangefochtener König des NBA-Genres ist. Kein Wunder, denn es gibt auch keine Konkurrenz. In diesem Jahr sieht man aber tatsächlich auch wieder einen Fortschritt zum Vorjahr. Gerade die Änderungen im Gameplay, in der Offense und Defense, sind spürbar und machen Spaß. Hinsichtlich der Spielmodi haben sich hingegen nicht allzu viele Änderungen ergeben. Aber allein das Ära-Feature für Meine Karriere bietet deutlich mehr Spielzeit. Natürlich muss man auch die Pay-to-Win-Problematik benennen, die mit den Casinos in den vergangenen Jahren vorhanden war und ist. Pay-to-Win ist in Meine Karriere oder bei Mein Team definitiv vorhanden und wird es auch bleiben. Ich denke, wir werden davon nicht mehr loskommen. Nichtsdestotrotz sind die Änderungen in Meine Karriere definitiv eine gute Sache. Die „Fire & Concrete”-Anfangsgeschichte ist ehrlicherweise unnötig. Natürlich ist es nett, wenn man einen entsprechenden Einstieg hat, aber es wäre auch mal wieder schön, wenn es da ein bisschen mehr Innovation und Neuerungen gäbe. Es wirkt so, als stünde man auf dem Feld, es käme zufällig jemand und sagte: „Mensch, du hast gut gespielt, super”, und dann geht es weiter im Script. Das problematische dabei ist, dass es eigentlich gar keinen Einfluss hat, wie man gespielt hat. Man muss nur das Spiel machen, dann geht die Storyline letztendlich schon weiter. Und das zieht sich leider durch die letzten Jahre und ist schade, denn es könnte deutlich besser sein. 
Zusammenfassend ist das Spiel nach wie vor hervorragend und eines der besten Video-/Sportspiele überhaupt. Es ist auf jeden Fall eine Kaufempfehlung für Fans und für Gelegenheitsspieler einen Blick wert – gerade hinsichtlich der Änderungen im Gameplay.

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Zusammenfassend ist das Spiel nach wie vor hervorragend und eines der besten Video-/Sportspiele überhaupt. Es ist auf jeden Fall eine Kaufempfehlung für Fans und für Gelegenheitsspieler einen Blick wert – gerade hinsichtlich der Änderungen im Gameplay.

Im August/September ist es soweit: 2K Sports bringt den neuesten Ableger seiner Basketballsimulation auf den Markt. Zwar kann die NBA-2k-Reihe seit Jahren ohne Konkurrenz konsequent an ihrer hohen Qualität festhalten, in den Bereichen Innovation und Neuerungen hat sich in den vergangenen Jahren jedoch recht wenig getan. Ob dieser Trend fortgesetzt wird? Wir verraten es euch in unserem Test!

Wie für die NBA-2K-Reihe üblich, bietet auch NBA 2K27 einen enormen Spielumfang. Die Anzahl der Spielmodi ist riesig und man muss ehrlicherweise sagen, dass man vermutlich gar nicht alle nutzen und wirklich jede Ecke des Spiels entdecken kann. Deswegen konzentrieren wir uns auf die Neuerungen und Verbesserungen im Vergleich zu den Vorjahren.
Im Meine Karriere-Modus wird mit „Fire & Concrete“ eine Geschichte angeboten, die aus elf Kapiteln besteht und von der Highschool bis in den Profibasketball führt. Leider hat diese Geschichte wieder einmal relativ wenig Tiefgang und kann kaum überzeugen. Sie wirkt leider recht schnell blass und belanglos und ist nur als leichter Einstieg in den Meine Karriere-Modus zu verstehen. Dafür erhält der Spielmodus sogenannte Äras. Das heißt, man kann in fünf historischen Epochen antreten., für jede Epoche muss allerdings ein eigener Spieler erstellt werden., der wie immer mit einer Gesamtwertung von 60 startet. Man kann den Spieler aus der „Fire & Concrete”-Story nicht in diese verschiedenen historischen Epochen übernehmen, da der Spieler immer an die gleiche moderne Epoche gebunden bleibt. Ebenso können begonnene Äraspielstände nicht in eine andere Epoche übertragen werden. Damit zeigt sich wieder eine der typischen Problematiken der NBA-2K-Serie. Pay-to-Win. Wenn man einen Spieler in dem Meine Karriere-Modus auf ein gutes Level und eine gute Bewertung heben möchte, muss man entweder sehr sehr sehr lange spielen oder sich mit echtem Geld die entsprechenden VC (VirtualCurrency) kaufen, um sich bessere Fähigkeiten und somit Gesamtwertungen zu sichern. Das heißt, hier hat man nun die Möglichkeit, einen Spieler in fünf historischen Epochen und der aktuellen Zeit hochzuleveln – entsprechend mit sehr sehr sehr viel Zeitaufwand oder eben mit sehr viel Geld. Man könnte also sagen, dass der Kaufdruck wieder einmal steigt und er war in der NBA-2K-Reihe nie besonders niedrig. Eine weitere Neuerung im Meine Karriere-Modus ist der Koop-Modus. Das heißt, eine zweite Person kann ebenfalls mit euch spielen., beide Spieler erhalten dann eigene VCs und Season-EPs.
Die Stadt kehrt ebenfalls zurück, in diesem Jahr ist ein geschlechterübergreifendes Spielen möglich. Das heißt, man kann mit weiblichen und männlichen Spielern antreten. Es gibt verschiedene neue Orte: ein Crew-HQ und einen Casual Corner für Gelegenheitsspieler, damit man nicht nur gegen Profis spielen muss. Was auch mit von der Partie ist, ist in Anlehnung an die „Create a Legend”-Spielmodi aus der Vergangenheit eine Meine NBA Legacy. Das ist ein RPG-gebundener Modus, in dem man das Front Office führen und sogar einen bis zu 100 Jahre langen Franchise-Zeitraum spielen kann. Mein Team ist natürlich auch wieder mit von der Partie. Neu ist, dass es nun ein plattformübergreifendes Auktionshaus gibt. Das heißt, man ist nicht mehr an die eigene Plattform gebunden, sondern kann auch mit Playstation-5- oder Nintendo-Switch-2-Spielern seine Spielerkarten tauschen bzw. ver/kaufen.

In puncto Gameplay gab es in diesem Jahr tatsächlich spürbare Verbesserungen. Obligatorisch sind wieder mehr als 700 neue Animationen, Bewegungen usw. Das wird jedes Jahr versprochen und ist mal mehr oder weniger sichtbar. Deutlich ins Gewicht fallen dagegen die Veränderungen, die man sowohl in der Offense als auch in der Defense sehen kann.
In der Offense gibt es einen Umbruch in Form des Rhythm Shootings, das ein perfektes grünes Timing erfordert. Bisher war es möglich, dass auch orangene oder sogar rote Würfe reingingen, wenn man das Shoot-Meter betrachtet hat und ein Spieler entsprechend frei positioniert war. Dies ist nun definitiv vorbei. Ein grünes Timing wird vorausgesetzt, in diesem sind aber auch bereits die Position, die Shooting-Ability und ähnliches berücksichtigt. Hinzu kommt ebenfalls ein Dunk-Meter, welches bei allen Dunkversuchen vorgeschaltet ist. Das heißt, in früheren Jahren war es möglich, einfach die entsprechende Taste zu drücken, um einen Dank auszuführen. Dieser hat nahezu immer zum Korberfolg geführt. Dies ist nun nicht mehr der Fall. Wenn der Spieler gedeckt wird, der Verteidiger in einer guten Position ist oder der Spieler keine gute Dunkfähigkeit hat, wird das Dunk-Meter nur einen kleinen grünen Bereich anzeigen. Somit führt nicht mehr jeder Dunk automatisch zu einem Korberfolg. Weitere Neuerungen wie bspw. eine neue Dynamic-Layup-Engine ermöglicht es zudem, Bewegungen noch in der Luft zu verändern.
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